Blades in the Dark – Spielvorstellung

Blades in the Dark ist ein Indi-Rollenspiel, welches einen äußerst erfolgreichen Kickstarter hatte. Es hat viele interessante Mechanismen und unterstützt erzähllastiges Spiel, Teamwork und Spielerbeteiligung beim Ausfüllen der Spielwelt.


Die Welt:

Zur eigentlichen Welt von Blades in the Dark gibt es noch relativ zu sagen, es gibt sechs Gebiete/Inseln (siehe Karte), die sich sehr voneinander unterscheiden. Im Quickstart ist eine Stadt abgebildet, Duskwall, und die dort ansässigen Organisationen und Fraktionen, die allerdings ebenfalls wenig bis gar nicht beschrieben sind. Sobald das fertige Regelwerk erschienen ist, werde ich mich zu dem Punkt noch einmal äußern.

Das System:

Blades in the Dark nutzt für sein System ein oder mehrere W6. Für jeden Action dot (Skillpunkt) den man in der passenden Fertigkeit hat erhält man einen Würfel. Zusätzlich kann man Würfel durch die Unterstützung durch andere Spieler (diese bekommen dafür Stress) oder sich selbst (man bekommt Stress) erhalten. Außerdem gibt es den Devil’s Bargain, also ein Angebot des Spielleiters, bekommen. Im Gegenzug muss der Spieler etwas Bestimmtes tun, etwa seine Gefährten an einer Stelle verraten oder in einer bestimmten Manier handeln.

Danach legt der Spielleiter fest wie die Situation ist, es gibt dominant, daring und desperate. Je schwerer die Situation, desto schwerer ist es erfolgreich zu sein. Das höchste Ergebnis auf einem der Würfel wird zur Ermittlung des Ergebnisses genommen, mehrere Sechsen ergeben einen Kritischen Erfolg. Ist die Situation etwa daring (die Standardsituation) so ist eine Sechs ein voller Erfolg, eine vier oder fünf ein Teilerfolg mit einer Konsequenz und eine eins bis drei ein Misserfolg und resultiert in einer Komplikation, Schaden, die Situation kann dann auch desperate werden.

Diese Mechanik wird für alle Würfe verwendet, egal ob Einsatz von Fertigkeiten, Kampf, Verteidigung, Magie und und und.

Spieler wählen ein Playbook, welche verschiedene Rollen abbilden, zusammen wählen sie zudem einen Gang-Typ (im Quickstart gibt es nur Diebesbande zur Auswahl). Die Spieler versuchen dann als Gruppe ihre Gruppe auszuweiten, Reichtum anzuhäufen und ihre Gegner auszuschalten.

Es gibt viele verschiedene Dinge, die man als Charakter und auch als Gruppe machen kann, ich möchte aber auch zwei Dinge eingehen, die für mich BitD so besonders machen. Zum einen die Teamwork-Mechanik, denn egal was die Gruppe während eines Auftrages macht, es gibt immer einen, der den Ton angibt. Dabei kann man etwa für die gesamte Gruppe machen (wenn man etwa der Spezialist für Schlösser ist) oder alle arbeiten gemeinsam (Einschleichen in ein Gebäude). Nach erfolgter Aktion ist der nächste dran, der erste Charakter kann nicht direkt weiter die Führung übernehmen. In unserer Runde hat das bestens funktioniert und jeder bekommt so seinen Spotlight. Das zweite Highlight ist die Planungsphase der Aufträge. Es gibt sechs Missionstypen: Assault, Deception, Infiltration, Occult, Social und Transport. Die Gruppe entschließt, was sie machen (wenn der SL keine Vorgabe macht oder keine Mission geplant hat) und die Gruppe trägt zusammen, wie sie vorgehen wollen und was sie erwarten könnte. Der Spielleiter erstellt für alle Hindernisse eine Uhr. Je erfolgreicher eine Handlung ist, umso eher füllen sie die Segmente der Uhr. Wenn diese dann gefüllt ist, ist das Hindernis überwunden. In unserer Runde konnten wir über dieses System innerhalb von knapp 10 Minuten ein Abenteuer von 30 Minuten erstellen und hatten sehr viel Spaß.


Test von Blades in the Dark:

Es gibt, wie bereits weiter oben erwähnt, einen Quickstart zu BitD (siehe Linkliste) und ich empfehle jedem sich diesen einmal anzuschauen. Er liefert alles, was man zum sofortigen Losspielen benötigt, sogar eine Art Kampagne, wenn man nicht alles als Sandbox nutzen möchte.


Linkliste:

Kickstarter zu BitD

Google+-Community zu BitD

Quickstarter zu BitD

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Ein Gedanke zu “Blades in the Dark – Spielvorstellung

  1. Pingback: Blades in the Dark – Release-Spielvorstellung | Würfelabenteurer

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