Shadow of the Demon Lord – Der erste Eindruck „Survival of the Fittest“

Wir haben heute das kürzlich erschienene Werk Shadow of the Demon Lord ausprobiert und zum Einstieg das Abenteuer „Survival of the Fittest“ angesehen. Wer das Abenteuer als Spieler mal erleben will, der sollte hier aufhören, denn hier gibt es definitiv Spoiler.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Thevita als Kari, eine menschliche Akademikerin und Jeroen, ein Clockworklebewesen
  • Sandarakh als Araion und Alathir, zwei Changeling-Zwillingsbrüder, die früher versklavt waren

Die vier Charaktere waren Teil einer Karawane in Richtung Fletcher’s Rest, einer kleinen Siedlung am Rande des Old Wood. Wenige Stunden vor ihrem Ziel geraten sie in einen Hinterhalt durch Banditen. Die Gruppe nimmt die Beine in die Hand und rennt tief in den Wald hinein. Von dort aus versuchen sie einen Weg zur Siedlung zu finden.

Aber zunächst muss die Gruppe mit einander zurechtkommen, denn der gerade mal ein Jahr alte Jeroen versteht noch viele Dinge dieser merkwürdigen Welt. Und so bedarf es viel Überzeugungskraft ihm das Vorhaben zu erklären. Danach setzt sich die Gruppe in Bewegung und versucht weiter Richtung Norden zu kommen, darauf Bedacht nicht in Richtung Straße zu kommen.

Auf ihrem Weg lässt sich auf einmal eine riesige Spinne aus den Bäumen herab und faucht die Gruppe an. Jeroen, fasziniert von dem unbekannten Lebewesen, nimmt seinen Stab und piekt das Monster, welches sofort zum Kampf übergeht. Die ersten Schritte ist für die Gruppe schwierig und der Uhrwerkmensch muss ziemlich heftig einstecken bevor ein gezielter Schlag auf den Kopf das Tier erlegt und die Beine der Spinne sich einziehen.

Der Weg führt weiter und mit einem Mal befinden sich alle wieder auf der Straße, scheinbar sind sie vom Kurs abgekommen. Und das erste Gefühl, dass man dem Weg nicht folgen sollte war richtig, denn Alathir kann einen Hinterhalt von weitem ausmachen. Also wird ein weiter Bogen um das Gebiet gemacht und man geht weiter nördlich. Auch um eine merkwürdige Lichtung ohne Bewuchs in mit gelblichen Nebelschwaden macht die Gruppe, abgesehen von Jeroen, der einfach durchgestapft ist, einen weiten Bogen.

Die Zeit vergeht und es ist schon bald später Nachmittag. Die Gruppe ist verunsichert, als sie eine kleine Hütte im Wald findet. Bis jetzt hat alles versucht die Vier zu töten, daher will man direkt weiter gehen ohne nachzusehen, was hinter der Tür wartet. Etwas weiter fällt mit einem Mal ein ungewaschener Mann von einem der Bäume. Die Gruppe bedroht den vermeintlichen Banditen und er zeigt ihnen den Weg nach Fletcher’s Rest, einem Ort der sich nicht einmal Dorf nennen dürfte. Wenige Häuser, verschanzt hinter einer hölzernen Pallisade, bilden diesen Pilgerort.

Am Tor werden sie von einer Wache empfangen, den es nicht überrascht, dass wieder Banditen im Wald umherziehen. Das Dorf trommelt einige Leute zusammen und gemeinsam schleicht man sich in tiefer Nacht an das Lager der Banditen. Es ist ein kurzer und blutiger Kampf und am Ende fackeln die Dorfbewohner das Lager nieder.

Die Gruppe hat erfolgreich ihr erstes Abenteuer bestanden und ist nun bereit ihren neuen Weg zu gehen.


Meinung:

Das Abenteuer war, wie oben genannt vorgefertigt, und stellte einen HEX-Crawl dar. Es zeigte sehr gut wie es in Shadow of the Demon Lord läuft: blutig und tödlich. Bereits im ersten Kampf wäre der Clockworkmensch fast gestorben und dennoch waren alle motiviert und die Mechaniken sind so einfach, dass man selbst mit Charaktererstellung nach kurzer Zeit anfangen konnte.

SotDL hat viel Spaß gemacht und gerade die Auswahlmöglichkeiten auf höheren Stufen sind sehr interessant, wir werden auf alle Fälle das System weiter testen und schauen, ob es genauso gut weiter geht, wie es angefangen hat.

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