Atomic Highway Homebrew – Spielbericht

Wir haben heute ein Homebrew-Setting gespielt, alles in einer Endzeitwelt, welche in und um Novosibirsk angesiedelt ist. Alles hat ein wenig was von Mad Max, nur im Russland, 50 Jahre nach der Katastrophe.


Spielleiter:

Achim83 (zusätzlich auch als Vlad, ein Söldner)

Spieler:

  • Zombiekönigin als Jade, Biomantin
  • Wolpertinger als Sergej Fukow, Schrottsammler und Händler
  • Eukaryot als Vadim Seleznew, Kopfgeldjäger
  • KyoshiroKami als Ignatey Valereyevich Meledin, Wildnisexperte

Vadim und Ignatey waren in der Wildnis unterwegs und ein glücklicher Zufall ergab, dass die beiden einen Luchs erlegen konnten, der nur wenig versport hatte. Sowohl Fell als auch das Fleisch würde für beide von Nutzen sein. Das Wetter ist für die Jahreszeit in Ordnung, bald sollte es anfangen zu tauen. Solange aber mussten sich die beiden durch den Schnee arbeiten. Leider scheint sich bald ein Gewitter anzubahnen und so beeilen sich beide wieder nach Hachlaba zu kommen.

In einer Senke etwas weiter können die beiden einen Flügel sehen. Dieser gehört zu einer hübschen jungen Dame. Sie scheint keine Mutantin zu sein, dafür sieht sie zu menschlich aus. Es lässt sich wenig aus ihr herausbekommen und so kümmert sich Ignatey nur um ihre Verletzungen. Es ist etwas Überzeugungsarbeit nötig sie zu überzeugen mitzukommen.

In Hachlaba ist derzeit Sergej zurück von seiner Reise und findet seinen Laden verwüstet. Auf Nachfrage bei seiner Nachbarin erfährt er von einem Angriff der Raider. Das meiste scheint aber immer noch da geblieben zu sein, unter anderem der Generator und die Wodka-Destille. Auch ein weiterer Mann kehrt zurück nach Hachlaba. Vlad, ein Söldner, wollte sich als Söldner im Transportgeschäft verdienen, ist aber einem Hinterhalt der Raiders zum Opfer gefallen und war längere Zeit deren Gefangener. Er konnte sich aber dann befreien und muss sich nun Gedanken um seine Schulden machen.

In diesem Treiben kehren Vadim, Ignatey und die ungewöhnliche Dame zurück. Sie nehmen Zuflucht bei Sergej und seiner Familie. Alle sind sich einig, dass etwas gegen die Raider getan werden muss. Der örtliche Sheriff ist völlig nutzlos und deshalb will die Gruppe alleine los. Aber zunächst stärken sich alle und müssen den Schneesturm draußen ausstehen.

Am frühen Morgen werden alle vom kreischenden Geräusch von Vadims Axt auf der Schleifmaschine geweckt und mit Sergejs Wagen geht es in Richtung der nahen Ruinen. Mit von der Partie ist sein Sohn, ausgerüstet mit einer Powerarmor und einem Plasmawerfer.

Am Rande der Ruinen geht Jade auf Erkundungsflug und Ignatey klettert auf einen alten Werbeturm. Von dort kann er Rauch ausmachen, dem potenziellen Versteck der Raider. Außerdem kann er Mutanten in einem Nebengebäude erspähen und schon wird die Gruppe angegriffen. Mehrere grauenhaft entstellte Wesen stürmen vor und attackieren die Gruppe. Im Laufe des Kampfes streckt Ignatey einen der Mutanten mit einem gezielten Schuss nieder. Auch der Plasmawerfer ist sehr effektiv. Vadim wird fast skalpiert von einem Speer und er stürmt den fliehenden Mutanten, der Plasmawerfer hat einige einfach platzen lassen, hinterher und verfolgt den Verursacher seiner Verletzung. Im Haus fällt er den Mutanten und kehrt zurück.

Jade konnte das Lager der Raiders erkunden und detaillierte Informationen liefern. Da ein frontaler Angriff Selbstmord wäre entschließt sich die Gruppe einen Hinterhalt zu legen und Jade als Lockvogel zu nutzen. Dies ist auch erfolgreich, zwei Motorräder mit jeweils zwei Raider kommen aus dem Lager und scheitern am aufgespannten Draht. Die Gruppe verhört einen der Banditen und mit diesen weiteren Informationen wartet man auf den nächsten Vorstoß.

Ein schwer gepanzerter Buggy verlässt das Lager, aber auch hier kann der Plasmawerfer die meiste Arbeit verrichten. Allerdings wird Sergejs Sohn schwer getroffen, scheinbar wird er ein Auge durch einen Schrotschuss verlieren. Das MG auf dem Buggy stellt alle unter Sperrfeuer. Jade kommt angeflogen und Ignatey ergreift einen günstigen Moment und streckt den Schützen nieder.

Die restlichen Überlebenden werden von der Gruppe gefangen genommen. Ein Teil geht schon einmal vor, doch Jade hat anderes vor. Sie lässt sich von Sergej Stillschweigen versprechen und nutzt ihre Kräfte um das Auge seines Sohnes wieder herzustellen.

Im Anschluss kann die Gruppe die Raider zur Aufgabe bewegen und somit die Festung für sich in Anspruch nehmen.


Meinung:

Es hat viel Spaß gemacht, wir hatten eine gute Gruppendynamik und ich denke wir haben unsere Aufgaben gut bewältigt. Der Kampf hätte schnell böse ausgehen können, vor allem, wenn ein riesiger Mutant einen 200kg-Stahlträger nach einem wirft. Alles in allem war es ein sehr schönes Erlebnis im postapokalyptischen Russland. 🙂

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2 Gedanken zu “Atomic Highway Homebrew – Spielbericht

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