Deponia, Das Rollenspiel – Der erste Eindruck „Rettung der Liandra“

Die Vorstellung von Depona – Das Rollenspiel gab es ja hier schon und heute sind wir zu unserer Spielrunde gekommen. Wie es lief und auf was für Ideen unsere Gruppe kam lest ihr jetzt hier. 🙂


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Thevita als Dankwart von Bleichenstein
  • Carnickl als Casius 200
  • Erzdrakon als GAF-42B

Zu Beginn unserer Runde erreichen Dankwart, Casius und GAF Dunst, eine ständig in Nebel gehüllte Ortschaft an einer Steilküste. Schnell macht sich die Gruppe auf die Örtlichkeiten genauer zu inspizieren und begutachten verschiedene Läden. Unter anderem finden sie Gilligans Luxus Trödel in dem ein intelligenter Roboterspiegel Ware an den Mann bringt. Unter anderem ein Radio ohne Batterien und einen Papierflieger.

Wieder draußen fällt den Dreien ein Roboter auf, der mit dem Körper im Schrott liegt. Wieder befreit kann Randy, ein aus einer Mülltonne gefertigter Roboter mit drei Rädern, die Gruppe für seine Mission gewinnen. Er spielt ihnen eine Holoprojektion der Widerstandskämpferin Liandra vor, die vom bösen Organon entführt wurde. Im Gegenzug warten Ruhm, Ehre und Zlotti auf die Retter.

Allerdings stellt sich das erste Problem, niemand in Dunst ist bereit die Helden nach Rußland zu fahren. Denn der Ort ist gefährlich und wer sich nicht vorsieht landet fix in einem Gully-ag. Die Suche geht weiter und so landen Dankwart, Casius und GAF im Leuchtturm, einer Seemannskneipe am unteren Ende der Stadt. Der alte Wirt versucht, nachdem er Casius auf die Probe gestellt hat, wie hart dieser sei, an genau diesen seine Tochter zu bringen, allerdings nimmt der Reißaus und man sucht in den dunkleren Ecken der Kneipe nach einem geeigneten Fahrer. Ein Mann sticht heraus, der bärbeißige Kapitän Hans mit seinem ultraschnellen Gefährt, der Milenna. Auch ihn erschrickt das Ziel, allerdings ist Dankwart ein guter Verhandlungspartner und man einigt sich noch am selben Abend aufzubrechen.

Bei der Milenna, einem abgehalfterten Schrottkutter, angelangt, trifft die Gruppe auf Hans ersten Maat Woooah, einem Yeti. Trotz Sprachbarriere kommt GAF gut mit dem haarigen Humanoiden zurecht und die Reise kann losgehen. Auf der Fahrt kommt GAF die Idee den Kutter etwas aufzuwerten und er nutzt eine alte Steuerkonsole dazu ein Autonavigationssystem zu bauen. Die Fahrt nach Rußland ist ruhig, allerdings ändert sich dies in der Nähe des Zielortes. Eine unsichtbare Kraft erfasst das Schiff und zieht es in Richtung Ufer. Aufgehalten von mehreren Schrottbergen kommt das Schiff zum Stehen. Die Gruppe klettern über genau diese ans Ufer, GAF nutzt sein Schrottboard und surft gekonnt über die Tonnen an Müll und Abfall.

Die Drei haben die geheime Anlage des Organon gefunden und beginnen damit diese zu infiltrieren. Dank des genialen Plans von Dankwart, der eine Lagekarte erstellt, können sie schnell den Gefangenentrakt finden und mit einem Manöver die Wachen ausschalten. Die holde Liandra und viele weitere Gefangene werden befreit und sorgen für ein großes Ablenkungsmanöver. Die Truppen des Organon werden von einer wahren Stampede niedergerungen. Trotz der schlechten Vorbereitung der Gruppe begleitet Liandra sie zum Bunker, dem Ort an dem anscheinend ein riesiger Magnet für das Feststecken des Schiffes verantwortlich ist. Dankwart schnappt sich eine Organon-Rüstung und kann die Wache am Bunker überlisten. Die gewaltige Statur von GAF tut ihr Übriges und man erhält Einlass. Die Magnetanlage wird durch Casius gewaltigem Sperrfeuer zerstört und nach einem freundlichen Nachfragen erhält man endlich Batterien für das erstandene Radio.

Die Gruppe flieht und erreicht nach kurzer Fahrt ein geheimes Schiff des Widerstandes. Liandra zeigt sich erkenntlich und man bietet der Gruppe einen Platz im Widerstand, allerdings will die Gruppe weiterziehen und sich anderen Dingen annehmen. So trennen sich die Wege des Widerstandes und der Gruppe, Kapitän Solo fährt die Drei zu ihrem nächsten Ziel, immer dem versmogten Sonnenuntergang entgegen.


Meinung:

Der gesamten Gruppe hat es Spaß gemacht, vor allem das Setting natürlich hat es allen angetan, aber auch die Möglichkeiten für die verschiedenen Herangehensweisen boten viel Spaß beim Spielen. Deponia liefert eine tolle Welt und hat genau das richtige Regelsystem dafür um Abenteuer wie im Videospiel zu erleben. Allerdings können so noch viel abgefahrenere Charaktere als Rufus zum Einsatz kommen.

Anmerkung des Spielleiters:

Etwaige Ähnlichkeiten mit einer weit entfernten Galaxis sind reiner Zufall und sicherlich nicht beabsichtigt. *hust*

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