13th Age – Der erste Eindruck „Island of the Dead“

Heute stand 13th Age auf dem Programm und für einen ersten Test habe ich mir das Abenteuer „Island oft he Dead“ von Kathy Ice ausgesucht. Wer vor hat dieses Einsteigerabenteuer selber mal zu spielen ist also gewarnt, dass dieser Bericht Spoiler enthält.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Chorozon als Chorozon, Halfelf Sorcerer
  • Momon als Avith, Human Bard
  • Myx als Wilson T. Finkle, Highelf Rogue

Als imperialer Beamter bekommt Wilson T. Finkle den Auftrag dem Adligen Lord Elstone bei seinem Anliegen zu helfen. Als Unterstützung durch den Erzmagier kommt der Barde Avith und der wandernde Halbelf Chorozon. Der Adlige erwartete schon die Hilfe durch den Imperator und informiert die Gruppe über sein Problem. Vor vielen Jahren gelangte die kleine Insel Lipalla in den Besitz seiner Familie, allerdings wurde sie nie genutzt. Jetzt, bedingt durch seine körperliche Schwäche und Krankheit, will er die Insel wieder als Residenz nutzen. Allerdings haben die Diener des Lords berichtet, dass die Toten auf der Insel wandeln und niemand ist bereit einen Fuß auf Lipalla zu setzen.

Dank des Imperators bekommt die Gruppe ein Schiff zur Verfügung gestellt und die Reise dauert nicht allzu lang. Das Wetter ermöglicht eine entspannte Überfahrt, bei der Lord Elstone ein wenig mehr auf die Geschichte der Insel eingeht. Die Crew selbst ist eher ängstlich und mal will nicht über Nacht am Dock der Insel verbleiben. Somit haben die Helden nur wenige Stunden Zeit sich alles anzuschauen.

Die Insel ist größtenteils überwuchert, zwanzig Jahre ohne Bewohner zeigen doch ihre Wirkung. Und so bahnt sich die Gruppe ihren Weg durch eine alte Parkanlage und gelangt schließlich auf eine größere Rasenanlage, die nunmehr hüfthohes Gras beheimatet. Und hier warten dann auch die ersten untoten Hausierer. Eine ganze Gruppe an Skeletten stürmt auf die Helden und es ist ein harter Kampf. Doch mit ihrer ganzen Anstrengung und Teamwork kann die Gruppe ein Skelett nach dem anderen zu einem Haufen Knochen hauen. Die Wunden sind nicht tief, aber die zerrissenen Kleider von Wilson machen ihn deutlich betrübt. Er konnte den Skeletthund abschütteln, aber für einen Beamten ziemen sich perfekte Kleider.

Das Haus selbst ist scheinbar unberührt, lediglich der Putz ist von den Wänden abgegangen. Das Schloss bietet keine Herausforderung für die geübten Hände von Wilson, allerdings gibt die Villa wenig her. Alle Möbel sind mit Tüchern bedeckt und alle Wertsachen wurden vermutlich von den ehemaligen Bewohnern mitgenommen.

Chorozon, ein Gesandter der Elfenkönigin, hatte von eben dieser eine geheime Nachricht erhalten. Diese Insel soll noch mehr beinhalten, dazu soll er den Norden der Insel untersuchen. Und genau das ist das nächste Ziel. Auf ihrem Weg finden die Drei eine Barrikade, die von Chorozon einfach niedergebrannt wird. Am Ende des Weges befindet sich eine Grotte, scheinbar ein Versteck. In der Höhle hat sich eine Gruppe Kultisten eingenistet. Inmitten eines Zeltlagers steht die Gruppe aber auch einem entstellten Dämon entgegen, einem Diener der Diabolist. Chorozon kann seine Kräfte nutzen um dem Dämon zu entgehen und im Anschluss einen Sturm an Chaosmagie zu wirken.

Die Helden hatten nur noch wenig Zeit übrig, aber sie konnten dennoch in Erfahrung bringen, dass dies ein Schmugglerversteck ist. Von hier aus schienen Kultobjekte nach Axis transportiert worden zu sein. Mehr ließ die Zeitnot aber nicht zu. Also nahm die Gruppe die Beine in die Hand und wollte zum Schiff zurückkehren.

Die Sonne begann zu sinken und kurz vor dem Ziel fanden sich unsere Helden inmitten eines Hinterhaltes. Eine Gruppe Ghoule, geifernd nach Fleisch, griff an. Wilson musste schwer einstecken, aber zum Schluss ging der letzte Ghoul brennend zu Boden und unsere Helden erreichten gerade noch das Schiff, als alle dabei waren wieder aufzubrechen.

Seine Lordschaft war zufrieden und bedankte sich bei der Gruppe für ihre Arbeit. Neben einer ordentlichen Entlohnung gab es einen magischen Lederwams und ein wohlwollende Worte an den Imperator für die gute Arbeit seiner Diener.


Meinung:

Wow, das war echt klasse. Die Kämpfe waren kurz, dramatisch und knackig und genau so hat es der gesamten Gruppe gefallen. Keine ellenlangen Auseinandersetzungen und die Regeln sind so schnell zu lernen, dass man in Null Komma Nichts anfangen kann. Die Mechaniken, und ganz besonders der Escalation Die, sind wunderbar um eine tolle Fantasy-Runde zu realisieren.


Linkliste:

Island of the Dead

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