Atomic Highway Homebrew – Spielbericht #2

Es ging wieder in die russische Apokalypse rund um Novosibirsk, diesmal in ein wenig anderer Besetzung, aber nicht weniger spannend. Was ist seit dem Aufbruch von Ignatey passiert? Wer ist die Besatzung dieses SUVs?


Spielleiter:

Achim83 (zusätzlich auch als Vlad)

Spieler:

  • Snow193 als Jegor
  • Lanzraloth als Slavi und sein Begleiter Boris
  • KyoshiroKami als Ignatey Valereyevich Meledin

Die Szene beginnt mit Slavi, Boris und Jegor, die in ihrem Truck unterwegs sind. Keiner von ihnen hat die Straße beachtet und so erschraken alle, als sie über etwas gefahren waren. Boris sollte den Wagen verlassen und nachsehen, dies tat er dann widerwillig. Der Fund war wenig erfreulich, in seiner Unachtsamkeit war Slavi über eine Frau gefahren. Ihr Aussehen ließ darauf schließen, dass sie eine entflohene Sklavin war und das Auto hatte zusätzlich noch mehr Blessuren hervorgehoben. Jegor versorgte die Verletzungen notdürftig und zusammen verlagerten sie die Dame in den SUV. Ziel war die nächstliegende Siedlung Hachlaba.

Dort kehrte Ignatey nach längerer Abwesenheit wieder zurück. Es hatte sich einiges geändert seit er mit den Anderen das Lager der Raiders in den Ruinen eingenommen hatte. Auch Vlad kehrte wieder zurück und gemeinsam waren sie Zeuge der Ankunft eines fremden Wagens. Einer der Anwesenden schritt sofort in die Taverne, die anderen Beiden baten um Hilfe für eine Verletzte. Ignatey hilft bei der Unterbringung und weiteren Versorgung der Wunden, zwar nur mit hochprozentigem Alkohol zur Desinfektion der entzündeten Peitschenhiebe, aber es ist immer noch besser als gar nichts. Die Besitzerin der Taverne kochte sofort eine starke Brühe zur Stärkung.

In der Zwischenzeit haben Jegor und Slavi draußen einen Händler ausgemacht, der allerlei Waren anbietet. Nach einem Ablenkungsmanöver war Jegor im Besitz eines Benzinfeuerzeuges und beide machten sich sofort vom Acker. Das Ziel war die Pilzfarm „Der Haufen“, wo Pilze mit Heilkräften angebaut werden. Ignatey ritt mit seinem Pferd voraus. Wenig später folgte Vlad auf seinem Motorrad und Jegor, Slavi und Boris im SUV.

Der Haufen, auch Scheißefarm genannt ist eine kleine Ansammlung von Häusern an einem riesigen Haufen Dung und Mist. Für ein paar Patronen bekam die Gruppe eine Portion Pilzpaste. Mehr zum Tauschen hatte niemand und auch die Idee von Jegor einfach etwas Mist mitgehen zu lassen ließ er schnell fallen. Der Rückweg war ohne Ereignisse. In Hachlaba jedoch war ein Gyrokopter abgestürzt und der Techniker der Stadt kümmerte sich um die Reparaturen.

Die Sklavin wurde mit der Pilzpaste versorgt und schon nach wenigen Stunden öffnete sie die Augen. Die junge Frau stellte sich als Jelena vor und erzählte ihre Geschichte. Sie gehörte einem Kriegsfürst, der gerade die Gegend unsicher macht und auf der Suche nach Daten aus einem kurz zuvor gefundenen Bunker. Ignatey wusste, dass seine Freunde den Bunker ausgemacht und geöffnet hatten. Die Reds hatten sich im Anschluss der Anlage angenommen und waren auch hier in Hachlaba vertreten. Und genau hierhin wollte auch der Raider mit seiner Bande, die schwer bewaffnet war.

Die Info wurde sofort an die Reds und den Sherriff gegeben und es wurden erste Vorkehrungen getroffen. Jegor und seine beiden Begleiter wollten in der Zwischenzeit das nahe Sporenfeld begutachten und für seine Alchemie Rohstoffe suchen. Allerdings war das Feld vor kurzer Zeit von den Reds abgefackelt worden und somit war die Ausbeute nur gering. Vielmehr schlich sich ein mutierter sibirischer Tiger an, dem neben Chitinplatten auch ein Skorpionschwanz gewachsen war. Slavi konnte vom Wagen aus mit dem Maschinengewehr eine große Salve abgeben und das Tier im wahrsten Sinne des Wortes zerfetzen. Als Andenken nahm sich Jegor den Stachel mit.

Im Hachlaba war die Aufregung groß, die Reds waren sich nicht sicher, ob Verstärkung rechtzeitig einrücken würde und so stellte man sich auf eine schwere Nacht vor. Pünktlich mit dem Einbruch der Dunkelheit kam ein Motorrad mit einer Verhandlungsfahne, man bot der Ortschaft an sie zu verschonen, wenn die Informationen ausgeliefert werden würden. Der Kommandeur der Reds lehnte die ab und nach der Bedenkzeit begann der Terror. Schweres MG-Feuer prasselte auf die Bewohner und einige wurden schwer verletzt. Jegor versorgte einen Mann nur notdürftig, rettete ihm so aber vermutlich das Leben. Die erste Angriffswelle konnte mit gemeinsamer Anstrengung abgewehrt werden, doch das war nur der Anfang.

Ein schwergepanzerter Wagen mit zwei MG-Türmen und ein weiterer Wagen mit Ramme kamen heran. Im Kugelhagel setzte Ignatey zu einem gezielten Schuss an. Die Patrone ging direkt durch das schmale Sichtfenster der Ramme und tötete den Fahrer. Die Reds waren im Besitz eines Raketenwerfers, allerdings wurde der erste Rekrut direkt getötet, als er ansetzen wollte. Also übernahmen Boris und Slavi das Gerät und sie konnten die Ramme zerstören und auch auf dem anderen Fahrzeug die Türme demolieren.

Mit Erleichterung konnte Hachlaba aufatmen, als sich die Raiders zurückzogen. Sie hatten nicht mit solch einem Widerstand gerechnet.


Meinung:

Meine Herren, die Anspannung war förmlich zu spüren, als wir dieser Überzahl an Feinden gegenüberstanden. Allerdings hatte sich der Instinkt unserer Gruppe nicht getäuscht, dass die Verteidigung machbar war. 😀

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