Chill 3rd Edition – Der erste Eindruck „Good Fences make good Neighbours“

Es war mal wieder soweit, wir haben ein neues System ausprobiert. Diesmal haben wir uns den Schnellstarter zur dritten Edition von Chill angeschaut. Da es ein offizielles Abenteuer war warne ich hier einmal, dass der Spielbericht Spoiler enthält.


Spielleiter:

KyoshiroKami (zusätzlich noch als Rory Calhoun)

Spieler:

  • Achim83 als Thomas Simpson
  • Eukaryot als Basil „BB“ Bottomley

Unsere Gruppe gehört der Organisation SAVE (Societas Argenti Viae Eternitata) an, einem internationalem Zusammenschluss, der gegen das Unbekannte vorgeht, also dunklen Mächten. Ein neuer Auftrag wartet, ein kleiner Junge wurde aus seinem Zimmer entführt und der leitende Detective hat SAVE benachrichtigt. BB nimmt den Flieger von LA aus nach Cleveland, während Thomas sich von Chigago aus macht. Von Cleveland fuhren beide gemeinsam mit einem geliehenen Wagen nach Middleburg Heights, einem kleinen Ort südwestlich der Stadt. Dort wurden sie von Rory, einem Ansässigen, in Empfang genommen. Ein kleines Diner dient als Treffpunkt und auch der Detective, Don Hagen, erscheint kurz nach ihrer Ankunft. Der Mann leitet die Ermittlungen und hat öfters mit SAVE gearbeitet. Sein Gefühl, dass das Unbekannte seinen Finger im Spiel hat, wirkt auf die Gesandten als richtig. Vor allem die Umstände der Entführung sind mehr als merkwürdig. Es gibt keinerlei Einbruchsspuren und das Fenster, durch das der kleine junge Reuben vermutlich verschwunden ist, wurde vorher noch nie geöffnet.

Das erste Ziel ist das Haus der Halls, der Familie von Reuben. Die Entführung wurde offenbar noch nicht publik gemacht, denn das Haus ist komplett ruhig und keinerlei Reporter sind zugegen. BB befragt die Eltern, welche ihm mitteilen, dass Reuben ein normaler Junge ist und nie Probleme bereitet hat. Der Hund der Familie war allerdings im Zimmer der Tochter, was sehr ungewöhnlich sei, er bevorzugt es bei Reuben zu schlafen. Das Zimmer gab keine Hinweise auf eine Entführung, die Untersuchung des Fensters hingegen gab mehrere Hinweise. Es zu öffnen bedarf großer Kraft und mit viel Lärm verbunden. Außerdem war Thomas in der Lage Kratzspuren von kleinen Händen zu entdecken. Die Tochter, Bella, ist in ihrem Zimmer und gibt nur wenige Hinweise. Allerdings konnte sie von einem großen, bösen Wolf berichten, denn sie in der Nähe gesehen hat.

Anschließend guckten sich die drei Gesandten den Garten an. BB, als erfahrener Kopfgeldjäger, konnte Spuren ausmachen, die auf ein weiteres Kind schließen lassen. Auch Spuren von Reuben waren zu finden, sie führen durch ein paar Bäume zu einem alten Haus gegenüber. Während Rory seinen Vater aufsucht um mehr zu erfahren, gehen BB und Thomas direkt zu dem Haus und begutachten es. Es ist alt, ohne Wasser- und Stromzufuhr und auch allgemein wirkt es eher verlassen. Thomas fackelt nicht lange und versucht die Hintertür einzurammen, allerdings scheitert er. Man kann das Bellen eines großen Hundes vernehmen. Also übernimmt BB und schafft es die Tür zu öffnen. Ein riesiger, schwarzer Hund knurrt die Beiden an. Die Beiden sind vorbereiten und greifen an. Allerdings verschwindet mit einem Mal jeglicher Ton und ein kleines Mädchen steht zwischen den Beiden und schlägt wild mit einem Hammer um sich. Auch Rory taucht auf uns ist verwirrt über die totale Stille. Mehrere Hiebe mit dem Baseballschläger, Hieben und Paraden später liegen der Hund und das Kind auf dem Boden. Schnell geht es weiter durch das Haus und im Keller findet BB hinter der Wandverkleidung ein Geheimversteck, Reuben ist dort angekettet an einem Rohr. Thomas befreit ihn, doch zum Schrecken der Gruppe taucht eine alte, wütende Frau auf. BB schafft es mit einem Bolawurf die Dame bewegungsunfähig zu machen und alle rennen aus dem Haus.

Nachdem Reuben bei seinen Eltern abgeliefert wurde ordern Thomas und BB an, dass Don ihnen Handpumpen besorgen. Rory konnte nämlich herausfinden, dass die alte Dame mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Hexe ist und aus dem Jungen einen Diener machen will. Hexen haben aber eine Schwäche und dank Reubens Anmerkungen wissen die Gesandten, dass diese Schwäche Wasser ist. Der Trupp ging zurück ins Haus und ehe sich die alte Dame wehren konnte wurde sie von Kopf bis Fuß mit Wasser bespritzt. Sofort fing sie wie wild an zu schreien und auch der Hund war am Winseln. Beide fingen an sich aufzulösen und endeten in einem Haufen Schlamm. Nur das Kind lag noch bewusstlos da, sein Schicksal blieb offen.


Meinung:

Das Abenteuer ist sehr gut, die vorgefertigten Charaktere boten Abwechslung und Hintergrund und das System war schnell erklärt und behinderte den Spielfluss in keiner Weise. Alles in Allem war es eine tolle Spielerfahrung, die Lust auf mehr gemacht hat.


Linkliste:

Schnellstarter zu Chill

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