Dungeon World – Der erste Eindruck „Terror in Altburg“

Ein neues Semester hat angefangen und mich mehr eingespannt als gedacht. Trotzdem sind wir wieder zum Spielen gekommen, diesmal eines meiner bevorzugten Systeme, nämlich Dungeon World, einem Spiel basierend auf Apocalypse World.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Achim83 als Dunredin, ein zwergischer Kleriker
  • Tobbes1989 als Gregor, ein menschlicher Krieger
  • Rob als Vukan, ein menschlicher Immolator

Die Spielwelt orientiert sich stark an Warhammer Fantasy, allerdings ist es kein rein menschliches Imperium. Unsere Gruppe reist als Söldner durch das Land, geführt vom Kleriker Dunredin, der dem Zwergen-Gott Thorak dient. In seinem Namen tut er Gutes und befreite so den Brandstifter Vukan aus der Gefangenschaft. Gregor, auf der Suche nach einem starken Gegner, wurde ebenfalls vom Zwerg gerettet und so bilden die drei eine kampfeslustige Truppe.

Der letzte Auftrag endete in einem Meer aus toten Kobolden und einer ziemlich aufgeriebenen Händlerkaravane. Und so finden sich die drei in Altburg und ihr erstes Ziel ist eine ruhige Gaststätte um sich etwas zu erholen. Ihre Suche war erfolgreich und so betraten die drei das Gasthaus „Zum schlafenden Ochsen“. Innen finden sie eine gemütliche Gaststube mit, zur Freude von Vukan, einem großem Kamin auf dem ein Schwein gegrillt wird und gutem, starken Ale. Nach einigen Auskünften durch den Wirt und eine Bedienung zur Unterkunft und neunen Auftraggebern, folgt eine warme Mahlzeit und jede Menge Alkohol. Rund um die Gruppe wird gesprochen und Gerüchte ausgetauscht. Die Ruhe wurde jäh unterbrochen von einer nahen Alarmglocke. Die Gerüchte von nächtlichen Angriffen schienen sich als wahr zu erweisen. Die Gruppe stürmte nach draußen und konnte einem Wachtrupp folgen. Dieser geriet in einer der vielen kleinen Gassen in einen Hinterhalt durch Rattenmenschen.

Nicht einmal die Gruppe hatte bemerkt, wie sich die Viecher angeschlichen hatten, aber für Vukan stand eines fest, sie müssen brennen! Allerdings sind seine Versuche mehr als erfolglos, er stolpert in der Gasse hin und her und kann wenig ausrichten. Dunredin schleudert seinen Hammer durch die Massen und tötet etliche Gegner, allerdings zieht er so alle Gegner auf sich und wird von einer Horde Rattenmenschen zu Boden gedrückt und begraben. Gregor ist aber in der Lage ihm zu helfen und nach und nach wird eine Ratte nach der anderen hingerichtet.

Die Wachmänner sind erleichtert und dankbar für die Hilfe. Jetzt wo es Beweise für die Existenz der Rattenmenschen gibt kann man den Stadtrat sicherlich überzeugen einzugreifen und Geldmittel für die Bekämpfung bereitzustellen. Die Gruppe soll sich am nächsten Morgen in der Hauptwache melden und dem Rat berichten. Zurück in der Gaststätte hält der Wirt die drei auf, sie sollen sich im Waschraum erst einmal vom Schmutz und den Gedärmen befreien bevor sie hinein dürfen. Und so müssen Dunredin, Vukan und Gregor in tiefster Nacht ein Bad nehmen.

Der Weg zur Wache ist nicht weit und einer der Wachmänner der letzten Nacht erwartet sie schon. Sie dürfen beim Leiter der Stadtwache vorsprechen und gemeinsam geht es dann zum Stadtrat. Die Stadt Altburg ist einer Göttin verschrieben und so ist der Rat ein gigantischer Tempel mit allerlei Ornamenten. Auch die Räte sind schmuck gekleidet und mit Masken verkleidet, empfangen werden sie vom Rat für Sicherheit, einem Mann mit einer Greifenmaske. Er bietet ihnen an, dass sie sich um das Problem kümmern, allerdings wird der Auftrag öffentlich ausgeschrieben, die Gruppe bekommt aber als Dank einen Vorsprung. Nach der Recherche einiger Informationen betreten die drei die Kanalisation und finden ihren Weg bis zu einem Hinterhalt der Rattenmenschen. Während des Kampfes landet Dunredin im Abwasser und Vukan verursacht ein kleines Inferno, welches er aber kontrollieren kann.

Nach einer weiteren Weile rennt die Gruppe mitten in das Lager der Ratten und einer schieren Überzahl entgegen. Der Kampf ist blutig, hart und ohne Gnade. Doch der Anführer der Ratten als auch eine gigantische Ratte, wahrhaft starke Gegner und genau richtig für den Kämpfer, müssen sich geschlagen geben. Gregor enthauptet die Riesenratte mit einem heldenhaften Sprung über Dunredins Schulter. Vukan sorgt für einen wahren Feuersturm und fackelt alles und jeden Überlebenden ab. Die Gruppe hat erfolgreich den Auftrag abgeschlossen.

Meinungen:

Ich liebe nicht nur Dungeon World, sondern alles was Powered by the Apocalypse ist, es ist ein großartiges System mit dem man ohne großen Aufwand viel Spaß haben kann. Allerdings kamen von meinen Spielern auch ein paar Einwände. Achim war, nachdem er so viel Positives gelesen hatte, etwas underwelmed, ihm war vor allem der Kampf nicht so fantastisch, wie er es sich vorgestellt hat. Auch die Playbooks waren Tobbes Rob etwas einseitig, da man als Immolator etwa immer die gleichen Fertigkeiten hat.

Alles in allem waren aber alle zufrieden mit der Runde und die Tatsache, dass wir nach kürzester Zeit sofort loslegen konnten, ist halt das große Plus von Dungeon World.


Linkliste:

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