Monster of the Week – Der erste Eindruck „Appalachia“

Nach der Dungeon World-Runde hatte ich das Vergnügen noch am selben Abend als Spieler MotW zu erleben. Als Spielleiter kannte ich es bereits, umso interessanter war es aus Spielerperspektive.


Spielleiter:

Eukaryot

Spieler:

  • Harry als „Lady“, the Flake
  • Askhy als Alisha, the Initiate
  • KyoshiroKami als Ray, the Monstrous

Wir haben uns darauf geeinigt eine Art Roadmovie-Gruppe zu sein, immer auf der Jagd nach Monstern. Dazu wird der große Pickup von Raymond „Ray“ Sterling genutzt, einem Werwolf, der gegen seinen Willen von einem Typen aus seiner Uni zum Monster gemacht wurde. Lady, eigentlich Diana Elizabeth, hatte Jagd auf Ray gemacht, konnte aber von ihm überzeugt werden, dass er nicht das Problem ist. Zusammen konnten sie den Blutrausch von Rays Erzeuger beenden. Das Massaker wurde als „Lakeside Massaker“ in den Medien bezeichnet. Alisha ist Teil einer merkwürdigen Sekte, die allerlei Experimente an Monstern durchführen. Ray ist in sie verliebt, sie selbst wird immer wieder von ihrer Sekte gedrängt den Werwolf für die Sekte zu fangen.

Auf ihrer Reise stößt Lady im Internet auf einen Artikel über zwei Jäger, die auf einer Monsterjagd verschwunden sind. Der Bericht gibt nur wenige Informationen, aber die Gruppe beschließt sich genauer mit dem Ganzen zu befassen. Der Weg war nicht schwer, allerdings streikte mitten im Wald der Motor des Pickups und dichter Qualm kam aus dem Auspuff und Ray konnte nicht genau ausmachen was nicht stimmte. Draußen im Wald hörte man einen Schuss und nach einer kurzen Diskussion begab sich Alisha, die beiden anderen im Schlepptau, zur Quelle des Lärms. Ein älterer Jäger, von allen nur R genannt, lies sich überreden die Drei mitzunehmen und den Wagen abzuschleppen. Er kennt die beiden verschollenen Jäger und konnte ein wenig über die Region erzählen, vor allem aber über den Kentucky Wolfman, der hier sein Unwesen treiben soll.

Ray wurde zu einer Tankstelle mit Werkstatt geschickt und Dank R war der Besitzer auch Willens sich alles anzusehen. Joe meinte, er müsse ein paar Teile besorgen. Schnell füllte sich die Straße, Neulinge waren hier selten. Eine der Damen war eine Verwandte eines Verschollenen und schnell kamen sie ins Gespräch. Die Dame wollte, dass man sich um die Vermissten kümmert, im Gegenzug bekamen sie ein Auto geliehen und eine Schlafmöglichkeit. Die Drei nahmen den Deal an und holten weitere Erkundungen ein.

An der Waldhütte von Joe stellten sie Nachforschungen an. Erst kürzlich hatte dieser einen Hausierer, einen Indianer, erschossen und begraben. Dies war hier nichts Ungewöhnliches, aber von dem Warnschild, welches eben solche fernhalten soll, gab es keine Spur. Dies ließ alle misstrauisch werden. Alisha überredete schließlich Ray und Lady davon ein Ritual zu vollführen und den Geist des Getöteten auferstehen zu lassen. Die Beschwörung war erfolgreich und nach viel Überredungskunst erhielten sie die nötigen Informationen. Nicht der Wolfman, sondern ein Sheepsquatch terrorisierte die Gegend. Auch hier musste die Gruppe auf einen Deal eingehen, sie mussten dem Sherriff berichten, dass Joe aus purer Freude den Tod des Indianers verursacht hatte. Dafür erfuhren Lady und der Rest, dass der Tomahawk des Indianers wichtig für das Besiegen des Monsters war.

Genau diesem hatte Joe bei sich in der Werkstatt, Lady konnte, dank ihres hohen Glückes, an den Gegenstand kommen und so machten sich alle auf die Silbermine in der Gegen aufzusuchen. Ray verwandelte sich in einen Wolfhybriden und witterte den richtigen Weg hinein. Dort war der Sheepsquatch am Graben, anscheinend suchte er verschüttete Menschen. Die Gruppe hatte Schwierigkeiten mit dem Monster, vor allem Lady gelang ihr Manöver nicht und in einem ungünstigen Moment tropfte Sheepsquatchurin von der Decke und sorgte für große Schmerzen. Ray nahm, beim Versuch Alisha zu retten, einen schweren Hieb der Hörner und war an der Schwelle zum Tod. Aber Alisha nutzte den Tomahawk und besiegte mit letzter Kraft das Monster.

Nach der Befreiung der Verschütteten und dem Bericht an den Sherriff machte sich die Gruppe wieder auf, immer auf der Suche nach einem neuen Monster, welches zu besiegen ist.


Meinung:

Was für eine Gaudi! Unter Einsatz des eigenen Lebens haben wir die Welt ein Stück weit sicherer gemacht und dank der auf der Apocalypse-Engine basierenden Regeln musste man wenig tun. Einfach ein Playbook aussuchen, ausfüllen, mit den Anderen die Bindungen untereinander festlegen und schon geht es los in ein spannendes Abenteuer. 😀


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