White Lies – Spielvorstellung

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Einfache Regeln, schnelle Charaktergestaltung und tolles Material für coole Agentenabenteuer, all das bietet White Lies. Nach einem sehr erfolgreichen und vor allem sehr unterhaltsamen Probeabenteuer möchte ich einmal genauer auf das Produkt eingehen.


 

Die Welt:

White Lies lässt einem viele Freiheiten in welcher Zeit und was für einer Welt man genau spielt. Neben unserer Moderne werden auch Vorschläge gemacht etwa zu Zeiten des kalten Krieges oder in einer alternativen Welt mit Aliens zu spielen. Ansonsten geht man von der Existenz des Büros 19 aus, einer supergeheimen Organisation, die eben zum Schutz der Vereinigten Staaten gegründet wurde. Man ist ein Teil von Büro 19 und wurde aufgrund seiner Fertigkeiten angeworben, als Team bestreitet man dann Missionen unterschiedlichster Art.

Das System:

White Lies beruht auf der White Box von Sword and Wizardry und ist mit dieser auch kompatibel. Bei einer Aktionsprobe (also etwa dem Knacken eines Schlosses) würfelt der Spieler einen W6 und addiert seinen Attributsbonus. Übersteigt der Wert die Schwierigkeit der Probe (in der Regel ist das eine vier, kann aber auch höher sein), dann ist die Probe erfolgreich. Im Kampf wird der übliche W20 verwendet und entweder der Wert mit der Tabelle für die Rüstungsklasse (AC) verglichen oder, wenn man das System der aufsteigenden Rüstungsklasse (AAC), direkt geschaut, ob der Wurf höher ist.

Die Charaktere werden erstellt in dem man die Attribute mit 3W6 auswürfelt und sich eine Klasse, hier eben die Art des Agenten, aussucht. Es gibt etwa den Investigator, den Transporter oder Confiscator. Darüber hinaus gibt es jede Menge Ausrüstung, Waffen und natürlich kann man auch Gadgets in bester James Bond-Manier bekommen. Alles ist sehr übersichtlich gestaltet und der Umfang verglichen mit der Länge des Buches ist mehr als ordentlich.

Darüber hinaus gibt es zu vielen möglichen Gegnern Werte (auch zu Tieren und Aliens) und Generatoren zu feindlichen Organisationen, Unterschlüpfen und natürlich Oberbösewichte. Aufgrund der Kompatibilität mit eben Sword and Wizardry kann man hier auch auf anderes Material zurückgreifen und von den Machern ist ausdrücklich gewünscht, dass man sein eigenes Material erstellt und teilt, was Dank der OGL ja problemlos möglich ist.

Das Material:

White Lies ist mit unter 140 Seiten relativ kurz, bietet aber den totalen Rundumschlag und genug um Lange damit Spaß zu haben. Das Design ist minimalistisch, die Abbildung in Schwarz, Weiß und Rot gehalten und eher Schemen. Wer die PDF kauft erhält zusätzlich noch vorgefertigte Charaktere mit interessanten Hintergründen.


 

Für wen ist White Lies etwas:

  • Für Spieler und Spielleiter, die ein wunderbar abgerundetes Rundumpaket haben wollen
  • Für Leute, die mit keiner oder wenig Vorbereitung auf Missionen gehen wollen
  • Für Spieler, die lieber erzählen wollen, wie toll ihr Charakter ist und agiert

Für wem ist White Lies nichts:

  • Für Spieler und Spielleiter, die für alles harte Fakten und Crunch brauchen
  • Für Leute, die ein umfangreiches Skill- und Inventarsystem brauchen
  • Für Spieler, die gleich ein vorgefertigtes Setting brauchen

 

Linkliste:

Seite von White Lies

DwD Studios bei rpgnow

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