Fragged Empire – Spielvorstellung

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Und es ist wieder soweit ein Spiel von Kickstarter anzuschauen, und schon wieder ein Spiel dessen sich Modiphius angenommen hat. Aber diesmal ist es etwas aus dem Bereich SciFi. Fragged Empire wartet mit viel auf und wer sich drauf einlässt, der hat wirklich sehr viel für die Mühe.


 

Die Welt:

Die Menschheit ist lange tot. Ausgestorben, doch Dank futuristischer Technik und Bioingenieurskunst haben sie ihre Nachfolger, die Archons, erschaffen. Mit den fortschrittlichen Technologien haben die Archonten ein riesiges Reich aufgebaut und ihre eigene Welt geschaffen, inklusive unterschiedlicher Rassen. Doch unglücklicherweise herrschten nicht Frieden und Reichtum, es brach Krieg aus, gefolgt von einem Genozid. Am Ende gingen auch die Archonten unter und das Universum verfiel in tiefste Dunkelheit. Aus der Asche entstand neues Leben und vier Fraktionen kämpfen um ihr Überleben.

Das System:

Fragged Empire ist sehr umfangreich, die Grundmechanik für alle Proben ist ein 3W6-Wurf, modifiziert durch Fertigkeiten (trainiert bringen Fertigkeiten einen Bonus von 1, ungelernt einen Malus von 2). Die vier Völker, Corp, Kaltoran, Legion und Nephilim, bringen Fertigkeiten, Traits, aber auch Komplikationen. Ein Teil der Fertigkeiten benötigt (je nach Aktion) sogenannte Toolboxen oder auch Workshops. Ein Tool kann vieles sein, etwa Kleidung für soziale Fertigkeiten oder ein Computer zum Rechnen oder Hacken. Auch die Workshops müssen nicht zwangsläufig eine Werkstatt sein, eine Konferenzhalle ist etwa ein Workshop für eine diplomatische Verhandlung.

Die Stärke der Gruppe wird nicht über Erfahrung, sondern allgemeine Ressourcen geregelt. Ressourcen werden auch benötigt um Waffen und Ausrüstung zu bekommen, Einfluss ist gerade für Raumschiffe und deren Ausrüstung gebraucht. Ebenso umfassend ist der Bereich der Herstellung von Gegenstanden, alles in allem bietet Fragged Empire gerade für Freunde von Ressourcenverwaltung und vielfältigen Optionen eine große Menge.

Der Kampf kann in Fragged Empire über zwei Systeme laufen, einmal dem taktischen Kampf auf einer Karte und der cineastischen Version. Ersteres ist auch wieder umfangreich, nicht kompliziert, bietet aber wirklich viel. Wer nicht eine Kampfkarte haben will, der nimmt die zweite Option und hat ebenso viel zur Verfügung. Die Regeln geben viele Hilfen und alle wichtigen Regeln sind auf einem Flowchart noch einmal in kurz nachzulesen. Ausrüstung und Fracht haben auch viel Auswahl, viele der Waffen haben unterschiedliche Modifikationen um sich zu individualisieren.

Das Buch:

Fragged Empire umfasst knapp 400 Seiten und ist vollgepackt mit einem interessanten Setting, tollen Abbildungen und einem ordentlichen Regelsystem. Alles ist sehr übersichtlich und die Übersichtsseiten sind ein großes Plus. Alle wichtigen Dinge, wie Traits, Ausrüstung und so haben im Anhang eine Tabelle, damit man nicht das Buch wie wild durchblättern muss. Zudem gibt es vier Abenteuerideen, allerdings kein Einstiegsabenteuer, das ist separat erhältlich.


 

Für wen ist Fragged Empire etwas:

  • Für Spieler und Spielleiter, die wirklich viel Auswahl haben wollen
  • Für Leute, die fürs Beschäftigen mit einem Spiel sehr belohnt werden wollen
  • Für Spieler, die gerne Ressourcen verwalten wollen

Für wen ist Fragged Empire nichts:

  • Für Spieler und Spielleiter, die wenig Regeln haben wollen
  • Für Leute, die lieber kleine Charakterbögen mögen
  • Für Spieler, die sich nicht allzu viel mit einem System auseinandersetzen wollen

 

Linkliste:

Seite von Fragged Empire

Design Ministries auf rpgnow

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