Symbaroum – Spielbericht #3

pic2754152_md

Nach den Schrecken im kleinen Örtchen Ratask geht es für unsere Söldnergruppe weiter in Richtung Norden. Ich habe mich diesmal ein wenig mehr mit den Möglichkeiten des Systems gespielt und das hat gut funktioniert. Das Spiel ist derzeit definitiv in meinen Top 3 und wir machen weiter. 🙂


 

Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Carnickl als Horkei, Changeling Ranger
  • Achim83 als Jamilo, Ambrian Sellsword
  • Radan als Orlan oft he House Baar, Ambrian Pansar

Horkei und Jamilo hatten Ratask hinter sich gelassen und waren weiter in Richtung Kurun unterwegs als sie auf einen Mann in Rüstung trafen. Nach anfänglichen Bedenken und gegenseitigem Abschätzen befanden die beiden, dass sie den ehemaligen Ritter durchaus ein Stück mitnehmen können. Es war wieder ein kalter und nebliger Tag, aber zum Glück nicht so nass wie die gesamte letzte Woche und so kamen die Drei sehr gut voran. Am Abend suchte sich die Gruppe eine Stelle zum Schlafen und schon bald prasselte ein gemütliches Feuer. Zum Schutz wechselte man sich mit der Nachtwache ab und Horkei hatte eine ruhige Schicht. Jamilo hingegen folgte einigen Geräuschen und mit einem äußerst gekonnten Schuss erlegte er ein Reh mitten im Sprung. Da sonst nichts weiter geschah hatte er genug Zeit das Tier auszunehmen und zu häuten. Orlan schürte in seiner Schicht das Feuer, damit die umherstreunenden Raubtiere nicht näher kamen.

Der nächste Tag unterschied sich nicht vom vorherigen, allerdings war das Frühstück deutlich angenehmer. Man ging weiter durch einen Wald und binnen weniger Minuten war der Nebel so dicht, dass sie kaum sich selbst noch sehen konnten. Langsam und in Griffweite bahnte man sich einen Weg. Orlan ging mit gezogener Waffe vor und fiel mit einem Mal vorne über. Sie waren an einen Bach gelangt. Man entschloss sich dem Wasser zu folgen und nach langem Marsch fiel der Gruppe eine auffällige Stelle auf. Spuren auf dem Boden ließen schließen, dass jemand in der Nähe war. Nach einiger Diskussion merkte Jamilo an, dass es die Spuren von Orlan sein könnten. Man ging zurück und nach einem weiteren Marsch erreichte man wieder die gleiche Stelle. Die Gruppe ging zurück Richtung Wald und hörte mit einem Mal Schreie. Aus dem dichten Nebel stürmten zwei verstörte Männer, die um Hilfe flehten als ein Wesen aus Nebel in die Mitte sprang und einen hinfort schleuderte. Jamilo griff mit seinem Säbel an, doch er schnitt nur durch Nebel. Der Rest der Gruppe trat die Flucht an und auch Jamilo rannte weg, den zweiten Mann fluchend und schreiend hinter sich lassend.

Als die Gruppe sich nicht mehr verfolgt fühlte machten sie halt und besprach das weitere Vorgehen. Da sie vermutlich in eine Art magischem Gefängnis saßen und das Wesen mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür verantwortlich war, wollte man ihm entgegentreten. Sie gingen zurück und konnten ein gequältes Stöhnen vernehmen, der eine Mann hatte überlebt, wenn auch deutlich verletzt. Das Wesen hatte ihn scheinbar gegen einen Baum geschleudert und er konnte sich nicht mehr bewegen. Aber er konnte den Dreien Auskunft geben, sie waren mit einem Händler unterwegs und als der Nebel aufzog liefen sie nur noch im Kreis und wurden schließlich angegriffen. Man legte sich auf die Lauer und kurze Zeit später erschien erneut das Nebelwesen. Es schien sich zu manifestieren und Jamilo griff an, diesmal mit deutlich mehr Erfolg. Das Wesen schnappte sich den verletzten Mann und schleuderte es auf Orlan, der ausweichen konnte und gemeinsam nahmen die drei Männer das Monster in die Zange. Ein Hieb mit dem Zweihänder durch Orlan besiegelte das Schicksal des Wesens und mit einem Schlag begann der Nebel abzuklingen.

Schnell machte sich die Gruppe auf den Wald zu verlassen. Sie gelangten an einen verlassenen Wagen, vermutlich den des Händlers. Sie plünderten ihn und gingen weiter die Straße entlang. Vor ihnen hörten sie Geräusche und versuchten sich vorbei zu schleichen, allerdings war die Rüstung von Orlan alles andere als leise, sie hatten ein Rudel Wölfe aufschrecken lassen, die sich gerade am Kadaver eines Pferdes, vermutlich das Tier des Händlers, gütlich getan hatten. Das Alphatier griff an und Jamilo konnte die meisten Angriffe abwehren und so Horkei schützen. Orlan wurde einige Male getroffen aber gemeinsam erlegten sie das Leittier und einen weiteren Wolf. Horkei machte etwas Unvorhergesehenes und fing an wie wild zu schreien, der Rest der Wölfe wurde verschreckte und rannte weg.

Am Ende des Waldes verschwand der Nebel und ein Schornstein war von weitem zu sehen, die Gruppe hatte ein großes, befestigtes Gasthaus erreicht. Ein Teil ihres erbeuteten Fleisches eintauschend bekamen sie ein gemeinsames Zimmer und etwas Warmes zu essen. Nach der Aufregung hatte sich die Gruppe ein wenig Ruhe verdient.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s