Settingvorstellung – Weird War I

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Wieder einmal ein Setting, wieder geht es um den Krieg und auch um eine veränderte Variante unserer Welt. Nach Weird War II und Weird Wars Rome folgt jetzt Weird War I für Savage Worlds. Was erwartet einen in diesem Setting? Ich warne mal vorsichtshalber vor Spoilern, denn wer völlig unvoreingenommen das Setting bespielen will, der sollte besser nicht weiter lesen.


Weird War I kurz und knapp:

Wie auch in unserer Welt findet der erste Weltkrieg in WWI statt, jedoch gibt es einige Phänomene, die sich mit gesundem Menschenverstand nicht erklären lassen. Soldaten berichten von wandelnden Toten und grauenerregenden Kreaturen auf dem Schlachtfeld. Tausende Soldaten verschwinden während Patrouillen oder werden einfach tot aufgefunden. Inmitten all dieser Schrecken findet aber auch der normale Krieg statt und nicht jeder scheint von diesen Schrecken erstaunt zu sein. Wer hat da seine Hände im Spiel?

Das Genre und Setting:

WWI ist ganz klar wieder ein Horror/Action-Setting für Savage Worlds. Ich kenne wenige Spiele, die sich mit dem ersten Weltkrieg beschäftigen und somit ist es eine nette Abwechslung. Es gibt ein Spieler- und ein Warmasterhandbuch, ersteres enthält die Regeln und alles Nötige zur Charaktergestaltung inklusive Ausrüstung und Werte für NPCs. Es werden viele Nationen beschrieben und man findet für jede der Hauptnationen (England, Frankreich, Russland, Amerika, Belgien, Deutschland, Türkei und Österreich-Ungarn), eben die eigene Ausrüstung (für Waffen auch mit Abbildungen), Dienstgrade, Fahrzeuge und wichtige Infos. Dazu gibt es Missionsgeneratoren, einen Abriss über den Krieg und vieles mehr. Das Handbuch des Warmaster gibt einem die Hintergründe, was wirklich hinter allem steckt und hat neben Savage Tales auch zwei Plot Point-Kampagnen, einmal für die Seite der Franzosen und einmal für die Briten. Es gibt zusätzlich eine kaufbare Kampagne für deutsche Kräfte.

Die Spieler:

Spieler nehmen, wie in Achtung! Cthulhu, die Rolle von Soldaten oder ziviler Kräfte im Krieg ein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Gruppe, sei es Frontsoldaten, Panzercrew oder eben SpecOps, was die Gruppe spielen möchte entscheidet sie. Die Spieler sind hierbei aber eher Offiziere bzw. Unteroffiziere in Begleitung von NPC-Soldaten und bilden eine größere Crew. Dem Spielleiter wird ein umfangreiches Setting geboten mit vielen Ideen und Möglichkeiten in welche Richtung es gehen soll. Grundsätzlich bietet sich eine Kampagne (egal ob PP oder eigene) an, denn ansonsten geht vielleicht ein wenig zu viel unter, aber das kann auch mein eigener Eindruck sein.

Die Regeln:

WWI benutzt Savage Worlds und das Spielerhandbuch liefert alle nötigen Regelanpassungen und neue Regeln zum Spielen. Viele neue Sachen erinnern natürlich an die Savage Worlds-Version von Achtung! Cthulhu. Grundsätzlich scheint WWI solide und vollständig zu sein, zumindest habe ich bis jetzt noch nichts vermisst. Ein paar Dinge, wie etwa die Regeln für Artilleriebeschuss, könnten etwas besser erklärt sein.


Meinung:

Endlich mal ein anderes Kriegsszenario und ich liebe ja alternative Versionen unserer Welt. Ob sich WWI vom Spielgefühl her anders spielt als etwa WWII oder Achtung! Chtulhu zeigt sich vermutlich erst im längeren Test. Es folgen noch ein paar Addons aus dem Kickstarter, aber die beiden Handbücher scheinen sich keine groben Schnitzer geleistet zu haben.


Linkliste:

Seite von Weird War I

Pinnacle Entertainment auf rpgnow

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