Masks – Spielvorstellung

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Das neue Superhelden-Rollenspiel mit der Apocalypse World-Engine ist erschienen und die Backer haben ihr Zusatzmaterial bekommen und somit ist es Zeit mal einen genauen Blick auf das Spiel zu werfen.


Die Welt:

Masks spielt in einer Variante unserer Welt, dessen Dreh- und Angelpunkt Halcyon City ist. Superhelden gab es schon immer, aber in den 50ern tauchten die ersten öffentlich wirklich präsenten Superhelden auf. Diese Helden der goldenen Generation bekämpften „normale“ Bösewichte, kostümierte Scherzkekse und Konzernbosse. Dann kam ein Shift und die Macht der Menschen mit Superkräften stieg signifikant an. Dies war der Beginn der silbernen Generation mit neuen Helden und Bösewichten. Nach einem tragischen Ereignis, dem Tod eines Freundes, begann ein weiterer Shift und diverse Superhelden änderten ihre Vorgehensweise. War die silberne Generation noch von Heroismus und dem Glauben an das Gute, selbst in Bösewichten, geprägt, nutzte die bronzene Generation selbst Gewalt, sogar tödliche, oder verließen Halcyon City. Die Stadt wuchs und wuchs und heute sind umherstreifende Dinosaurier oder Invasoren aus dem All oder anderen Dimensionen keine Besonderheit. Jetzt beginnt eine neue Generation, die noch keinen Namen hat. Die Spieler sind Teil dieser modernen Generation und müssen ihren eigenen Weg finden.

Das System:

Masks nutzt die Apocalypse World-Engine und ist daher sehr erzählorientiert. Die Spieler erzählen, was sie tun und wenn ein Move zutrifft, dann werden für diesen zwei W6 gewürfelt. Zu diesem Ergebnis wird das passende Label (der Name für die Attribute in Masks) addiert. Eine 10+ ist das optimalste Ergebnis, 7-9 sind ein Erfolg mit Kosten und eine 6 oder weniger ein Misserfolg. Auch hier werden die Charaktere über Playbooks erstellt, wovon es in Masks zehn an der Zahl gibt. Anders als in anderen PbtA-Spielen ändern sich die Labels aber öfters, denn sie spiegeln die Sicht der Spieler und der Umwelt auf die jeweiligen Charaktere. Eine hierfür wichtige gibt es die Mechanik des Einfluss, wenn ein Spieler die Meinung eines anderen Charakters (oder NPCs) schätzt, dann hat dieser Einfluss auf ihn und dieser kann den Einfluss dann nutzen um dessen Sicht zu ändern oder ihm Vor- oder Nachteile zu geben. Eine weitere Mechanik ist Team, ein Ressourcenpool, ähnlich wie Bennies oder Gummipunkte.

Das Buch:

Masks ist vollfarbig und ist vollgestopft mit passenden Abbildungen. Das Layout macht alles gut leserlich und übersichtlich. Für Backer des Kickstarters gab es neben dem Buch, den Moves und Playbooks noch Influence-, Condition- und Gegnerkarten (54 NPCs an der Zahl). Zudem gibt es für Roll20 einen voll funktionsfähigen Charakterbogen für vereinfachtes Spielen.


Für wen ist Masks etwas:

  • Für Spieler und Spielleiter, die schnelle Regeln und erzählorientiert spielen wollen
  • Für Leute, die ein grundlegendes Setting, aber viele Freiheiten haben wollen
  • Für Spieler, die junge Superhelden auf ihrem Weg zum Helden spielen wollen

Für wen ist Masks nichts:

  • Für Spieler und Spielleiter, die für alles Regeln brauchen
  • Für Leute, die eine detaillierte Charaktererstellung brauchen
  • Für Spieler, die erwachsene und etablierte Helden spielen wollen

Linkliste:

Seite von Masks

Kickstarter von Masks

Magpie Games bei rpgnow

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