Tales from the Loop – Alpha-Preview

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Die Leute bei Free League sind sehr fleißig und haben ihr Versprechen gehalten eine spielbare Version ihres neuen Spiels, Tales from the Loop, noch vor Weihnachten raus zu bringen. Aufgrund ihrer bisherigen wirklich überzeugenden Arbeit, bin ich mit aufgesprungen und habe mir die Alpha-Version angesehen.


Tales from the Loop spielt in den 80er Jahren einer alternativen Version unserer Welt. Durch die Entdeckung verschiedener Effekte und den Bau von zwei Partikelbeschleunigern sind Technologien möglich, die es bei uns nicht gibt. Roboter, Hoverfahrzeuge und sogar Portaltechnologie sind Realität. Inmitten dieser Zeit nehmen die Spieler die Rolle von Kindern im Alter von 10 bis 15 Jahren an und erleben allerlei Mysterien und spannende Abenteuer, denn es gibt dem langweiligen Alltag zu entfliehen.

Das Regelsystem von Tales from the Loop ist grundsätzlich gleich wie das von Mutant: Year Zero und Coriolis. Es gibt vier Attribute (Body, Tech, Heart und Mind), sowie insgesamt 12 Fertigkeiten. Für eine Probe wird eine Anzahl W6 gewürfelt wie man in der Fertigkeit und dem dazugehörigen Attribut hat. Jede 6 ist dabei ein Erfolg und in der Regel reicht eine einzige 6 zum Bestehen der Probe aus. Zusätzliche Erfolge können für besondere Effekte eingetauscht werden, etwa den Jungen, den man gerade überredet hat als Freund gewinnen. Schafft man eine Probe nicht, kann man entweder einen Luck-Punkt einsetzen um nochmal zu würfeln oder man treibt sich selbst an, erhält dafür aber einen Zustandseffekt, wie wütend, ängstlich oder verletzt. Diese Zustände können durch Nähe eines Ankers, etwa den Eltern oder eines Lehrers, wieder entfernt werden. Auch im Geheimversteck der Gruppe kann man diese wieder loswerden.

Es gibt verschiedene Archetypen, etwa der Computer Geek, der Bücherwurm, der Sportler oder der Weirdo, alle mit einer Auswahl an ikonischen Gegenständen (welches man immer hat und nicht zu Beginn einer neuen Sitzung verliert), Problemen, Antrieb und einem Stolz. All diese Dinge sollen das Rollenspiel fördern, denn der SL soll die Probleme und Herausforderungen so gestalten, dass die Spieler eben ihre Eigenschaften voll ausschöpfen. Der Stolz lässt einen Spieler eine Probe auch einmal pro Runde automatisch bestehen. Je älter man sein Kind zu Beginn macht, umso mehr Attributspunkte darf man verteilen, aber umso geringer sind die maximalen Glückspunkte.

Es werden grundsätzlich zwei Orte angeboten, einmal eine Inselgruppe in Schweden, auf der eben einer dieser Partikelgeneratoren steht und einmal ein Ort in Nevada, wo das Schwesterstück steht. Zurzeit ist nur der Teil von Schweden beschrieben und bietet jede Menge Infos und Abenteuerideen. Dazu gibt es auch direkt einige fertige Abenteuer, Hilfen zum Bau eigener Ideen und auch eine Anleitung für Sandbox-Spiel. Zum direkt losspielen reicht es definitiv aus, es fehlt aber noch eine Menge. Auch sind noch diverse Fehler enthalten, aber es ist eine Alpha-Version und bis jetzt hat Free League immer gute Arbeit geleistet und die Artworks sind bis jetzt einfach einsame Spitze.


Linkliste:

Kickstarter zu Tales from the Loop

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