Shadow of the Demon Lord – Session 0 “Schatten der Vergangenheit”

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Das neue Jahr ist noch nicht sehr alt und ich beginne schon mit der Erfüllung eines Ziels für 2017, eine neue SotDL-Kampagne. Das Interesse war sehr groß und ich musste leider vielen Leuten eine Absage erteilen, denn ab einem gewissen Punkt werden es einfach zu viele Spieler. Nach einer guten Vorbesprechung ging es diese Woche an die ersten Schritte in Rûl.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Rhizom als Hörn der Goblin
  • Nizuaka als Griselda die Gnomin
  • Krobelia, als Krobelia der Gnom
  • Maricu als Viktor der Mensch
  • Friesen als Dragoslav der Mensch
  • T-Murda als Thorim der Zwerg

Alles begann in dem Dorf Düsterfall, einem Ort in den Barrows. Die Menschen hier leben von der Landwirtschaft und, Dank einem riesigen, wasserradbetriebenen Aufzug, von den Reisenden. Viktor hat hier seine kleine, bescheidene Praxis errichtet. Griselda lebt in ihrer Werkstatt und Hörn folgt ihr auf Schritt und Tritt. Krobelia und Thorim sind als Reisende hier gestrandet und auch Dragoslav ist neu im Dorf, nachdem er aus der Heimat fliehen musste.

Seit Tagen regnet es ununterbrochen und der Fluss, welcher die Wasserräder antreibt, ist stark angeschwollen. Der Aufzug ist sicherheitshalber außer Betrieb, sodass man von hier aus nicht mehr ins Tal kommt, außer man nimmt den beschwerlichen Fußweg. Thorim bewundert das Bauwerk und will mehr über dessen Ursprung erfahren, als eine Flutwelle aus den Bergen einen Bewohner des Dorfes mit sich reißt. Der Zwerg versucht den Mann zu retten, muss aber miterleben, wie dieser über die Klippe in den Tod stürzt. Das Dorf ist erschüttert und bei der Trauerfeier im Gasthaus trifft die Gruppe das erste Mal aufeinander. Hörn hat aber nur die Rattenjagd im Kopf und mitten in einer Diskussion zwischen einem Händler und einem Dorfbewohner jagt er durch den Raum. Die Wassermassen sorgen für einen Erdrutsch, sodass nun auch der Weg tiefer in die Berge abgeschnitten ist. Die Lage ist angespannt, aber die Leute lassen sich beruhigen und wollen am kommenden Tag an einer Lösung arbeiten. Am Abend lernen sich Thorim, Krobelia, Griselda und Hörn kennen, wobei die Kommunikation durch die vielen Sprachen teilweise erschwert ist.

Am nächsten Morgen wird Viktor auf die Rufe einer Frau aufmerksam. Die Mutter ist auf der Suche nach ihrer Tochter, die verschwunden sei. Das bekommen auch die anderen Bewohner mit und es werden Suchtrupps losgeschickt. Thorim, Dragoslav, Krobelia und einige Gäste aus dem Gasthaus gehen mit deren Besitzerin los, während Hörn, Griselda und Viktor zu dritt unterwegs sind. In den Straßen begegnen sie sich und Thorim und Krobelia folgen den Anderen, während Dragoslav bei seiner Gruppe bleibt. Als Fährtenleser kann der männliche Gnom die Verfolgung des Mädchens aufnehmen, zumindest ein Stück weit, dann verläuft sich die Spur. Hörn hat eine Idee und wühlt im Schlamm, um mögliche weitere Spuren zu entdecken und kann einer Fährte folgen, wobei er durch eine Unachtsamkeit einen Hang herunterrutscht und sich in einer Höhle wiederfindet. Die Gruppe erkundet den Eingang, wobei Viktor lieber draußen bleibt.

In der Zwischenzeit hört Dragoslav Geräusche auf dem Dorfplatz und eilt mit seiner Gruppe hin. Eine riesige Flutwelle aus den Bergen reißt Teile des Wasserrades und des Aufzugs mit sich in die Tiefe und auch eine ganze Reihe an Bewohnern stürzen in die Tiefe. Sogar Viktor bekommt davon etwas mit und ruft den Rest der Gruppe zurück.

Auf dem Dorfplatz kann Viktor dann einen Jungen ausmachen, der das verschwundene Mädchen sowohl in der Nacht, als auch am Tag gesehen hat. Mit ihm gehen sie zu der Stelle und man kann wieder eine Fährte aufnehmen. Schließlich gelangt die Gruppe auch hier wieder in eine Höhle und erkundet diese. In den Tiefen der Berge finden sie eine Höhle mit dem kleinen Mädchen. Dieses reagiert aber nicht auf die Gruppe. Als man sich ihr nähert merken die Suchenden erst, dass etwas nicht stimmt. Der Körper des Mädchens zerreißt und gibt den Blick auf ein mechanisches Wesen, das hier in einer Art Labor zu hausen scheint. Es attackiert die Gruppe und nur mit Mühe und Not kann diese es zu Fall bringen. Es handelt sich um kein Uhrwerk, sondern um eine Art magisches Konstrukt, welches ohne sichtliche Energiequelle agierte. Im Labor finden die Helden eine Reihe Aufzeichnungen, Experimente und auch die Leiche eines vor langer Zeit Verstorbenen. Da niemand die Aufzeichnungen lesen kann, wurde alles mitgenommen und dem Mädchen die letzte Ehre erwiesen.


Fazit:

Es war eine sehr spannende Runde und alle hatten viel Spaß. Ich habe zum ersten Mal Discord ausprobiert und bin sehr zufrieden was die Audioqualität angeht. Wir haben für unsere Runde einen eigenen Server erstellt, den wir auch für Fragen und die Organisation nutzen. Nächste Woche folgt Session 1 und meine Spieler sind gespannt, was sie erwartet.

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