Shadow of the Demon Lord – Session 1 „Die Seuche von Hohenfels“

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Es ging weiter in unserer SotDL-Kampagne, alle Spieler hatten sich ihren Basispfad ausgesucht und waren bereit für das was nun auf sie zukommt. Schön fand ich, dass der Hintergrund der Charaktere alle perfekt zu meinem geplanten Abenteuer passte und es so sehr einfach war alles miteinander zu verbinden.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Rhizom als Hörn der Goblin-Schurke
  • Nizuaka als Griselda die Gnomin-Magierin
  • Krobelia als Krobelia der Gnom-Schurke
  • Maricu als Viktor der Menschen-Priester
  • T-Murda als Thorim der Zwergen-Krieger

Es sind einige Monate seit dem Erlebnis in Düsterfall vergangen und unsere Helden sind in die Welt ausgezogen. Während Griselda an der Magierschule gelernt hat ihre Kräfte zu nutzen, arbeitete Hörn dort als Hausmeister, um bei der Gnomin zu sein. Krobelia übte sich in diversen Tricksereien und Thorim zog los um einen Meister zu finden, der ihn in die Kunst des Schwarzpulvers einweihte. Viktor hatte eine Begegnung mit einem mächtigen Wesen und übte sich als Hexerei-Priester in Alchemie.

Die Gruppe hatte kurz nach den Ereignissen in Düsterfall den Magier Cormac kennengelernt. Dieser konnte die Schriften aus der Höhle übersetzen und wurde schnell ein Freund. Er nahm die Bücher mit nach Hohenfels und schickte ihnen regelmäßig Briefe mit neuen Übersetzungen. Der Verfasser war ein in Ungnade gefallener Magier, der perverse Experimente durchführte um das ultimative Wesen zu erschaffen, einer Vereinigung aus Magie und Metall. Doch seit mehreren Wochen hat die Gruppe nichts mehr von Cormac gehört und so zog man los um dem nachzugehen.

Schon bei ihrer Ankunft merkten die fünf, dass etwas in Hohenfels nicht stimmte, Teile der Stadt waren von einer Seuche geplagt. Die Leichen wurden scharenweise aus der Stadt gefahren und verbrannt. Thorin echauffierte sich auf dem Marktplatz, als hier ein Prediger die Leute ermahnte an die Macht der großen Drachen zu glauben, sonst würde die Stadt bald untergehen. Der Zwerg hatte seinen gesamten Klan an die Drachen verloren und musste von der Gruppe weiter geschliffen werden. In der Magierschule erfuhr man, dass Cormac seit geraumer Zeit nicht mehr da war und so schaute sich die Gruppe bei seinem Haus um. Dort waren Spuren eines Kampfes zu sehen und ein Zeuge erzählte ihnen, dass Wachen den Magier herausgezerrt haben, weil er selbst die Seuche haben solle. Sonst gab es hier aber keinerlei Krankheitsfälle und die Seuche sei nur in den Arbeitervierteln verbreitet. Hörn wollte sich das genauer ansehen, machen Krankheiten ihm doch nichts aus. Also kletterte er in die weiter unten am Berg liegenden Teile der Stadt. Niemand wusste worum es sich bei der Krankheit handele, die Menschen spuckten mit der Zeit Blut und verstarben nach kurzer Zeit.

Anschließend begab sich die Gruppe zur Stadtwache und erkundigte sich nach Cormac. Der Wachmann aber meinte, dass es keinerlei Seuchenfälle in den oberen Bereichen gab und niemand Cormac kennt. Allerdings seien einige Wachmänner desertiert und nicht auffindbar. Die Angehörigen konnten auch keine Angaben machen. Man folgte der Route der verschwundenen Patrouille und fand einige Kampfspuren. Neben Blut und Waffenspuren konnte man aber nichts finden. Dank eines Hinweises wusste man aber nun, dass die nahen Lagerhäuser für diverse unlautere Aktivitäten genutzt wurden. Kroblia legte sich nachts auf die Lauer und konnte auch ausmachen, welche der Lagerhäuser betroffen waren. Der Rest der Gruppe machte es sich in Cormacs Haus gemütlich und erholte sich für den kommenden Tag.

Gestärkt durchsuchte man das Viertel und fand gut versteckt die Leiche eines Wachmannes. Dieser war fast gänzlich entkleidet, aber die Stadtwache konnte ihn als einen der Ihren identifizieren. Also untersuchte die Gruppe die Lagerhäuser und fand letztendlich Cormac, gefesselt und geknebelt. Eine Gruppe hatte ihn hier festgehalten und den Rest der Bücher übersetzen lassen. Jetzt hatte man ihn hier zurückgelassen.

Hörn wollte den Entführern eine Falle stellen und verbreitete Gerüchte über weitere Bücher, allerdings führte das nur zu einer Auseinandersetzung mit Dieben, denen er entkommen konnte. Auf dem Marktplatz fiel Thorim auf, dass der Drachenprediger mit einem Mal verschwunden war und auf Nachfrage in der Schule erfuhren sie von einer Kirche des alten Drachen in Seenburg. Dies war das nächste Ziel, denn die Zufälle waren einfach zu häufig und auffällig.


Fazit:

Eine sehr lustige Runde, in der meine Spieler wieder deutlich anders agiert hatten, als ich dachte. Aber ich war auf alles vorbereitet und so geht die Reise weiter. 🙂

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2 Gedanken zu “Shadow of the Demon Lord – Session 1 „Die Seuche von Hohenfels“

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