Shadow of the Demon Lord – Session 4 “Der Schatten des Dämonenfürst”

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Eine neue Woche und wir haben weiter an unserer Kampagne gespielt und ganz nach dem Motto „je mehr der Spielleiter plant, umso mehr zerstören die Spieler den Plot“ lief doch einiges anders. Aber das macht nicht, denn mit viel Improvisation lief es noch besser als geplant.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Rhizom als Hörn der Goblin-Schurke und Zauberbinder
  • Nizuaka als Griselda die Gnomin-Magier und Transmutiererin
  • Krobelia als Krobelia der Gnom-Schurke und Späher
  • Maricu als Viktor der Menschen-Priester und Hexer
  • T-Murda als Thorim der Zwergen-Krieger und Kämpfer

Unsere Helden sind immer noch im Soldatenwald unterwegs und suchen nach Hinweisen auf den Kult des alten Drachens. Allerdings war ihre Suche völlig erfolglos, die Bewohner hier sind Fremden gegenüber ablehnend und feindlich. Einzig Viktor kann mit einer Hexe reden und bekommt geraten in den Archiven von Hainburg zu suchen.

Jedoch entscheidet sich die Gruppe anders und will weiter in Richtung Süden nach Mt. Angst und der Zwergenstadt Hochstein reisen, denn es galt Drachen zu jagen. Auf ihrem Weg durch den Wald konnten sie aber mit einem Mal Trommeln hören und sahen sich kurz darauf einer Horde Ziegenmenschen, den Fomor, entgegen. Thorim eröffnete augenblicklich das Feuer und ein Kampf entfachte. Die Gnome hatten sich auf Bäumen postiert, wurden allerdings von den Speeren der Fomor erreicht. Griselda wurde verletzt und Krobelia streckte mit seinen Pfeilen schnell einen Bestienmenschen nieder. Auch Hörn nutzte seine Dolche geschickt, während Viktor seine Zauber nutzte um den Anführer der Gruppe verbrennen zu lassen. Auch Griselda nutzte ihren kürzlich erbeuteten Stab und äscherte einen Fomor ein. Die restlichen Gegner flohen in Panik.

Als Gruppe entschied man sich den fliehenden Fomor zu folgen und ihr Versteck auszumachen. So erreicht die Gruppe eine künstliche Lichtung mit einem abgebrochenen Lager. Die restlichen Bestienmenschen machten sich auf tiefer in den Süden zu marschieren. Krobelia war noch Zeuge, wie die geflohenen Ziegenmenschen von einem Wolfsmenschen zerfleischt wurden. Da die Zahl an Gegnern zu groß war wollte man mit genügend Abstand folgen und eventuell eine kleine Gruppe zu erwischen. Die ganze Nacht marschierte man durch bis am nächsten Morgen ihr Lastesel den Dienst verweigerte und man sich für eine Rast entschied. Als im Tagesverlauf der Nebel verschwand konnte man schon die Berge sehen und eine Rauchsäule stieg gen Himmel. Wieder beeilten sich die Helden, doch Thorim war unachtsam und machte Lärm. Krobelia machte Bewegungen im Unterholz aus und ein Bärenmensch griff an. Er hatte am Gürtel mehrere Schädel hängen und war auch so reichlich mit Trophäen geschmückt. Griselda entwaffnete den Angreifer, der schnappte sich allerdings Hörn und versuchte diesem den Kopf abzureißen. Im letzten Moment konnten Krobelia und Viktor den Gegner niederstrecken. Da es sich bei den Schädeln um Zwerge handelte, war Thorim sichtlich aufgebracht und er wollte die Trophäen deren Verwandten zurückgeben, Griselda wollte den Schmuck aber behalten.

Es ging weiter in Richtung Berge und ein Bild des Grauens eröffnete sich vor den Helden. Hochstein wurde gerade von einer riesigen Armee aus Tiermenschen angegriffen. Gigantische Stiermenschen rissen die Mauern ein und überall lagen Kadaver. Thorim rannte los und wollte sich einem der Stiere entgegenstellen, allerdings erzeugte Griselda ein Portal unter ihm und zog ihn aus der Gefahrenzone kurz bevor der Stier den Boden metertief umpflügte. Schweren Herzens musste der Zwerg einsehen, dass sein Tod sinnlos wäre und man wollte in die nächste Ortschaft um die Leute zu warnen und sich zu rüsten.


Fazit:

Die Schlinge zieht sich zu und es gab fast einen Selbstmord, es bleibt also spannend. Wie gesagt, es war vieles nicht geplant, aber es ist verdammt spannend geworden und wie immer zeigt sich, dass ich lieber kleine Sandboxes baue, denn da ist man auf alles vorbereitet.

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2 Gedanken zu “Shadow of the Demon Lord – Session 4 “Der Schatten des Dämonenfürst”

    • Die Kämpfe waren teilweise schon sehr knapp. Der Bär hätte Hörn mit 95%iger Wahrscheinlichkeit direkt enthauptet. Die Kämpfe waren immer sehr abwechslungsreich, es kommt eben immer darauf an, was für Gegner man hat und wie hoch die Anzahl ist.

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