Shadow of the Demon Lord – Session 6 „Die Akademie des Grauens“

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Wieder eine neue Woche und eine neue Runde in unserer SotDL-Kampagne. Es war wieder sehr spannend und so langsam fügt sich das zusammen, wie die Ereignisse der letzten Wochen und Monate zusammenhängen.


Spielleiter:

Kyoshiro-Kami

Spieler:

  • Rhizom als Hörn der Goblin-Schurke und Zauberbinder
  • Nizuaka als Griselda die Gnomin-Magierin und Transmutiererin
  • Krobelia als Krobelia der Gnom-Schurke und Späher
  • Maricu als Viktor der Menschen-Priester und Hexer
  • T-Murda als Thorim der Zwergen-Krieger und Kämpfer

Nach einer langen Reise gelangten unsere Helden in ihrer zweite Heimat, der Stadt Hohenfels. Auf dem Weg nutzt Hörn seine neuen Kräfte und untersuchte den Totenschädel. Er erfuhr, dass es das Artefakt eines Todeslords ist und schon oft den Besitzer gewechselt hatte. In der Stadt führte Griselda die Gruppe direkt zu ihrem Freund Cormac, der einen Magier an seiner Akademie kannte, der sich ausgesprochen gut mit dem Erlangen von Informationen aus Gegenständen auskannte. Also ging es geradezu in die Magieschule, wo alte Erinnerungen bei Hörn und Griselda hochkamen. Besonders der sprechende Hut, der als Rezeptionist arbeitet, war ihr in Erinnerung geblieben und es gab ein freudiges Wiedersehen.

Die Akademie hat alle Hände voll zu tun, denn überall im Imperium gibt es unerklärliche und unschöne Ereignisse, bei denen die Magier helfen müssen. Aber Meister Utrecht hatte Zeit zur Verfügung und so gingen alle zusammen in die Katakomben der Akademie, wo sich sein Labor befand. Als er einen Zauber auf den Schädel einsetzte, fing dieser an zu leuchten und Utrecht wurde direkt getötet. Alle Versuche den Schädel zu zerstören scheiterten, er war von einer Art Barriere umgeben. Der Tote stand wieder auf und Hörn musste ihn niederstrecken. Der Zwerg Thorin nutzte wieder seine Bomben, hatte aber auch keinen Erfolg. Es schien so, als wenn noch mehr im Gebäude vor sich ging, es rann Sand von überall herbei und es waren Kampfgeräusche zu hören.

Oben angekommen war alles voller Sand und Griselda rettete den Hut aus einer Düne. Eine Gruppe Schüler rannte herbei, sie wussten nicht, von was sie angegriffen wurden und sie folgten gerne dem Aufruf der Gnomin hier zu verschwinden. Allerdings stürzte der erste Schüler, der durch die Vordertür ging, tief in den Tod. Die Akademie schwebte viele hunderte Meter über der Wüste, vermutlich der sogenannten Verwüstung im Norden des Landes. Die Gruppe sammelte sich und erkundete noch einmal das Kellergewölbe, wobei ihnen merkwürdige Linien auffielen, die vom Schädel auszugehen schienen. Sie folgten dieser Spur und sahen sich in der Akademie um. Viktor konnte gerade noch zur Seite springen als ein riesiger Skorpion aus dem Sand auftauchte und nach ihm schnappte. Krobelia stach mit seinem Schwert zu und Hörn versuchte den Schwanz zu packen, was aber nicht gelang. Der Gnom wurde vom Schwanz erwischt, war aber immun gegen Gift und musste nichts Schlimmeres erwarten. Gemeinsam erlegte die Gruppe das Wesen und Krobelia nahm sich eine Probe des Giftes.

Man fand den Endpunkt eines der Linien und sah einen schwarzen Obelisken, der inmitten des Sandes stand. Überall darum wuchsen Kakteen mit riesigen Dornen. Griselda ritzte einen dieser Kakteen aus Neugier an, wobei dieser seine Stachel verschoss und alle verletzte. Die Gruppe entschied ich den Raum zu verlassen und Thorim nutzte eine seiner Bomben um den Obelisken zu zerstören. Man machte sich auf die weitere Suche und fand einen weiteren Obelisken und entledigte sich seiner in gleicher Weise.

Die letzten beiden Linien, von Cormac als eine Art magische Verbindung bezeichnet, auf dem Dach der Akademie. Bevor die Gruppe etwas machen konnte, hörten sie das Schlagen von Flügeln und ein zerfressener, untoter Drache landete auf einem der Türme. Die Gruppe wollte Griseldas Portale für die Zerstörung der Obelisken nutzen, aber erstmal mussten sie sich gegen den Drachen wehren, der bei ihnen landete und sie mit giftigem Atem anspie. Viktor wurde vergiftet und war sichtlich geschwächt. Griselda und Thorim agierten gemeinsam um den ersten Turm zu vernichten, Krobelia und Hörn hielten den Drachen in Schacht. Als der zweite und somit allerletzte Obelisk zerstört war, änderte sich die Szenerie und die Akademie stand wieder an ihrem angestammten Platz. Der Drache, der Sand und alles was darin war, war ebenfalls weg.

Man sammelte sich und untersuchte noch einmal die Katakomben. Viktor fand Schriftrollen und Krobelia ein Geheimfach. Die Aufzeichnungen sahen aus, wie von Darien, dem Magier, dem sie ihr erstes Abenteuer zu verdanken hatten. Nun machte vieles Sinn, Meister Utrecht wusste von der Übersetzung der Schriften, die Cormac damals angefertigt hatte. Er schien mit im Bunde zu sein und seine Fertigkeiten hätten es ihm auch erlaubt das Drachenkonstrukt zu fertigen. Im Geheimfach fand man ein Auge, einen Schlüssel und ebenfalls Aufzeichnungen, allerdings verschlüsselt. Der Entschluss der Gruppe stand fest, man wollte die Schriften entziffern und dann entscheiden, wie es weiter gehen sollte.


Fazit:

Puh, was für eine Session. T-Murda musste leider früher die Sitzung verlassen und hat dadurch den ersten Drachen als Gegner verpasst. Nichtsdestotrotz war die Session ein voller Erfolg, die Gruppe ist vielen Geheimnissen ein Stück näher gekommen und sie ist weiter motiviert bei der Sache. Jetzt dürfen sich alle ihren Meisterpfad aussuchen und gehen weiter gestärkt in die neuen Abenteuer.

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3 Gedanken zu “Shadow of the Demon Lord – Session 6 „Die Akademie des Grauens“

  1. Ist das ein eigenes Abenteuer? Coole Szenen mit dabei! Wie spielt es sich den auf den hören Stufen? Sind die Kämpfe für die Gruppe immer noch gefährlich oder hauen die alles weg? Ich mag ja lieber wenige aber wertige Begegnungen. Gruß Korig

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    • Alle Abenteuer der Kampagne sind eigens erstellt. Ich bin kein Fan von vorgefertigten Sachen, weil die zu wenig auf die Charaktere zugeschnitten sind. Die Kämpfe sind immer noch gefährlich, bis jetzt ist zwar noch niemand gestorben, aber viele Gegner machen sehr viel Schaden. Die Helden können auf den höheren Stufen allerdings auch mehr Schaden austeilen. Nach der Kampagne gibt es dann von mir mal ein Gesamtfeedback zu genau solchen Sachen.

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