Legend of the Elements – Fazit: “Festival of the Four”

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Wir haben uns einmal das PbtA-Spiel Legend of Elements angeschaut. Die Hauptinspiration liefern Avatar – Herr der Elemente und Legend of Korra. Für den Start haben wir eines der Quickstart-Events genommen. Hier sind die Eindrücke, die wir während unserer Session gewonnen haben.


LotE ist ein klassisches Powered by the Apocalypse-Spiel und die Charaktere werden ganz klassische über Playbooks erstellt. Hier gibt es die verschiedenen Elementbändiger, sowie Playbooks für Nichtbändiger, etwa den Jäger, Krieger, Aristokraten oder Mönch. Während des Spiels wird nur bei den Moves gewürfelt und dazu wird klassisch 2W6 plus Stat genommen. Neu sind die Schwüre und Respekt. Über die Hintergrundgeschichte werden die Charaktere miteinander verwoben und so werden einige Charaktere sich respektieren oder über Schwüre verbunden. Diese beiden Mechaniken nutzen eigene Moves und man kann besser miteinander arbeiten.

Als Abenteuer habe ich mir den Quickstart „Festival of the Four“ ausgesucht, bei dem eben ein großes Fest vieler Kulturen stattfindet. Vergleichbar mit den Szenarios aus Beyond the Wall bekommt jedes Playbook mehrere Fragen zu den Geschehnissen gestellt. Aus diesen Antworten und einigen weiteren Elementen kreiert der Spielleiter dann die Geschichte. Das hat meines Erachtens auch gut funktioniert, auch wenn meine Spieler etwas anteilnahmslos bei den Antworten waren. Außerdem ist Avatar eine Inspirationsquelle, meine Spieler waren dennoch absolut verbissen, dass sie direkt Avatar gespielt haben, was das Miteinander der Charaktere (wir hatten einen Erd-, Wasser-, Feuer- und Luftbändiger) teilweise verdammt schwer gemacht hat. Der Quickstart bietet den Spielern die Möglichkeit direkt auf die kommende Handlung Einfluss zu nehmen, was ich gut fand, wenn die Spieler denn Willens sind dies auch zu tun.

Während des Spiels hat sich gezeigt, dass die Mechaniken sehr gut funktionieren, wer andere PbtA-Spiele kennt, der hat keinerlei Probleme sich zurecht zu finden. Der Spielleiter muss aber zusehen wie viel er zulässt, denn die Charaktere sind mit ihren Bändigungsfertigkeiten einigermaßen stark. Als die Action losging, lief alles super flüssig, die Spieler haben ihre Stärken eingesetzt, miteinander agiert und es ging zu wie in den Serien. Das Schwäche-System kam eigentlich gar nicht zum Einsatz, aber das ist wohl wieder eine Rollenspielersache. Ähnlich wie in Ubiquity und anderen Rollenspielen bescheren einem Schwächen, wenn sie für Probleme sorgen, für Chi, den XP und auch Bonuspunkten in dem System. Auch bei Misserfolgen (also Würfelergebnis 6 oder weniger) gibt es Chi.

An den eigentlichen Plot, bzw. die Plotelemente, des Quickstarts haben wir uns eher wenig gehalten, die Geschichte hatte einen anderen Lauf angenommen, was auch daher rührte, dass die Spieler eben kein Chi eingesetzt haben um ihre Würfelergebnisse zu verbessern. Denn nur dann, kann der Spielleiter bestimmte Ereignisse stattfinden lassen. Ich weiß nicht, wie viel Einfluss das in einer größeren Runde spielt. Da könnte in meinen Augen der größte Haken im Spiel liegen, dass die Spieler geizig sind und so Teile des Plots blockieren (zumindest wenn man „By the Book“ spielt).


Fazit:

Die Runde hat viel Spaß gemacht und sowohl Playbooks als auch Regeln sind sehr cool. Die Quickstarts sind eine gute Möglichkeit den Spielern die Spieler an der Geschichte teilzuhaben, allerdings müssen sie auch generell aktiv dabei sein und sich auf das Spiel einlassen, damit alles funktioniert.


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