Shadow of the Demon Lord – Session 10 #2 “Die Dunkelheit”

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Mit einem lachendem und einem weinendem Auge ging es heute zugange. Unser letzter Abend mit unseren Helden und es galt eine große Herausforderung zu bestehen, das Schicksal von Rûl stand auf dem Spiel. Wie haben sich unsere Helden geschlagen?


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Rhizom als Hörn der Goblin-Schurke und Zauberbinder und Wahrsager
  • Nizuaka als Griselda die Gnomin-Magierin und Transmutiererin und Zerstörerin
  • Krobelia als Archibald der Menschen-Paladin und Eroberer
  • Maricu als Viktor der Menschen-Priester und Hexer und Heiler
  • T-Murda als Hiob der Zentauren-Paladin und Inquisitor

Hörn, Viktor und Griselda fanden sich auf einem fliegenden Felsbrocken inmitten der Leere, umgeben von einem Asteroidenfeld. Von weitem konnte man das Schlagen von Flügeln und tiefe Schreie eines Wesens vernehmen. Die Gruppe bereitete sich vor auf das was kommen würde und man konnte einen gigantischen, metallenen Drachen erkennen, der direkt auf sie zu flog. Zwischen den Rippen konnte man sich windende Organe erkennen, der Drache war eine Verschmelzung aus Maschine und Lebewesen. Mit seinen kilometerweiten Flügeln wirkte er umso bedrohlicher. Alle sahen sich um, doch keiner der anderen Felsen war in Reichweite, als plötzlich aus der Leere ein Luftschiff nahte, an Bord ein gewaltiger Mann und seine Crew. Mit Hilfe eines Fernrohrs konnte er die Gruppe ausmachen und näherte sich. Im letzten Augenblick konnten der Goblin, die Gnomin und der Mensch vom Felsen kommen, unter den gigantischen Zähnen gab der Brocken einfach nach.

Die Schüsse vom Schiff prallten an dem Drachen einfach ab und er flog einen Bogen, um sich hinter das Schiff zu setzen. Es musste schnell ein Plan her und so entschied sich die Gruppe zwischen die Rippen zu gelangen und die Organe zu zerstören. Griselda öffnete ein Portal, sie hatte den Bereich ja gesehen und so gelangten sie ins Innere des Drachen. Schnell war das schlagende Herz gefunden und Hörn und Griselda zerstörten dieses mit gemeinsamen Kräften. Sie teleportierten sich zu Archibald, der alle mit seinem gigantischen Schild abschirmte. Säure spritzte aus dem platzenden Herz und zerfraß das Schild mit Leichtigkeit. Ein Schrei kam vom Drachen und er verlor langsam an Höhe. Die Gruppe nutze seine Fertigkeiten, um wieder auf das Schiff zu gelangen. Das musste aber in Etappen passieren und so musste der arme Hörn auf dem Eisendrachen bleiben und sank wie ein Häufchen Elend zusammen. Als Viktor zurück geflogen kam und ihn abholte ging es ihm aber schnell besser.

Der Drache sank immer tiefer und verschwand irgendwann aus ihrer Sicht. Vor dem Schiff machte sich ein Portal auf, welches von Griselda untersucht wurde. Ein Teil der Gruppe stürmte hindurch und fand sich direkt auf einem noch größeren Felsbrocken mit einer Festung aus Stein geschlagen. Hier konnten sie einen Zentauren machen, der gegen mehrere kleine Drachlinge kämpfte. Sie eilten ihm zu Hilfe. In der Zwischenzeit untersuchten Archibalds Männer erstmal das Portal, ehe sie mitsamt des Schiffes hindurchflogen. Gerade im rechten Moment, die anderen hatten kaum Gelegenheiten den Zentauren zu befragen, wie er hierher gelangte, da bebte schon der Boden und aus der Festung kam ein turmhoher Dämon geschritten. Seine lederbespannte Haut und die unwirklichen Augen sorgten für einen grauenerregenden Anblick, der die Gruppe in den Wahnsinn trieb.

Mutig stellten sich Hiob und Hörn dem Dämon entgegen, Archibald nutzte sein Schiff und Viktor machte die magische Kugel bereit. Griselda hielt sich abseits und feuerte ab, was sie konnte. Hörn wurde von mehreren Zaubern getroffen und sein Darm entleerte sich unkontrolliert und er landete schließlich in einer unsichtbaren Kugel, aus der er sich nicht befreien konnte.

Viktor schaffte es, die Kugel zum Funktionieren zu bringen und ein Lichtstrahl trennte einen Arm und die Flügel vom Dämon ab. Dieser teleportierte sich zum Schiff, auf dem Viktor in Deckung gegangen war. Der Dämon zerstörte Teile des Decks, Griselda konnte den Dämon zu Fall bringen und Viktor feuerte einen weiteren Strahl ab, der den Dämon der Länge nach durchtrennte. Die Realität begann zu flackern, ein schwarzes Loch entstand an der Stelle des Dämons und saugte allesamt ein.

Die Gruppe befand sich im Sturz aus dem Himmel über dem Krater. Sie gelangten auf das Schiff und konnten den Fall stoppen. Sie hatten es geschafft, der Himmel war das erste Mal seit Monaten wieder klar und die Fomor-Armee unter ihnen wurde von Archibalds Heer niedergestreckt. Es war noch viel zu tun, überall in Rûl gab es Brandherde, aber die Dämonenplage schien gebannt zu sein.


Fazit:

Es lief sehr spannend ab und wir hatten heute viel Spaß. Die Anspannung war zu spüren und jeden Augenblick hatte jeder damit gerechnet, dass sein Charakter sterben würde. Wir hatten einen sehr gelungen Abschluss unserer Kampagne und nächste Woche wird jeder den Verbleib seines Charakters beschreiben, danach werden wir die nächste Kampagne besprechen, denn es hat uns so gut gefallen, dass wir gleich wieder neu beginnen wollen. Ich werde mich jetzt auch, wie vielfach gewünscht, hinsetzen und mein ausführliches Fazit schreiben.

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2 Gedanken zu “Shadow of the Demon Lord – Session 10 #2 “Die Dunkelheit”

  1. Schön das ihr die Runde beenden konntet. Der Hauptantagonist wirkt allerdings etwas unspektakulär. Wussten die Spieler, dass es der wirklich fiese Endgegner ist?

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    • Ja, das wussten sie. Den kompletten Kampf beschreiben kann ich einfach nicht, denn der war schon ordentlich lang und der Dämon hatte eine Menge übler Tricks. Es ist halt eine Zusammenfassung und keine Nacherzählung.^^

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