Infinity RPG – Fazit „Extraktion“

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Wir haben uns einmal mit dem Infinity RPG ins Abenteuer gestürzt und einen Blick auf die grundlegenden Regeln geworfen. Das Infinity RPG stammt aus dem Hause Modiphius und nutzt deren Hausengine, das 2d20-System. Die PDF des GRW ist kurz vor der Fertigstellung und es folgen bald weitere Zusatzbände.


Wer andere 2d20-Spiele wie Conan, Mutant Chronicles oder Star Trek kennt, der muss sich nicht groß umgewöhnen. Das Grundprinzip ist der Wurf von 2W20 mit denen man gleich oder unter seinen Attribut würfeln muss. Expertise in einer Fertigkeit erhöht die Chancen und wer Fokus in einer Fertigkeit hat, der hat die Chance bei entsprechend niedrigen Würfen zusätzliche Erfolge zu erzielen. Erfolge, welche die Schwierigkeit übersteigen, generieren Momentum, mit einem eine Vielzahl von zusätzliche Möglichkeiten eröffnen.

Charaktere werden über ein Lebenspfad-System generiert und haben so schon einiges an Lebenserfahrung und Ereignissen, die sie beeinflusst haben. Infinity ist ein sehr umfangreiches Setting mit vielen Fraktionen. Im Grundregelwerk gibt es grundlegende Informationen zu allem, in späteren Veröffentlichungen liegt dann der Fokus jeweils auf den einzelnen Fraktionen und ihren Besonderheiten.

Wir haben eine simple erste Mission gespielt, in der die Spieler Teil von Bureau Noir sind, dem Geheimdienst von O-12, quasi der zukünftigen UN. Hierzu sollten Informationen über einen Außenposten einer Corporation gesammelt werden, ob diese in zwielichtige Geschäfte verwickelt sind. Alles lief relativ ruhig, doch mit Heat, der Spielleiterressource, habe ich dann für einen Zwischenfall gesorgt, bei dem Wachen plötzlich aufgetaucht sind. Der Kampf war schnell und brutal, die Spieler waren schnell siegreich und konnten die Mission erfolgreich abschließen.

Das Regelsystem ist schnell und nachdem ich das Grundprinzip erklärt hatte, kamen kaum Fragen zu den Regeln auf, alles war unglaublich flüssig. Das Kampfsystem unterscheidet sich natürlich vom orginalen Skirmish Game (wir hatten einen Infinity-Spieler in der Gruppe), aber es läuft ähnlich flott. Die Miniaturen können genutzt werden, es gibt auch Conversion-Regeln, sind aber nicht nötig. Über das Zonen-Prinzip des Kampfsystems lassen sich auch so spannende Kämpfe erleben.

Gerade die Ausrüstung, Waffen und unterschiedlichen Möglichkeiten machen das Infinity RPG sehr interessant, generell muss man sich mit dem Setting und eben den Möglichkeiten beschäftigen. Es ist kein Spiel für Zwischendurch, dafür ist das Setting auch zu schade, denn es bietet so viel.

Ich bin definitiv angefixt und will mich weiter mit dem Setting beschäftigen und auch bei den Regeln gibt es noch sehr viel zu entdecken. Meine Spieler waren alle zufrieden und das ist ja ein gutes Zeichen.

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2 Gedanken zu “Infinity RPG – Fazit „Extraktion“

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