Shadow of the Demon Lord – Session 1 #1 “Träume”

sotdl_logo_cover

Mit ein wenig Verzögerung und temporär geschrumpfter Truppe ging es endlich in das erste Abenteuer. Es gab noch eine ganze Reihe an Dingen zu klären und dann konnten wir in aller Ruhe loslegen.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Rhizom als Lilia die Uhrwerk-Priesterin
  • Maricu als Ranunkel die Pixie-Adeptin
  • Krobelia als Hugo „Krotos“ der Faun-Adept

Die einzelnen Mitglieder unserer Gruppe hatten sich nach ihrem letzten Abenteuer um diverse Angelegenheiten gekümmert. So hat Lilia in einem Bestattungsinstitut begonnen, um sich besser mit Leichen und der Bestattung auseinandersetzen zu können. Im Anschluss errichtete sie ein kleines Heiligtum im Wald für ihre Göttin. Ranunkel und Krotos hingegen entdeckten ihr magisches Potenzial und der Faun erkundete die Stadt Dierksforst, in der er auch die örtliche Diebesgilde kennen lernte.

Nachdem Lilia das Heiligtum errichtete hatte, bekam sie einen merkwürdigen Traum, in dem sie die rituelle Opferung einer Frau erlebte. Viele Dinge waren von ihr nicht zu deuten, aber sie ließ Krotos alle Elemente aufzeichnen, sodass sie anderen zeigen konnte, was sie gesehen hatte. Besonders die Abzeichen auf der Kleidung der Frau, sowie die Utensilien der Opferung interessierten sie. Also begaben sich alle zu Lilias Meister, dem Bestatter Horkraz. Dieser konnte nur wenige Hinweise liefern, er war sich aber sicher, dass die rote Sonne auf der Kleidung der Frau für einen Ritterorden stand.

Diesem Hinweis folgend ging es zur Burg, wo die Gruppe die Wachen befragten. Es handelte sich wirklich um den Orden des Erwachens, der sein Hauptquartier im Wald hatte. Etwas genervt, dass man nun wieder in den Wald musste, zog die Gruppe los. Krotos organisierte vorher noch ein paar Rationen, indem er auf dem Markt Vorräte stahl. Im Wald konnte die Gruppe Geräusche vernehmen, aber nicht genau heraushören, worum es sich handelte. Erst als die Schreie einer Frau lauter wurden und man einen Baum fallen hörte, ging Lilia in die Richtung. Dort, begraben unter einem Baum, lag eine Frau, über ihr ein riesiger Braunbär. Dieser bemerkte die Gruppe und sah hoch, die Augen waren leer und das Maul war voller Schaum. Schnell entfernte man sich, aber der Bär kam hinterher und stürmte an. Lilia zauberte sofort los und Krotos verwandelte sich in eine Wolfs-Faun-Mischung. Ranunkel blieb auf Abstand und setzte alles ein, was ihr Magiehandwerk zur Verfügung gab. Lilia musste einen schweren Treffer einstecken und versuchte den Bären direkt zu töten, was ihr nicht gelang. Ein weiterer Prankenhieb brachte sie an die Schwelle zum Tod. Krotos stieß ebenfalls mit seinen Pranken zu. Lilia nutze ihre Todesmagie und konnte sich etwas erholen, der Faun konnte dann den entscheidenden Treffer landen um dem Bären das Herz herausreißen.

Die Frau unter dem Baum war bereits Tod, der Bär hatte ihr das Gesicht weggefressen. Man entschied sich den Beutel der Frau, voll mit Kräutern und Pilzen, mitzunehmen und die Leiche liegen zu lassen. Dann ging es weiter und langsam brach die Nacht herein. Die Gruppe baute ein Nachtlager auf und Lilia hielt Wache, da sie ja eh keinen Schlaf brauchte. Die Nacht verlief ruhig und der Rest der Gruppe wurde morgens von der Uhrwerksdame geweckt. Es ging weiter und kurz darauf erreichte man ein Dorf, an dessen Eingang der Gruppe bereits einige Menschen entgegenkamen. Nach einem kurzen Gespräch stellte sich heraus, dass das Dorf seine Kräuterkundige vermisste, mit Lilias Hilfe fanden sie den Leichnam und brachten ihn zurück. In der Zwischenzeit versuchte Krotos erfolglos und zwei Häuser einzubrechen. Das Glück war nicht auf seiner Seite und er musste sein Vorhaben abbrechen. Als Lilia zurückkehrte zog die Gruppe direkt weiter und erreichte in den Abendstunden dann endlich den Orden.

Nach anfänglicher Skepsis des Ordens fand Lilia mit ihrer Beschreibung des Traumes Gehör, denn der Orden vermisste eine Frau aus ihren Reihen. Die Merkmale der Stadt konnte aber niemand so genau zuordnen, aber der Ordensmeister nannte ihnen die Stadt Zunderbach, um die es sich handeln könnte. Er wollte auch einige seiner Ritter losschicken, um nach der Frau zu suchen. Also war das Ziel der weiteren Reihe klar.


Fazit:

Trotz kleiner Besetzung ging es gut voran und wir hatten viel Spaß. Nächste Woche sind wir dann hoffentlich wieder mehr und können uns diesem merkwürdigen Traum weiter widmen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s