Shadow of the Demon Lord – Session 2 #1 “Von Burgen und Männern”

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Mit kleiner Besetzung ging es weiter mit dem nächsten Abenteuer. Mit dem Aufstieg kamen auch neue Fertigkeiten, die unsere Helden während ihrer Reise nach Landfall nach und nach erwarben. Aber wie geht es weiter? Was erlebt die Gruppe auf ihrem Weg?


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

Rhizom als Lilia, die Uhrwerk-Priesterin

Maricuz als Ranunkel, die Pixie-Adeptin

Krobelia als Hugo „Krotos“, der Faun-Adept

Die Reise in Richtung Landfall verlief ruhig, die Wege waren gut in Stand und das Wetter spielte mit. Gegen Ende ihrer Reise änderte sich das aber schlagartig und der Himmel wurde pechschwarz. Blitze zuckten durch die Wolken und ein einsamer Baum auf der weiten Ebene wurde in Brand gesteckt. Die Gruppe rannte los und bekam einen wahren Regenguss ab. Sie konnten weiter entfernt ein Licht ausmachen, vielleicht eine Möglichkeit sich unterzustellen. Und so war es auch, eine Burg prangte dort mitten in einem See. Vor dem Tor begegneten sie einem Mann, der scheinbar ebenfalls zur Burg wollte. Er nahm sie mit und meinte, dass er für sie ein gutes Wort einlegen wollte, dass sie zumindest das Gewitter nicht im Freien verbringen mussten.

Die Burg bestand aus zwei Bereichen, der Vorburg und der weiter auf dem See liegenden Hauptburg. Es ging in das erste Stockwerk und in einen großen Saal, in dem ein Fest stattfand. Der Burgherr schien nicht über den Mann erpicht zu sein und beschimpfte ihn, aber die Frau des Burgherrn schritt ein und es wurde der Gruppe gestattet zu bleiben. Beim Verlassen des Saals ließ Lilia einen Blick in die Gesellschaft schweifen. Weiter oben bekamen alle einen Schlafplatz und hier bemerkte das Uhrwerk-Mädchen, dass der Mann die gleichen Augen wie der Burgherr besaß. Es stellte sich raus, dass er der illegitime Sohn von ihm war und er auf der Burg nur geduldet war, weil seine Stiefmutter es so will. Der Mann hieß Sander, wurde hier aber nur Köter genannt, und besorgte der Gruppe etwas zu Essen. Danach ging es auf die Empore im großen Saal, um der Feier beizuwohnen.

Die Gruppe beobachtete das Spiel und erfuhr, dass Sanders Halbbruder seine Verlobung feierte. Die Verlobte war sichtlich nicht der beste Fang, aber die Familie brauchte das Geld des Brautvaters, der ein reicher Kaufmann war. Aus reiner Vorsicht untersuchte die unsichtbare Ranunkel, ob irgendwer Rüstung trug oder bewaffnet war (ich weiß gar nicht auf was die Gruppe abgezielt hatte *hust*). Der zukünftige Bräutigam war ebenso cholerisch und herrisch wie sein Vater und er fuhr einen Mundschenk an, der ihn mit Wein beschüttete. Wütend stapfte er raus um sich umzuziehen. Auch Sander verließ kurz die Festivität. Irgendwann wurde der Verlobte immer noch vermisst, ein gellender Schrei beendete dann abrupt die Feier. Ranunkel hatte sich schon vorher auf die Suche gemacht und kam als erstes in ein Jagdzimmer, in welchem der Verlobte blutüberströmt auf einem ausgestopften Hirsch drapiert war.

Der Burgherr war außer sich und beschuldigte seinen Bastardsohn, die Burg wurde abgeriegelt. Aber Sander war nicht der einzige, der zwischendurch den Saal verlassen hatte, auch seine Stiefmutter, die Verlobte und einige andere hatten für eine Weile gefehlt. Schnell fragte Lilia Sander, wo er war und er berichtete, dass er sich mit einer der Mägde getroffen hatte, da sie ein Liebespaar seien. Der Burgherr ordnete für ihn Hausarrest an und der Leichnam wurde vom Hirsch genommen. Lilia begutachtete den Körper und stellte fest, dass es neben den unzähligen Stichwunden im Bauch auch eine Stichwunde am Hals gab, die von hinten durchgeführt sein konnte. Ranunkel sah sich weiter um, eine Treppe führte in die Bibliothek, die ziemlich eingestaubt war. Aber frische Schleifspuren an einem Regal deuteten auf eine Geheimtür hin. Alle suchten nach Blut, denn der Tote war niemals im Jagdzimmer getötet worden. Auch fehlte ein Jagddolch im Zimmer.

Die Gruppe wurde dann aber wieder zur Vorburg gebracht und eine Wache wurde vor den Tatort gestellt. Somit blieb keine Chance alles genauer zu untersuchen. Die Gruppe kam auf die verschiedensten Ideen, um zum Ziel zu kommen, aber Ranunkel folgte zu Sanders Zimmer und redete mit ihm. Der Mann konnte nur ihre Stimme hören und war sichtlich irritiert, aber er konnte von den Geheimgängen in der Burg berichtet. Durch das Labyrinth unter der Burg konnte man sich aber nicht ohne weiteres bewegen. Also wollte Ranunkel in der Nach mit den anderen kommen und Sander befreien. Eine spannende Nacht stand bevor.


Fazit:

Ich habe mal eine völlig andere Form des Abenteuers gewählt und bis kam es sehr gut an, meine Spieler freuen sich auf die Detektivarbeit. Ich habe mich an meine eigenen Vorgaben gehalten und viel Wert auf die NPCs gelegt, was bis jetzt auch gut funktioniert hat. Aber wir werden sehen, wie sich alles weitere entwickelt.

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