Fragged Kingdom – Early Access

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Ich habe schon über mehrere Spiele aus der Fragged-Reihe berichtet und jetzt habe ich Zugang zum Playtest von Fragged Kingdom. Hierbei handelt es sich um den Fantasy-Ableger der Reihe, der wieder viele Neuerungen hat. Hier ein erster Überblick über die Änderungen und das Setting.


Wie auch schon Fragged Empire, Fragged Sea und Fragged Empire hat auch Fragged Kingdom wieder ein eigenes Setting. Ich muss sagen, dass Wade Dyer echt gut darin ist Settings zu bauen, die nicht den klassischen Vorstellungen entsprechen. Und so ist es auch hier, denn der große Krieg auf Akharon ist vorbei. Die Druiden, dunkle Diener des Gottes Neph, haben versucht die Zivilisation auszulöschen. Die letzte Bastion, Stronghold, hielt stand und die Druiden mussten sich zurückziehen. Jetzt wartet eine völlig überwucherte und gefährliche Welt auf die Zivilisation und die Spieler sind Teil davon.

Was ist nun das Ziel der Spieler bzw. worum geht es in Fragged Kingdom? Die Spieler haben die Möglichkeit in die Welt zu ziehen und sich ein eigenes Stück Land anzueignen. Die Welt ist gefährlich, steht ihnen aber offen und Stronghold ist völlig überfüllt. Hier gibt es auch eine erste (große) Änderung, denn die Spieler können (und sollten) sich ein oder mehrere Holdings zulegen. Dieses funktioniert ähnlich dem Raumschiff in Fragged Empire, hat also Attribute und kann mit Traits verbessert werden. Auch liefern die Holdings Ressourcen, die man zum Ausbau benötigt. Ein großer Fokus liegt auch auf dem Crafting, denn viele Ausrüstungsgegenstände können nur über Handwerk erhalten werden.

Das Grundprinzip der Proben ist gleich geblieben, es gibt wieder ein paar andere Namen, aber im Großen und Ganzen funktioniert alles wie die restlichen Fragged-Spiele. In Fragged Kingdom kommt auch wieder Momentum zum Tragen, also eine Kampfressource zur Verstärkung von Aktionen. Ein weiterer großer Punkt sind Massenschlachten, welcher über die Theater of Mind-Regeln funktioniert. Über die Holdings und durch Musterung bekommt man Truppenwürfel, man kann Belagerungswaffen bauen und mit diesen in die Schlacht ziehen. Hier wird dann beschrieben was man tut und die zugehörigen Würfel dazu gewürfelt. Dabei können Würfel immer nur einmal pro Runde gewürfelt werden, also wenn Spieler A einen Angriffstrupp führt, dann kann Spieler B diese natürlich nicht mehr benutzen, dafür kann er aber mit Belagerungswaffen angreifen. Dadurch resultieren natürlich nicht die sehr taktischen Kämpfe mit Truppenbewegungen und so, aber es wird sehr cineastisch und das gefällt mir.

Es gibt nicht einfach nur Magie, es gibt viele Formen der Magie. Mit Alchemie lassen sich Chemikalien herstellen, All-Power steht für Heilung, Verteidigung, Körper und Weisheit, Druidentum kann Pflanzen, Tiere und Nephilim beeinflussen, Enchantment wirkt auf Verstand und Zeit und die Ta’Di Spirit Shamans beeinflussen Geist und Energie. Den Hintergrund der Magie und der Geheimnisse möchte ich nicht spoilern.

Ausrüstung spielt in allen Teilen der Fragged-Reihe eine wichtige Rolle und auch in Fragged Kingdom gibt es unzählige Listen an Variationen. Vieles muss man selbst herstellen und die dafür nötigen Ressourcen angesammelt haben. Eine interessante Änderung ist ideale Entfernung, in welcher die Waffe ohne Abzüge eingesetzt werden kann. Eine Lanze etwa erhält einen Abzug, wenn der Gegner zu dicht an einem steht, wenn er aber ein Stück entfernt ist, dann kann ich sie optimal nutzen. Generell bin ich ja ein Fan der taktischen Kämpfe in den Spielen dieser Reihe.

Wie auch in Fragged Sea und Fraqgged Aeternum ist das Setting wenig beschrieben und vieles bleibt dem Spielleiter und der Gruppe überlassen. Das finde ich sehr gut, wer mich kennt weiß, dass ich es bevorzuge nicht so eingeschränkt zu sein. Ich werde den Playtest die nächste Zeit intensiv nutzen und schauen, wie die neuen Elemente funktionieren.

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2 Gedanken zu “Fragged Kingdom – Early Access

  1. Oh nein, er nutzt böse Schlagworte, der Würfelabenteurer.
    Ich gestehe, einen gewissen Hang zu Mikromanagement und sowas wie Handwerkskram/Crafting zu haben. Hab ich über viele Jahre sehr exzessiv in MMORPG ausgelebt, selbst da, wo die letztlichen Produkte spieltechnisch rein gar nichts brachten, also frei von Buffs und Co. waren.
    Eigentlich freu ich mich sehr über Fragged Empire, interessiere mich für die anderen Settings aber gar nicht. Und dann kommst du mit sowas um die Ecke … argh! 😉

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