Apocalypse World 2nd Edition – Session III „Der Sonne entgegen“

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Es war soweit, wir haben das letzte Abenteuer in unserer Kurzkampagne erreicht und es galt sich gegen einen großen Gegner aufzulehnen. Wie enden unsere Helden aus K65? Schaffen sie es zu überleben? Und was erwartet sie sonst so?


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Rhizom als Strawberry Fields, Mastro D‘
  • RF als Doc, Angel
  • Raskor als Joshua Goldmann, Savvyhead
  • Duck als Smith, Battlebabe

Die Gruppe war sich nach dem zuletzt Erlebten einig, dass man etwas gegen den Sonnenkult unternehmen musste. Und so schmiedeten sie den Plan nach Wolfsburg, der einzig bekannten noch funktionierenden Stadt, zu reisen und Ausschau nach dem „Boss“, dem Anführer des Kultes zu suchen. Für dieses Unternehmen musste man sich aber erst wappnen und so baute Joshua nach der Anleitung von Smith Ketten, wie sie die Gläubigen des Kultes trugen und Doc stockte seine Vorräte auf. Berry hörte sich um und kam über seine Mitarbeiterin Toyota an eine Karte der Umgebung. Auf ihrem Weg gab es nicht viele Haltemöglichkeiten und so blieb ihnen nur die Rast in der Hochburg des Kultes. Als Fahrer konnten sie wieder Spark anheuern, der in der letzten Zeit äußerst erfolgreich ein Reiseunternehmen aufgebaut hatte.

Mit zwei Schlitten ging es hinaus in die Dunkelheit und schon schnell tobte ein Schneesturm, der die Sicht einschränkte. Berry kam auf die glorreiche Idee zum ersten Mal überhaupt sein Gehirn dem Malstrom zu öffnen und blickte in den wilden Strudel. Vor ihm erschien eine riesige Sonne und in ihm machte sich ein Gefühl des Unbehagens breit. Und kurz danach tauchte am Horizont eine gigantische Sonne auf. Beim Näherkommen konnten sie sehen, dass es sich dabei um eine Konstruktion auf einem Turm handelte, sie waren am Heiligtum der Beleuchteten angekommen. Die Sonne war auf einem alten Schornstein einer Fabrik errichtet und von vielen Scheinwerfern beleuchtet.

An einem Gasthaus hielten sie und Berry schmeichelte den Besitzern. Sie tauschten sich aus und konnten ein paar Infos rausholen. Sie erhielten ein warmes Essen und die Möglichkeit zu Schlafen. Oben in einem der Zimmer verbarrikadierte Joshua sofort das Zimmer und kurz danach konnten sie Motorengeräusche wahrnehmen. Ein Unimog auf Ketten kam angefahren und sofort erkannte die Gruppe, dass die Männer ihretwegen gekommen waren. Sofort drangen die Männer in das Haus. Berry machte den Anfang und stieg aus dem Fenster auf das Dach und kletterte herunter. Wieder war es Joshua, der sich um die Sicherheit kümmerte und ein Bett vor die Tür stellte. Als letzter verließ er das Zimmer. Während die anderen drei in Richtung des Turms rannte, startete er den Unimog und wollte damit die Tür des Gasthauses blockieren, doch das gelang nicht und so musste er sich beeilen, um nicht von den Kugeln getroffen zu werden.

Die drei anderen liefen geradewegs auf eine Straßensperre zu und mussten in Deckung gehen. Smith sprang hinter ein paar Container, Doc folgte ihm und wurde getroffen, allerdings verhinderte seine Kevlar-Weste schlimmeres. Berry warf sich einfach in den Schnee und robbte um die Sperre herum, damit er weiter Richtung Turm konnte. Smith schoss zurück und streckte einen Mann direkt nieder, die Blutfontäne besudelte die anderen beiden Schützen. Das war die Chance für Smith und er überwältigte sie ohne Mühe, Joshua war ebenfalls zur Stelle und hatte den Platz gesichert.

Ohne auf die Wachen zu achten, ging Berry schnurstracks zum Turm und enthauptete den Wachmann hinter der Tür. Somit war der Weg nach oben frei. Er erklomm die Treppen und erblickte die Sonne aus nächster Nähe. Wieder öffnete er sich dem Malstrom und fand eine Schwachstelle, die er sogleich ausnutzte. Der Rest der Gruppe hatte sich wieder ein Fahrzeug genommen und konnte sehen, wie die Sonne auf das Gebäude daneben, den eigentlichen Tempel, fiel und großen Schaden anrichtete. Berry wurde eingesammelt und man floh aus der Stadt.

Man war sich nicht einig, wie man weiter vorgehen sollte und so befragte Joshua die Gegenstände in dem Fahrzeug, woher sie kamen und wo sie den Anführer des Kultes finden würden. Die Gegenstände antworteten auch und so erfuhren sie, dass sie zurück mussten, denn der „Boss“ war beim Tempel. Man erdachte eine List und stellte eine Falle auf. Sie konnten eine Patrouille überrumpeln und deren Kleidung an sich nehmen. Berry wurde gefesselt, wobei der Knoten ohne Probleme zu öffnen war. Auch Doc sollte als Geisel dienen.

Am Tempel versuchten Leute die Trümmer aufzuräumen und hier war auch der Boss zu sehen. Smith und Joshua waren gewitzt und blitzschnell war der Anführer ihre Geisel. Doc hatte ein mieses Gefühl, was sich auch bestätigen sollte. Ein fanatischer Anhänger stürzte sich auf die Gruppe, einen Sprenggürtel am Bauch und wollte sie wegsprengen. Joshua musste schnell reagieren und feuerte los, dabei bekam er den Großteil der Explosion ab und ging reglos nieder. Doc betäubte den Boss und stabilisierte Joshua. Schnell machten sie sich auf, sie wollten den Boss umdrehen und dann auf den Kult wieder loslassen. Es war noch viel zu tun, aber zumindest fürs Erste schien K65 sicher zu sein.


Fazit:

Ein ganz tolles Finale mit einem großen Knall (im wahrsten Sinne des Wortes). Alle hatten viel Spaß und wir sind traurig, dass unsere kleine Kampagne AW zu Ende ist. Aber es geht ja bald mit einem neuen System weiter. Wir haben viel gesprochen und bald folgt ein ausführliches Fazit zu AW 2nd Edition und unseren Erfahrungen.

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