Forbidden Lands – Kickstarter-Preview

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Passend zum Ende des Jahres kam eine Vorschau-Version von Forbidden Lands heraus, allerdings erstmal nur auf Schwedisch. Mit dem Google Translator konnte man hier schon einen guten Eindruck gewinnen, in der Zwischenzeit gibt es aber auch die ersten Kapitel auf Englisch und so kann ich mich etwas einfacher mit dem Spiel beschäftigen. Wie auch schon bei Coriolis möchte ich ein bisschen auf die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede zum Grundstein des Systems, nämlich Mutant: Year Zero eingehen.


Free League, die Macher von M:YZ, Coriolis, TftL und jetzt auch Forbidden Lands beschreiben ihr neuestes Werk als Retro Open-World Survival Fantasy RPG. Es soll sich von der Aufmachung und dem Spielgefühl her an den OSR orientieren, allerdings eben mit eigener Engine und auch eigenen Ideen. Die Spieler sind dabei keine strahlenden Helden, stattdessen sind sie Räuber und Schurken, die versuchen sich zu bereichern in einer gottverlassenen Welt. Was kann man also erwarten?

Hexcrawl:

Die wunderschöne Map ist riesig und in Hexfelder geteilt. In M:YZ reist man ja ebenfalls über Felder und wer viel erkundet wird auch belohnt (siehe Erfahrung). Diverse Orte werden in der Kampagne in Form von Adventure Sites genauer beschrieben.

Adventure Sites:

Hier gibt es drei Typen von Orten, nämlich Dungeons, Dorf und Burg. Jede dieser Sites bekommt auf wenigen Seiten eine Beschreibung mit Hintergrund, Abbildungen, NPCs, Schätze und Vorschläge für Ereignisse.

Würfel:

Grundsätzlich kann man Forbidden Lands ohne die Spezialwürfel spielen, man braucht nur genügend W6 in verschiedenen Farben für Ausrüstung, Umwelt und Fertigkeiten. Darüber hinaus braucht man für Artefakte W8, W10 und W12, womit sich noch mehr Erfolge erreichen lassen. Die W6-Spezialwürfel haben lediglich die Eins und die Sechs besonders markiert, die höheren Würfel zeigen ebenfalls gleich die richtige Zahl an Erfolgen an.

Kin:

In Forbidden Lands gibt es erstmals unterschiedliche Spezies. Darunter sind Menschen, Zwerge, Elfen, Halbelfen, Menschen, Halblinge, Wolfkin und Orcs, wobei letztere ein völlig anderes Spielgefühl bringen sollen, da sie absolut gehasst werden von allen anderen. Jede Kin hat ein Key-Attribut und Zugang zu speziellen Talenten.

Profession = Archetyp:

Zusätzlich zur Spezies gibt es dann die eigentlichen Professionen, wie Krieger, Ranger, Druide oder Spellbinder. Hier bekommt man wieder seine vorgeschlagenen Fertigkeiten, Talente und seine Ausrüstung. Besonders gut gefällt mir der Stolz mit dem man einen zusätzlichen W12 würfeln kann und so eine höhere Erfolgschance bekommt. Allerdings kann das auch nach hinten losgehen, wenn die Probe nicht geschafft wird, dann verliert man diesen Stolz (z.B. ich habe vor nichts Angst) und muss sich einen neuen Suchen. Jeder Charakter bekommt auch ein dunkles Geheimnis mit dem der SL dann als Storyelement arbeiten kann.

Willenskraft = Mutationspunkte:

Wie in M:YZ bringt der Push, also das Neuwürfeln, einer Probe viele Dinge mit sich. Man darf alle Würfel ohne Erfolg nochmal werfen, eine Eins auf einem Ausrüstungswürfel reduziert dessen Bonus (muss also potenziell repariert werden), man bekommt Attributsschaden und man bekommt Willenskraft. Willenskraft ist die Ressource um seine Talente einsetzen zu können.

Verbrauchsmaterial:

Richtig gut gefällt mir das Ressourcensystem, jedes Verbrauchsmaterial bekommt einen Würfel zugeteilt. Nutzt man dieses muss man den Würfel werfen und bei einer 1-2 wird der Würfel eine Nummer kleiner. Das ist wie der Usage Die aus The Black Hack und eine tolle Mechanik um nicht ständig alles einzeln aufschreiben zu müssen.

Talente:

Talente sind in drei Stufen geteilt und man muss jede Stufe mit XP kaufen, dafür sind die Talente dann auch umso stärker. Die Magietraditionen sind einzelne Talente und der Druide und der Spellbinder haben mehrere verschiedene Talente zur Auswahl, je nachdem welche Zauber sie haben wollen.

Erfahrung:

Auch in Forbidden Lands bekommt man über Fragen am Ende der Session XP. Interessant ist, dass es deutlich mehr Fragen sind (Neun an der Zahl) im Vergleich zu Coriolis oder TftL. Hier wird auch belohnt, dass man neue Orte besucht, diese erkundet, Monster tötet und Schätze entdeckt.

Magie:

Magie darf nur vom Druiden und dem Spellbinder genutzt werden, jeder hat eigene Zaubertraditionen. Magie kann danebengehen, die bisherigen Kapitel sagen aber noch nichts Genaueres dazu.

Fertigkeiten:

Es gibt 18 Fertigkeiten, diesmal auch in keiner Einteilung (also keine Basis- und Spezialfertigkeiten). Somit kann jeder alle Fertigkeiten nutzen, selbst wenn er keinen Punkt darin hat. Anders als in Coriolis oder TftL gibt es keine Bonuseffekte, die man mit zusätzlichen Erfolgen erkaufen kann. Da bin ich gespannt, wie sie in Forbidden Lands mit zusätzlichen Erfolgen umgehen.


Linkliste:

Kickstarter zu Forbidden Lands

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Ein Gedanke zu “Forbidden Lands – Kickstarter-Preview

  1. Pingback: Forbidden Lands – Release-Spielvorstellung | Würfelabenteurer

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