Forbidden Lands – Fazit „Erkundungstour“

5b26325de8629962dd3b09b4e43c7740_original

Die Beta ist zwar eigentlich schon vorbei und die fertige PDF sollte demnächst ins Haus flattern, trotzdem haben wir sie uns endlich mal zu Gemüte geführt. Mit ein paar Freunden haben wir die Grundzüge von Forbidden Lands ausgetestet und ein sehr eindeutiges Fazit gezogen.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

Acroamatic als Gob, Goblin-Jäger

Rikhend als Tyrgar, Zwergen-Barde

Spawn als Gruk’Kal, Ork-Krieger

Zunächst gab es eine recht ausführliche Einführung in das Setting und die Stimmung der verbotenen Lande. Wir haben über die verschiedenen Rassen gesprochen und jeder hatte ziemlich schnell eine Vorstellung, was er spielen wollte. Also haben wir uns an den Charakterbau gemacht und eine kleine Truppe generiert. Und genau mit dieser Truppe ging es dann über die große, und vor allem wunderschön gestaltete, Hex-Karte. Es zog die Gruppe direkt zu einem Adventure Site, einem nahe gelegenen Turm und hier konnten wir dann direkt die Reisemechaniken ausprobieren. Der Goblin ging vor und konnte einen Weg bahnen, während der Ork nach Ärger Ausschau hielt. Dank seines Wurfes konnte die Gruppe den Ärger ausmachen und es ging in den ersten Kampf.

Die drei Untoten waren keinerlei Hindernis für die „Helden“, der Kampf war aber auch eher zur Übung gedacht und wir mussten, trotz meiner Erfahrung mit der Year Zero-Engine, doch ein paar Sachen nachschlagen. Trotzdem ging der Kampf zügig und wir konnten sehen, dass so ein Kampf schnell zu Ende sein kann. Für das nächste Feld nutzte ich die Tabelle mit den Zufallsbegegnungen, allerdings passierte hier nichts und die Gruppe konnte unbehelligt weiterziehen.

Es ging weiter und als nächstes stand die Erkundung des Turms auf dem Plan. Mit einem Enterhaken wurde der Turm erklommen, der Ork hatte die Tür nicht aufbekommen, und dann ging es von oben herein. Hier habe einfach mal ausgewürfelt, welches Monster sich hier verbarg und meine Spieler sahen sich dann einem gefährlichen Gegner entgegen. Der Ork griff wild entschlossen an und auch der Zwerg machte seinen Zug. Für die Aktion des Monsters würfelte ich wieder, denn die haben jeweils eine Tabelle mit möglichen Angriffen. Und hier gab es dann einen Fear-Angriff, welcher den Ork auf die Matte schickte und ein kritisches Trauma verpasste. Der Goblin nahm darauf die Beine in die Hand und floh erfolgreich aus dem Kampf. Auch der Zwerg wollte fliehen, aber ihm gelang sein Wurf nicht.

Der Ork nutzte sein Talent und kam wieder auf die Beine und machte den Gegner kalt. Jetzt musste erstmal eine Pause her und es wurde ein Camp errichtet. Die Gruppe ruhte sich aus, bekam über die beantworteten Fragen ihre Erfahrungspunkte und war rundum glücklich.

Forbidden Lands ist wirklich sehr interessant, denn es bietet so viele Möglichkeiten und nimmt dem Spielleiter auch, wenn er das möchte, sehr viel Arbeit ab. Dadurch kann er sich auf die Charaktere konzentrieren und deren Geschichten vorantreiben. Das gefällt mir sehr gut und ich kann mir durchaus vorstellen eine längere Runde mit dem Spiel zu spielen. Dazu muss man trotzdem ein wenig vorbereiten. Mit den drei Adventure Sites im Buch hat man aber schöne Beispiele und im Kampagnenbuch sollen noch mehr folgen. Vermutlich werde ich auch direkt die beigelegte Kampagne spielen und dann meine eigene Fantasy-Welt bauen und sie mit Forbidden Lands bespielen.

Was ist sonst zu den Regeln zu sagen? Das System ist schnell, leicht erklärt und bietet viele Möglichkeiten. Die verschiedenen Würfeltypen (also Attributswürfel, Skillwürfel und Ausrüstungswürfel) war für meine Spieler (keiner hatte bis jetzt mit dieser Engine gespielt) etwas komisch. Aber sie haben es schnell verstanden und angewandt und kamen gut zurecht.

Magie und den erweiterten Kampf haben wir nicht ausprobiert, es wollte niemand einen Magier spielen. Aber vielleicht kommt das demnächst auch noch, wir werden sehr bald noch eine Runde absolvieren. Auch die Strongholds haben wir noch nicht angerührt, aber dafür hatten die Spieler auch noch zu wenig Geld. Das ist dann eher etwas für eine Kampagne.


Fazit:

Wir hatten sehr viel Spaß und die Regeln von Forbidden Lands sind klasse. Man hat unglaublich viele Möglichkeiten und dem Spielleiter wird mit einer Vielzahl an Tabellen unter die Arme gegriffen, seien es Zufallsbegegnungen, Ereignisse oder Verhalten von Gegnern. All das sorgt dafür, dass man sehr spannende Abenteuer erleben kann, gesetzt den Fall, dass man etwas für düstere Fantasy und Survivalspiele übrig hat.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Forbidden Lands – Fazit „Erkundungstour“

  1. Pingback: Forbidden Lands – Release-Spielvorstellung | Würfelabenteurer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s