Shadows of Esteren – The Monastery of Tuath Session 1

Ich habe eine neue Gruppe und mit dieser möchte ich demnächst um die Cthulhu-Kampagne „Die Bestie“ kümmern. Zum Kennenlernen gibt es allerdings ein anderes Spiel, auf Wunsch spielen wir endlich mal The Monastery of Tuath für Shadows of Esteren, ein Abenteuer im Stil von „Der Name der Rose“. Da es ein offizielles Abenteuer ist, muss ich mal wieder eine Spoiler-Warnung geben.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Carnickl als Joris, Theologe des Tempels
  • Raskor als Zeke „The Lurker“, Krieger
  • Kennson als Sid „The Wolf“, Varigal
  • VokuhilaHero als Adrian, Demorthen

Unsere Gruppe wurde angeheuert zum Kloster von Tuath zu reisen und in Erfahrung zu bringen, was mit Jalan, einem Schreiber, passiert ist. Jalan wurde der Auftrag erteilt die exklusiven Liturgien und Lieder des Klosters in einem Buch zusammenzufassen. Vor einigen Wochen hatte dann die Familie von Jalan einen Brief erhalten, in dem dieser seine Sorge zu den Vorgängen im Kloster zum Ausdruck brachte. Anschließend hörte man überhaupt nichts mehr von ihm und so war unsere Gruppe aufgebrochen.

Am frühen Morgen, im dichten Nebel, erreichte die Gruppe das Kloster und konnte zwei Männer beim Ausheben frischer Gräber beobachten. Zwei Brüder des Klosters waren gestorben. Man unterbracht die Einbalsamierung des gestern verstorbenen Bruders und untersuchte ihn, da Zeke nicht an den von den Brüdern erwähnten göttlichen Zorn glaubten. Und tatsächlich fand man eine Einstichstelle und Adrian konnte anhand der Symptome und dem Zustand des Körpers das Gift Violacin identifizieren. Außerdem waren bei mehreren Toten, es gab über die letzten Jahre immer wieder Todesfälle, verbrannte Papierreste zu finden.

Auf Nachfrage wurde der Gruppe mitgeteilt, dass Jalan seit einigen Wochen spurlos verschwunden sei, vermutlich hatte er seinen Glauben verloren und war über Nacht verschwunden. Das machte die Gruppe stutzig und sie untersuchten das große Schreibzimmer, konnten aber das in Auftrag gegebene Buch nicht finden. Sie lernten mehrere Mitglieder des Klosters kennen und erfuhren über den Konflikt zwischen den Orthodoxen und den Anhängern Berens, einem örtlichen Heiligen. Beren konzentrierte sich zu seinen Lebzeiten nur auf die Heilung der Kranken und ließ die anderen Aspekte des Glaubens an den Einen außer Acht.

Um Genaueres zum Verschwinden von Jalen zu erfahren wollte die Gruppe mit dem Rektor sprechen, da ertönte die Glocke, die zur Messe rief. Zeke wollte nichts damit zu tun haben und machte sich stattdessen in die Küche auf und unterhielt sich mit der Köchin, von der er erfuhr, dass der Rektor einst seinen Vorgänger an die Sigire, dem Kontrollorgan der Kirche, verriet und so Rektor wurde. Der vorherige Rektor war ebenfalls ein Anhänger Berens und seither schwelt der Konflikt zwischen den Gruppierungen.

Der Rektor warnte bei seiner Predigt vor dem göttlichen Zorn und rief zum strengen Folgen der Regeln auf. Dabei machte Adrian die Anhänger Berens unter den Brüdern und Schwestern aus. Außerdem bemerkte die Gruppe, dass der Rektor Spuren von Selbstgeißelung trug.

Nach der Predigt trafen sich alle im Innenhof und besprachen alles, was sie bisher in Erfahrung gebracht hatten. Man war sich einig, dass man das Buch finden musste und so wollte man auf alle Fälle mit der Bardin, die im Kloster zu Gast war, reden. Eine Durchsuchung der Habseligkeiten der Verstorbenen und von Jalen ergab keine Aufschlüsse, also musste das Buch woanders sein.

Sid wollte in der Apotheke nachsehen, ob es dort die Zutaten für Violacin gab und so begab man sich in den Krankentrakt. Dort waren einige Brüder zugegen und Zeke wollte die Aufmerksamkeit auf sich lenken, damit Sid Gelegenheit hatte das Schloss zu knacken. Der Versuch misslang und Adrian bot, ebenfalls zur Ablenkung, den Eltern eines kranken Mädchens an, es zu heilen. Als Demorthen war dies ein gefährliches Unterfangen, schließlich waren seine Fähigkeiten im gläubigen Gwidre verpönt. Wie die Geschichte weiter ausgeht, folgt in der kommenden Woche.


Fazit:

Die Runde hat bis jetzt viel Spaß gemacht, allerdings ist Monastery of Tuath schon ein komplexes Abenteuer mit knapp 15 NPCs auf kleinem Raum. Es gibt sehr viele Handouts und Spielmaterialien, sowie Porträts für alle Charaktere. Dennoch muss man sich als Spielleiter gut vorbereiten und den Überblick über die einzelnen Figuren haben. Ich denke, dass ich das bis jetzt gut gemacht habe und wir werden sehen, ob die Gruppe hinter das Geheimnis des Klosters kommen.

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