Forbidden Lands – Session 1 „Räumkommando“

Als „Die verbotenen Lande“ wird Forbidden Lands auf Deutsch gerade ausgeliefert. Wir haben für einen neuen Fewshot allerdings die englische Fassung genommen, welche gerade eine zweite Auflage erfahren hat. An drei Terminen wollen wir einen Einblick in das Ravenland gewinnen und schauen, ob es vielleicht auf für länger in Frage kommt.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Carnickl als Vilgo, Halbling-Händler
  • Raskor als Tyrgar, zwergischer Krieger
  • Centurion als Orovald, menschlicher Jäger
  • Garion als Radnar, elfischer Barde

Unsere Gruppe befand sich auf der Reise, es galt neue Gefilde zu entdecken und die Waren von Vilgo in klingende Münze zu verwandeln. Unterwegs erfuhren die Abenteurer von mehreren Ortschaften, welche von Interesse sein konnten. Ein verlassener Turm und der mögliche Fund von Schätzen klangen am lukrativsten und so ging es durch ein Wäldchen Richtung des Sees, an dem sich der Turm befinden sollte. Der Barde diente als Wegfinder und der misstrauische Händler hielt Ausschau nach Gefahren. Und so entdeckte Vilgo einen Ork, der Rest konnte diesen aber auch von weitem hören, denn er brüllte Beleidigungen überall in den Wald hinein. Orovald und Radnar zogen ihre Bögen und wollten sich anschleichen, allerdings konnte der Ork sie entdecken und versuchte sie zu provozieren. Zwei fast simultane Schüsse durchstießen den Gegner und pfählten ihn an einen Baumstamm und beendeten sein Leben.

Nach dem Leichenfleddern ging es weiter und der Elf musste feststellen, dass sie sich um Kreise drehten. Es dauerte eine Weile, bis die Gruppe wieder auf den richtigen Pfad fand und als sie den Wald verließen, machten sie erst einmal eine ausgiebige Rast. Der Turm war schon in Sichtweite und sie sollten es noch vor Einbruch der Dunkelheit schaffen. Also nutzten sie den restlichen Tag und marschierten ohne nennenswerte Schwierigkeiten zu ihrem Ziel. Da die Nacht beim Erreichen einbrach suchte die Gruppe nach einem abgelegenen Platz und schlugen ihr Lager auf. Der Turm war nicht beleuchtet und sie vermuteten, dass an den Gerüchten, dass er verlassen war, durchaus etwas dran sein konnte. Vilgo hielt Wache während sich der Rest ausruhte. Am nächsten Tag war der Halbling völlig erschöpft und nur ein Schatten seiner selbst, aber folgte der Gruppe in den Turm. Die Tür ließ sich nur ein Stück weit öffnen und Tyrgar verletzte sich an der Schulter beim Versuch sie aufzubrechen. Orovald versuchte sich ebenfalls und war erfolgreich, sodass sie ins Innere gelangten.

Die Gruppe musterte den Eingangsbereich und machte zwei mögliche Wege aus, hinter einer Tür konnte man in den Keller gelangen, eine andere Treppe führte in den oberen Bereich. Durch Lauschen machte Radnar aus, dass sich im Keller etwas befand und Orovald konnte es als Schwarm Fledermäuse identifizieren. Man beschloss sich den Keller für später aufzuheben und erkundete erst einmal die oberen Stockwerke. Sie durchkämmten Ebene für Ebene und rissen an sich was sie finden konnten. Alles war sehr alt und relativ verfallen, sodass viel Mobiliar kaum noch genutzt werden konnte. Dennoch wäre der Turm eine gute Möglichkeit eine Basis aufzubauen. Doch dazu brauchte man helfende Hände, Material und Geld. Ein paar Intarsien ließen sich definitiv noch veräußern und so wurden einige Stücke gesammelt. Auch die Geschichte des Turmes wurde ergründet und so erfuhr die Gruppe, dass ein reicher Mann einst diese Türme zur Sicherung von Ressourcen genutzt hatte, auch hier gab es also wieder eine Möglichkeit an Reichtümer zu kommen.

Orovald nutzte seine Fertigkeiten im Anschluss um etwas gegen die Fledermausplage zu tun. Alleine schlich er in den Keller, wo sich das Verließ befand. Mithilfe einer Laterne schaffte er es die ungebetenen Gäste in Richtung der Treppe und anschließend aus dem Turm zu scheuchen. Und so war der Turm endgültig befreit. Als nächstes Ziel wurde die Siedlung in der Nähe ausgewählt, damit man sich wieder mit dem nötigsten ausstatten konnte.


Fazit:

Wir hatten eine echt lustige Runde und unsere Session ist dann deutlich länger geworden als gedacht. Aber wir haben uns so gut amüsiert, dass die Zeit einfach verflogen ist. Wir haben schon viele Mechaniken kennengelernt, auch wenn uns ein ausführlicher Kampf fehlte. Aber wir haben noch zwei Termine an denen wir sicherlich dazu kommen werden. 🙂

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