Scum & Villainy – Fazit „The First Job“

Wie auch schon Apocalypse World hat Blades in the Dark eine ganze Reihe an Ablegern an Spielen unter der Bezeichnung Forged in the Dark „FitD“ inspiriert. Ein solches Spiel ist auch Scum & Villainy, welches von Star Wars, Firefly oder auch Cowboy Beepob inspiriert ist. Wir haben eine Schnupperrunde gespielt und hier kommt das Fazit.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Fr3k als Bender Rodrìguez, Mechanic
  • Timo als Dr. Blingbling, Stitch
  • Weltanschauer als Duncan „Badger“ Yueh
  • Yahvi als Dante, Mystic

Unsere Crew hat sich das Stardancer-Schiff ausgesucht, welches vor allem für den Schmuggel und das Brechen von Blockaden gedacht ist. Da wir das offizielle Einstiegsabenteuer für die Crew gespielt haben, welche ich dieses hier nicht spoilern und schreibe ein Fazit anstatt eines Spielberichtes.

Die Charakter- und Crew-Erstellung hat gut funktioniert und mit knapp einer Stunde waren wir sehr flott. Die Playbooks liefern sehr viele Wahlmöglichkeiten und Dank des tollen Roll20-Spielbogens, der so ziemlich alles enthält hat alles ohne große Mühe funktioniert. Bis auf einen Spieler, der schon Blades in the Dark-Erfahrung hat, kannte keiner das System. Trotzdem lief auch das Spiel sehr flüssig ab und es kamen tolle und vor allem sehr kreative Ideen, wie die Probleme, die ich als Spielleiter eingebracht habe, gelöst werden könnten. Die Spieler haben sich gut eingebracht und wir hatten alle unseren Spaß.

Das Setting ist eher grob beschrieben und lässt viel Platz für Ideen von den Spielern oder des SLs. Das finde ich persönlich sehr gut, denn dadurch wird es das individuelle Setting der Gruppe. Trotzdem gibt es genug Anhaltspunkte und viele Ideen und Vorschläge für NPCs, damit man schnell etwas aus dem Ärmel schütteln kann. Durch die Playbooks und die Crew werden auch bereits diverse Charaktere eingeführt. Diese haben aber nur einen Namen und eine Profession, sodass die Spieler das ausgestalten können und trotzdem nicht etwas komplett aus der Luft greifen müssen.

Der Einstieg ist spannend und bietet sehr viele Ideen für die Kampagne. Es gibt keinen vorgefertigten Weg, im Regelwerk selbst werden nur viele Fragen gestellt, die den Spielleiter inspirieren können. Für jede Crew, also jedes Schiff, gibt es ein individuelles Abenteuer mit völlig anderem Fokus.

Gerade zu Beginn kann Scum & Villainy, aber auch jedes andere FitD, ein wenig überwältigend sein. Wer mit den Mechaniken noch nicht so vertraut ist, der hat sehr viel auf seinen Bögen, hier ist der Spielleiter gefragt, dass er alles ein wenig filtert und behutsam dosiert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir eine tolle Runde hatten es viel Spaß gemacht hat, Scum & Villainy hat noch besser funktioniert als ich gedacht habe und ich tue mich schwer zu sagen, ob mir Blades in the Dark oder nicht doch S&V besser gefällt.

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