Spire – Fazit „Könige in Silber“ Teil 1

Derzeit läuft noch die Vorbestelleraktion für die deutsche Version von Spire bei System Matters. Beim PDF-Level ist eine Vorschau mit der kompletten Übersetzung dabei, welche wir für unsere Runde genutzt haben. Gemeinsam haben wir begonnen eine Revolution loszutreten.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • carnickl als Pascal de Vire, Knight
  • MSBG als Labelle Sanguine, Blood-Witch
  • Raya als Kal_Zar Malrique, Lajhan
  • Thevita als Victor L’Arras, Bound

Für unser Abenteuer habe ich den Kampagnen-Rahmen „Kings of Silver“ genutzt, weswegen ich auch keinen Spielbericht schreibe, sondern ein Fazit der Runde. Das Ganze liefert einen groben Rahmen, relevante Orte und NPCs und lässt die Spieler dann darauf los. Ehrlich gesagt ist das eine meiner liebsten Varianten, denn die Spieler können hier frei entscheiden, wie sie vorgehen und das haben sie auch getan.

Das Setting von Spire ist recht speziell, es ist keine typische Fantasy, sondern eher abgehoben. Genau das macht einen großen Reiz aus, man muss sich aber auch dementsprechend damit beschäftigen. In unserer Runde kamen viele Fragen etwa zu den Hochelfen und ihrer Kultur, aber auch zu alltäglichen Dingen, zu dem ich viel nachschlagen musste. Hier lohnt sich definitiv ein intensiverer Blick auf die Welt von Spire. Eben dieses wundersame Setting hatte aber auch den Wow-Effekt bei den Spielern ausgelöst. Wir waren im Silver Quarter unterwegs und die Tatsache, dass es Tempel gibt, die gleichzeitig als Kasinos dienen, sprengte bei einigen fast die Vorstellungskraft.

Das Resistance-System, welches in Spire zum Einsatz kommt, ist schön schnell und funktioniert recht intuitiv. Die Spieler haben schnell gemerkt, dass es sich auszahlt andere Spieler zu unterstützen und sich in die Narrative einzubringen. Generell finde ich den Ansatz von Spire gut, dass man sich auf die Erzählung konzentriert. Das mag ich ja auch an PbtA und FitD und Spire oder eben das Resistance-System ist da eine sehr schöne Ergänzung. Meine Gruppe hat super mitgemacht und hat sich direkt auf das Ganze eingelassen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es durchaus Leute gibt, die sich nicht vom „Fertigkeiten-Denken“ lösen können. Also: „Welche Fertigkeit muss ich einsetzen, um das Problem zu lösen?“

Das Kernstück des Systems sind die Belastungen und die Komplikationen und es hat richtig Spaß gemacht, diese zu nutzen. Leider funktioniert der Roll20-Charakterbogen da nicht so wie gedacht. Im Nachhinein habe ich aber ein Tool für eben genau dieses Problem gefunden. Das werde ich in der nächsten Proberunde nutzen. Vor allem aber möchte ich das System mehr kennenlernen, denn wir haben nur an der Oberfläche gekratzt. Gerade die Entwicklungen sind noch nicht sehr stark genutzt worden.

Ich werde das Abenteuer und den Kampagnen-Rahmen weiter nutzen, das Schöne hier ist, dass ich mit anderen Spielern einfach an das Ende unserer Sitzung anknüpfen kann. Wenn ich mit dem Spiel und dem System mehr Erfahrung habe, möchte ich das reine System für eigene Ideen verwenden. Das Resistance-System könnte dann einige bisher von mir favorisierte Systeme ablösen, da sie diverse Elemente mechanisch besser lösen, aber dazu mehr, wenn ich richtig eingearbeitet bin.


Fazit:

Wir hatten eine sehr spannende Runde, es hat Spaß gemacht und ich freue mich weiter die Welt von Spire zu erkunden und dann das Resistance-System für meine Zwecke zu nutzen.

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