Cozy Town – Fazit „Plüschstadt“

Ich habe in letzter Zeit viel Gefallen an Spielen gefunden bei denen man gemeinsam einen Ort kreiert, das hat mir schon bei Beyond the Wall gefallen. Bei Cozy Town übernimmt man dann aber nicht die Rolle eines Charakters, sondern man erlebt aus der Vogelperspektive die Geschichte einer kompletten Ortschaft. Gemeinsam haben wir Plüschstadt zum Leben erweckt.


Spieler:

  • Droesig
  • Julian K
  • KyoshiroKami
  • Nike

Cozy Town zieht Inspiration aus A Quiet Year, aber auch den Belonging Outside Belonging-Spielen und macht daraus etwas Eigenes. Das Ziel ist es, eine gemütliche Spielrunde zu erleben und ein niedliches Örtchen aufzubauen. Wir haben in unserem Fall eine Stadt der Plüschtiere erbaut und uns einige Features, Freunde von Außerhalb und ausstehende Events ausgesucht bzw. selbst kreiert.

Im Anschluss haben wir ein, in unserem Fall kurzes, Jahr in der Stadt erlebt. Dazu hat der aktive Spieler eine Karte gezogen und sich aus den daraus folgenden Möglichkeiten etwas ausgesucht. Danach hat er sich aus drei festen Aktionen (ein Feature wird größer oder verändert sich; Freunde kommen von außerhalb und Bewohner ziehen los; oder es steht ein Event bevor) eine auswählt. Ein solcher Zug entspricht dabei einer Woche im Ort.

Ich wollte bewusst eine recht kurze Runde spielen und deshalb haben wir pro Jahreszeit nur vier Karten gezogen. Damit haben wir (neben dem Bau des Ortes) knapp zweieinhalb Stunden gespielt. Mit einem kompletten Kartendeck kann man sich also auf eine recht ordentlich andauernde Runde vorbereiten. Dazu muss ich sagen, dass ich die Dauer der Runde als optimal empfunden habe, denn durch die Limitation auf die drei Aktionen passiert recht viel und wenn ständig Freunde zu Besuch kommen, was den (temporären) Weggang von Bewohnern nach sich zieht, wird es schnell etwas eintönig. Generell empfanden wir die Aktion mit den Freunden etwas merkwürdig, weil sowohl der Besuch als auch der Weggang nicht so viel zur Erzählung beigetragen hat.

Die Auswahlmöglichkeiten beim Zug einer Karte waren teilweise recht interessant, teilweise auch sehr zufällig und man merkt, dass das Spiel bei einer Convention innerhalb sehr kurzer Zeit geschrieben wurde. Hier müsse man wohl ein wenig nachjustieren. Es hat trotzdem viel Spaß gemacht und für uns der wichtigste Punkt war das völlige Fehlen von Konflikten. Wir haben gemütlich unser Städtchen gebaut und dessen Geschichte erlebt und das völlig gewaltfrei. Dadurch ist Cozy Town äußerst gut geeignet, um es auch mit jüngeren Kindern zu spielen. Ich würde, wie oben schon erwähnt, ein paar Sachen ändern und anpassen, aber das kreative Ausleben, das Erfinden und das Ganze auf einer Karte malen ist super und ideal, um Kindern unser Hobby näher zu bringen.


Fazit:

Cozy Town hat ein klein wenig Optimierungsbedarf, aber ist ansonsten ein tolles Spiel und wir hatten einen entspannten Abend in Plüschtown. Das Spiel macht Spaß und ist sehr gut geeignet für jüngere Mitspieler.

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