Root RPG – Spielbericht #2 „Das Monster im Wald“

Wir haben wieder Root gespielt und unser Abenteuer vom letzten Mal fortgesetzt. Wir hatten gerade zu Beginn der Runde einige Probleme und es ist alles etwas ins Stocken geraten. Es gab diesmal auch Kritik an einigen der Regeln, worauf ich zu sprechen kommen möchte.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Zitronentee als Sputzie der Spatz, Harrier
  • Jette als Greta das Eichhörnchen, Tinker
  • Timo als Etto Kumoro die Schildkröte, Ronin

Beim letzten Mal konnte man vom südlichen Tor Fanfaren hören und die Bewohner von Opensky Haven gerieten in Aufruhr. Unsere Helden stürmten ebenfalls zum Tor und dort befand sich eine Delegation der Horst-Dynastie, welche über die friedliche Übernahme der Lichtung verhandeln wollten. Die Bewohner waren nicht einverstanden und der Sheriff befahl seine Truppen zum Bereitmachen der Waffen. Sputzie konnte einen der Soldaten als ihren Cousin identifizieren und wollte intervenieren. Etto rückte dem Sheriff den Kopf gerade und erinnerte ihn daran, nicht auf Unschuldige das Feuer zu eröffnen.

Die Delegation floh und den Bewohnern und den drei Vagabunden war klar, dass die Soldaten bald wiederkommen würden. Der Plan des Sheriffs war es, die Vögel und Katzen gegeneinander auszuspielen und heil davon zu kommen. Die Gruppe hatte eine andere Meinung und erarbeitete einen Plan, wie sie der Lichtung helfen konnten. Der Hase Willbert erzählte ihnen von einer Legende, die sie ausnutzen wollten. Sie sammelten interessierte Bewohner und sie konnten Marti, den Fuchs, für ihre Sache gewinnen. Dieser erzählte, dass er mit einigen Gleichgesinnten ein kleines Versteck im Wald hatte und von dort aus die Vögel im Guerilla-Krieg bekämpfen wollte.

Greta wollte einen Lichtapparat bauen, mit dem sie grauenerregende Schatten produzieren konnten, so wie es Etto aus seiner Heimat kannte. Dazu benötigte sie Spiegel und diese erhielt sie als Gegenleistung für ihr technisches Geschick. Allerdings musste sie die Spiegel dann auch wieder heil zurückbringen.

Etto und Sputzie fanden das Versteck im Wald verlassen vor, fanden aber jede Menge Spuren, auch von Vögeln. In der Nähe befand sich eine alte Ruine und hier hatten sich die Freunde von Marti geflüchtet. Ein Wildschwein versuchte die drei Unglücklichen von einem Baum zu holen. Sputzie schleuderte einen Stein mit unglaublicher Wucht gegen das Wildschwein und Etto griff mit seinem Katana an. Gegen Sputzies Gewandheit konnte das Wildschwein nicht ankommen und sie erlegten mit gemeinsamer Anstrengung das wilde Tier.

Während die Geretteten zurück zur Lichtung gingen und Greta einsammeln sollten, erkundete Sputzie die Ruinen. Sie fand ein Skelett und ein edel wirkendes Schwert. Sie konnte aber auch einen riesigen Hirsch ausmachen, der sich langsam näherte. Greta stieß dazu und sie sollte sofort ihren Apparat aufbauen, während die anderen beiden dafür sorgten, dass der Hirsch nicht zu schnell näherkam. Dann lockten sie ihn in Richtung der Lichtung und veranstalteten ordentlich Radau mit Hilfe der Bewohner. Die sich anschleichenden Vögel waren starr vor Angst und machten dann auf dem Absatz kehrt. Der Tag war vorerst gerettet, doch die Lichtung war sicherlich immer noch Ziel vieler Interessen.


Fazit:

Gerade zu Anfang hatten wir ein großes Problem, unsere Vagabunden sympathisieren sehr unterschiedlich mit den Fraktionen. Das hat bei uns dazu geführt, dass länger diskutiert wurde und man sich entschieden hat, neutral zu bleiben. So war der Beginn unseres Abenteuers sehr zäh und das hat zu Unmut geführt. Ich wurde gebeten etwas weniger mit den Fraktionen zu agieren, damit der Spielfluss beibehalten wird. Auch kam der Grad an Gewalt und Krieg nicht so gut an, dies werde ich bei unserer nächsten und letzten Session berücksichtigen.

Ein Gedanke zu “Root RPG – Spielbericht #2 „Das Monster im Wald“

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