Fight with Spirit – Preview

Es gibt wieder einmal etwas von mir zu hören und ich möchte mit euch über ein neues und sehr interessantes Projekt von Storybrewers Roleplaying, den Machern von Good Society, sprechen. Fight with Spirit bringt euch einen Mix aus Sport und Drama, inspiriert von Sportanime. Das Spiel wird derzeit bei Kickstarter finanziert.


Sport, Anime und Drama

Ich habe früher viel Anime geschaut unter anderem auch Captain Tsubasa, was für mich immer noch die Referenz für Sportanime ist. Natürlich gibt es bereits deutlich mehr, die Macher nennen unter anderem Free und Run with the Wind. Und dementsprechend kann man sich auch auf entsprechendes Artwork bei Fight with Spirit einstellen. Ich finde die verwendeten Bilder wirklich phantastisch und auch die Farbwahl des Layouts gefällt mir sehr gut. Wer sich einen Eindruck machen will, kann sich die Kickstarter-Seite anschauen oder lädt sich den Quickstarter herunter. Der Fokus in Fight for Spirit liegt auf den Beziehungen der Teammitgliedern, aber auch zu Rivalen, Freunden und der Familie. Das Auf und Ab der Gefühle, die Emotionen bei Sieg oder Niederlage sind das Rückgrat des Spiels.

Kein Spielleiter

Fight with Spirit wird ohne Spielleiter gespielt. Alles basiert auf der Zusammenarbeit der Gruppe. Das Spiel nutzt aber für die Verkörperung des gegnerischen Teams einen Facilitator, welcher an die Entscheidungen der Gruppe gebunden ist. Als ewiger Spielleiter mag ich ja meine Rolle und verzichte ungern auf die Position, da man in Fight for Spirit aber doch irgendwie ein halber Spielleiter sein kann, ist das für mich vollkommen in Ordnung. Im fertigen Spiel soll der Facilitator auch wichtige Personen verkörpern können.

Die Spieler

In Fight for Spirit gibt es keine Attribute oder Fertigkeiten. Charaktere werden durch Merkmale charakterisiert. Hierzu wählt man sich Merkmalskarten aus und beantwortet die darauf zu findenden Fragen. Dadurch erhält man Beziehungen entweder zu anderen Teammitgliedern oder zu NPCs, welche man dann entsprechend generiert. Diese NPCs nennt man Connections und sie spielen eine wichtige Rolle für die eigene Figur. Ebenfalls auf den Merkmalskarten befindet sich ein Antrieb, also etwas was den Spieler motiviert. Erfüllt man diesen, erhält man Spirit. Spirit ist eine Ressource, die man in Matches ausgeben kann um seine Chancen auf Erfolg zu erhöhen.

Das Team

Als Gruppe bildet man ein Team, wobei die Sportart vollkommen frei wählbar ist. Das Grundspiel deckt Teamsportarten ab, als Stretchgoals sollen Einzelsportarten und auch asynchrone Sportarten (wie etwa Schach oder Bogenschießen) finanziert werden. Als kostenlose Stretchgoals gibt es bereits Hilfen zum Spielen in der Vergangenheit und magischen Sport. Grundsätzlich kann man mit Fight for Spirit eh schon Sportarten wie Quidditch oder vollkommen eigene Ideen problemlos umsetzen.

Spielablauf

Das Spiel in Fight for Spirit folgt einem relativ festen Schema ab, Fans von Forged in the Dark (FitD) werden dies kennen. Neben freiem Spiel und Events gibt es dann die Matches in denen sich das Team behaupten muss. Die Abfolge in Fight for Spirit erinnert auch an Animeepisoden, was ich sehr passend finde.

Matches

Natürlich spielen die Matches eine große Rolle in Fight for Spirit. Auch diese folgen einem Schema. Es gibt immer eine Eröffnung, welche bestimmt, wer das Momentum hat. Wer Momentum hat, der entscheidet einen Gleichstand für sich. Danach gibt es pro Spieler ein Match Game und einen Match Moment. Abschließend gibt es einen finalen Moment oder One Last Chance, wenn die Teams gleichauf stehen. Für die Match Games gibt es Karten. Es liegen immer mehrere offen auf dem Tisch und der jeweilige Spieler darf sich eine aussuchen. Die Karte sagt einem, wer beteiligt ist (z.B. andere Mitspieler für eine Combo, eine Person, die man beeindrucken will oder der Rivale) und wie das Match Game entschieden wird. In der Regel werden Karten vom Match Deck gezogen. Dieses Deck hat 24 Karten mit vier verschiedenen Elementen, Energy, Connection, Prowess und Focus, jeweils mit der Zahl 1 bis 6. Wer Fokus ausgibt, der darf mehr Karten ziehen, es kann sein, dass die höhere Zahl gewinnt oder man einen bestimmten Typ ziehen muss. Auf jeder Karte stehen Fragen, einmal wenn man das Match Game für sich entscheidet und einmal, wenn man es verliert. Durch die Beantwortung wird das Match mehr ausgestaltet.

Token

Um die Geschichte noch spannender zu machen gibt es verschiedene Token. Mit Setback Token kann man das Leben anderer Spieler erschweren und mehr Drama einzubringen. Akzeptiert der Spieler das, erhält er dafür ein Fight Token, welches er für besonders große Taten ausgeben kann.


Fazit:

Ich finde Fight with Spirit sehr spannend und interessant. Es hat durch die vielen Karten und diversen Vorgaben (etwa bei den Teams) ein wenig Brettspielcharakter. Ich finde es dadurch aber auch einsteigerfreundlicher. Normalerweise mag ich als Onlinespieler weniger mit Karten zu spielen, aber da haben die Macher Abhilfe geschaffen, denn es gibt alles zum Spielen nötige in digital, auch jetzt schon beim Quickstart. Das ist für mich ein riesiges Plus und ein durchaus entscheidender Faktor gewesen das Projekt zu unterstützen.

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