Weihnachtliche Fantasy – Spielbericht

Ich habe die Vorweihnachtszeit damit verbracht Shadow of the Demon Lord für ein eigenes kleines Spiel zu hacken. Die Idee hatte ich schon letztes Jahr, allerdings war die Umsetzung mit der Apocalypse World-Engine damals zu umständlich. Jetzt mit neuer Engine habe ich eine kleine Gruppe Spieler zusammen bekommen und einfach mal drauf los gespielt. Das Setting ist nicht ganz ernst zu nehmen, die Spieler sind Teil einer Spezialtruppe des Weihnachtsmannes und müssen in den verschiedenen Welten Weihnachten schützen und böse Wesen besiegen.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Carnickl als Nut McMuffin, Lebkuchenmensch-Väterchen (Magier)
  • Anonuemus als Molloc, Yezi-Knecht (Krieger)
  • Rhizom als Kniefer Knork, Tannenwesen-Hirte (Kleriker)

Nachdem der böse Goblinkönig Gul’darkador die Weihnachtswelt angegriffen hat, wurden Nut McMuffin, Molloc und Kniefer Knork für ihre besonderen Leistungen in den Naughty or Nice-Squad des Weihnachtsmannes aufgenommen und sollen fortan Weihnachten vor dem Bösen schützen. Ihr erster Auftrag lässt nicht lange auf sich warten. In der Welt Genia geht die Zahl der Wünsche zu Weihnachten stark zurück und einige wünschen sich sogar, dass der Weihnachtsmann nicht kommt.

Mithilfe eines riesigen magischen Kamins und einem kleinen Geschenksäckchens geht es in die Welt und die Gruppe landet inmitten eines Nadelwaldes. Molloc konnte ein paar Kilometer vor ihnen noch ein Dorf ausmachen. Kniefer sprach erstmal mit den Bäumen und konnte in Erfahrung bringen, dass ein böser Weihnachtsmann die Menschen hier terrorisiert. Der Fußmarsch begann, die Bäume wandten sich noch einmal an die Gruppe, denn Gefahr drohte. Ein Rudel Wölfe kreiste die Gruppe ein, wobei Nut erst auf einen Baum und dann auf Kniefer kletterte und sich zwischen den Ästen versteckte. Molloc ließ einen mächtigen Schrei los, allerdings blieben die Wölfe unbeeindruckt, also ging er dazu über Gewalt anzuwenden. Auch Kniefer legte los und verwurzelte sich im Boden und wuchs so auf eine beachtliche Größe heran, wild um sich schlagend schaltete er so den ersten Wolf aus. Wenig Glück hatte Nut McMuffin mit seiner Zauberkunst, seine Zauber wollten nicht so ganz gelingen und deshalb war die Schleuder sein bester Freund.

Die Gruppe schöpfte all ihre Ressourcen aus und wehrte die Wölfe ab. Also ging die Reise weiter und man fand ein förmlich ausgestorbenes Dorf. Der Yeti nutzte seine Kenntnisse unbemerkt überall nachzusehen und fand letztlich heraus, dass die Menschen sich versteckten. Ein kleiner Junge in seinem Zimmer sollte Nut helfen die Situation besser einzuschätzen. So klopfte er und sprach mit dem Kind. Dieses erzählte von einem bösen Weihnachtsmann mit seinen Gehilfen, die alle Geschenke geklaut und auch einige Bewohner verletzt hat. Jetzt wollte niemand mehr Weihnachten feiern und der Weihnachtsmann solle bloß weg bleiben.

Das nächste Ziel war klar, die Spur des Weihnachtsmannes aufnehmen und sein Versteck finden. Dies gelang der Gruppe auch und zu fand in den Bergen eine Höhle, die von zwei kostümierten Goblins bewacht wurde. Man kehrte zum Dorf zurück, ruhte sich aus und nahm dann die Dorfbewohner mit um sich zu rächen. Die beiden Goblins am Eingang wurden überrumpelt und mithilfe von Reisig wurde die Höhle ausgeräuchert. Die restlichen Goblins wurden herausgetrieben und auch der „Weihnachtsmann“, ein Goblin in einer mechanischen Rüstung, musste fliehen. Der Kampf war schnell und heftig. Kniefer schnappte sich den Goblin aus der Rüstung und Nut übernahm diese und versuchte sie zu steuern. Die Gruppe konnte erfolgreich das Weihnachtsfest retten und die Goblins festsetzen. Also ging es zurück, der nächste Auftrag lässt sicherlich nicht auf sich warten.


Fazit:

Mein kleiner Hack hat sehr gut funktioniert, meine Spieler hatten gute Ideen und Ergänzungen des bisherigen Inhalts, gerade was Talente und eben auch Waffen und den Kampf angeht, denn SotDL ist am Anfang ja doch sehr heftig für die Spieler. Das werde ich noch ein bisschen entschärfen und natürlich noch mehr Inhalt hinzufügen. 🙂

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