Würfelgeflüster – Rückblick Dezember 2016

Der Monat geht vorbei und somit auch das aktuelle Jahr. Zu diesem Anlass gibt es den Monatsüberblick einen Tag früher, morgen dann eine Zusammenfassung des Jahres 2016. Der Monat Dezember war für mich richtig gut, ich habe viele tolle neue Sachen ausprobieren dürfen und konnte auch deutlich mehr spielen als so manchen anderen Monat.

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Würfelgeflüster – Hausregeln, Hacking und Reskins

Es gibt viele verschiedene Wege eigene Inhalte zu kreieren und es ist möglich dadurch sehr unterschiedliche Ergebnisse zu erreichen. Ich möchte ein wenig mehr auf die Möglichkeiten eingehen und auch meine eigenen Ideen und Gedanken für mögliche Hacks vorstellen. Gerade für Leute, die sich noch nicht schlüssig sind wie sie bestimmte Ideen umsetzen wollen, sollte dies den einen oder anderen Denkanstoß geben.

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Murders & Acquisitions – Fazit: „Farewell George Bertram“

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Wir haben ein erstes Abenteuer gespielt und ich kann mein Fazit zu Murders & Acquisitions ziehen. Gespielt wurde das kostenlose Abenteuer „Farewell George Bertram“ mit den vorgefertigten Charakteren. Um niemandem den Spaß zu nehmen werde ich nicht auf die Inhalte des Abenteuers eingehen (es war sehr lustig und bietet für viele Möglichkeiten), sondern eher auf die Regeln und das Spielgefühl.

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Weihnachtliche Fantasy – Spielbericht

Ich habe die Vorweihnachtszeit damit verbracht Shadow of the Demon Lord für ein eigenes kleines Spiel zu hacken. Die Idee hatte ich schon letztes Jahr, allerdings war die Umsetzung mit der Apocalypse World-Engine damals zu umständlich. Jetzt mit neuer Engine habe ich eine kleine Gruppe Spieler zusammen bekommen und einfach mal drauf los gespielt. Das Setting ist nicht ganz ernst zu nehmen, die Spieler sind Teil einer Spezialtruppe des Weihnachtsmannes und müssen in den verschiedenen Welten Weihnachten schützen und böse Wesen besiegen.

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Murders & Acquisitions – Spielvorstellung

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Kennt ihr das, wenn man eigentlich keine großen Ansprüche an etwas stellt und dann extrem positiv überrascht werdet? Genau das habe ich bei M&A erlebt. Ich habe mich beim Kickstarter beteiligt, weil das Setting etwas völlig anderes ist, als man es sonst von Rollenspielen kennt und ich muss sagen, es ist ein echt tolles Spiel geworden.

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Caphernaüm – Fazit „Les Larmes D’Ampharool“

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Ok, wo fange ich am besten an? Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr ein Spiel ausprobiert und alles stimmt? Und darüber hinaus das System auch noch so gut funktioniert und simpel ist, dass man es für andere Settings genommen werden kann? Ja? Genau das schwirrte mir durch den Kopf beim Spielen und auch beim Feedback nach der Runde. Meine Spieler waren zufrieden, ich bin zufrieden und Kritik war verschwindend gering.


Zum Setting kann ich immer noch wenig sagen, hier muss ich auf das Regelwerk warten, aber die Beispielcharaktere waren facettenreich und boten ein gutes Bild, was man als Charakter spielen kann. Das Abenteuer selbst war einfach gestrickt, aber wir hatten Spaß und die Aufgaben konnten soweit gut gelöst werden. Dank eines Spielers habe ich noch das ein oder andere Abenteuer zur alten Version von Caphernaüm gefunden, welches wir demnächst auch noch anspielen wollen.

Nun aber zum System. Das System funktioniert einfach wunderbar. Wer das Grundprinzip verstanden hat, der muss nicht einmal mehr nachdenken, sondern man guckt kurz nach seinen Werten, sucht seine Ergebniswürfel zusammen und addiert den Rest für die Qualität. Den einen oder anderen Pasch für eine Konstellation (womit Talente aktiviert werden können), gab es auch und die Spieler wussten sofort Bescheid. Hier kam ein großes Lob von den Spielern, denn das System ist schnell und trotz dem einen oder anderen Fehlschlag haben sich die Spieler kompetent gefühlt.

Der Kampf brauchte am Anfang ein wenig Zeit und am Tisch sollte man Steine oder Token haben für die Anzahl an Phasen in denen man aktiv ist. Bei Roll20 kann man alternativ den Initiative-Tracker nutzen, damit es übersichtlich bleibt. Unsere Abenteurerin hatte ihren glorreichen Moment als sie gleich zweimal ihr Talent einsetzen konnte und so innerhalb von zwei Runden knapp 10 Banditen besiegen konnte.

Gab es denn auch Kritik? Ja, zumindest ein klein wenig. Das war zum einen eben die Sprache, da ich nicht komplett alles übersetzt hatte, waren meine Spieler vom einen oder anderen Begriff verwirrt. Aber das kann man dem Spiel nicht ankreiden, ich habe im Nachhinein noch eine Spielhilfe mit einer Erklärung der Fertigkeiten gefunden mit der ich die Übersetzung noch besser hätte gestalten können, aber das wird beim nächsten Mal dann helfen.

Der zweite Kritikpunkt waren die Minions oder eben Mooks. Diese besitzen keine HP und ein Spieler empfand es als komisch, dass der ausgeteilte Schaden so irrelevant war. Die anderen Spieler konnten das nicht so teilen. Ich finde es gut einen Gegnertyp zu haben mit dem man den Kampf füllen kann. Gerade die anstürmende Banditenhorde fühlte sich so bedrohlicher an, auch wenn sie mächtig Haue einstecken mussten.

Habe ich sonst Kritikpunkte? Am Spiel selbst bis jetzt kein bisschen. Im Demokit gibt es leider keine Erläuterungen zur Magie, deshalb konnten einige Fertigkeiten der Spieler nicht genutzt werden. Aber bei einem Schnellstarter kann ich das absolut verstehen.


Fazit:

Ich liebe dieses Spiel jetzt schon und ich bin gespannt auf das fertige Werk. Ich hadere noch, ob ich auf die englische Version warten soll oder doch beim Französischen bleiben soll, denn es ist nicht schwierig zu verstehen und das Angebot mit der gedruckten Version ist verlockend. Außerdem lässt sich das System einfach hacken und ich habe schon Ideen für ein Pulp-Spiel. 😀