Mutant: Year Zero Mechatron – Alpha-Preview

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Gestern gab es die Alpha-Version des neuen Bandes für Mutant: Year Zero. Mechatron ist kompatibel mit dem Grundspiel und auch mit Genlab Alpha, kann aber auch als völlig eigenes Spiel genutzt werden. Ich habe mich direkt mal in die PDF gestürzt und geschaut, was es denn so Neues gibt. Weiterlesen

Cold Shadows – Beta-Preview

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Unterstützer des Kickstarters haben Zugang zu einer ersten Version der Regeln von Cold Shadows, einem Spionage-RPG auf Basis von John Wicks Blood & Honor. Es ist zwar für die Zeit des kalten Krieges ausgelegt, kann aber sehr schnell und einfach in andere Zeiten übernommen werden. Als Fan von Geheimagenten musste ich mir das Ganze natürlich mal genauer anschauen. Weiterlesen

Song of Swords – Kickstarter-Preview

Song of Swords

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich mit einem meiner Spieler Riddle of Steel ausprobiert. Ok, vielmehr haben wir einen Probekampf gemacht, denn eines kann RoS extrem gut, nämlich realistische Kämpfe darstellen. Nun hat Riddle of Steel schon ein paar Jahre auf dem Buckel und wird auch nicht mehr unterstützt. Ein Nachfolger mit offizieller Lizenz existiert, ist aber nicht das Gelbe vom Ei, denn es wurden einige Änderungen vorgenommen. Jetzt läuft noch ein paar Tage der Kickstarter zu Song of Swords und die Macher wollen genau das Gefühl von RoS liefern. Weiterlesen

The Magical Land of Yeld – Beta-Preview

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Ich bin endlich mal dazu gekommen mir die Beta-Version von Yeld anzuschauen. Der Kickstarter ist ja schon ein Weilchen her und die Macher sind fleißig bei der Fertigstellung. Sowohl das Setting, als auch die Regeln sind sehr interessant und nicht nur für Einsteiger, sondern auch für Kinder geeignet. Weiterlesen

Coriolis – Revisited

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Auch wenn Coriolis noch nicht erschienen ist, gibt es für die Backer des Kickstarters fast alle Inhalte als Vorschau. Ich habe neben zwei Schnupperrunden auch seit einigen Wochen eine feste Runde am Laufen und kann daher schon tiefere Einblicke und Erfahrungen teilen. Gerade für jene, die vielleicht mit dem Gedanken spielen Coriolis beim Erscheinen zu erstehen. Weiterlesen

Tales from the Loop – Alpha-Preview

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Die Leute bei Free League sind sehr fleißig und haben ihr Versprechen gehalten eine spielbare Version ihres neuen Spiels, Tales from the Loop, noch vor Weihnachten raus zu bringen. Aufgrund ihrer bisherigen wirklich überzeugenden Arbeit, bin ich mit aufgesprungen und habe mir die Alpha-Version angesehen.


Tales from the Loop spielt in den 80er Jahren einer alternativen Version unserer Welt. Durch die Entdeckung verschiedener Effekte und den Bau von zwei Partikelbeschleunigern sind Technologien möglich, die es bei uns nicht gibt. Roboter, Hoverfahrzeuge und sogar Portaltechnologie sind Realität. Inmitten dieser Zeit nehmen die Spieler die Rolle von Kindern im Alter von 10 bis 15 Jahren an und erleben allerlei Mysterien und spannende Abenteuer, denn es gibt dem langweiligen Alltag zu entfliehen.

Das Regelsystem von Tales from the Loop ist grundsätzlich gleich wie das von Mutant: Year Zero und Coriolis. Es gibt vier Attribute (Body, Tech, Heart und Mind), sowie insgesamt 12 Fertigkeiten. Für eine Probe wird eine Anzahl W6 gewürfelt wie man in der Fertigkeit und dem dazugehörigen Attribut hat. Jede 6 ist dabei ein Erfolg und in der Regel reicht eine einzige 6 zum Bestehen der Probe aus. Zusätzliche Erfolge können für besondere Effekte eingetauscht werden, etwa den Jungen, den man gerade überredet hat als Freund gewinnen. Schafft man eine Probe nicht, kann man entweder einen Luck-Punkt einsetzen um nochmal zu würfeln oder man treibt sich selbst an, erhält dafür aber einen Zustandseffekt, wie wütend, ängstlich oder verletzt. Diese Zustände können durch Nähe eines Ankers, etwa den Eltern oder eines Lehrers, wieder entfernt werden. Auch im Geheimversteck der Gruppe kann man diese wieder loswerden.

Es gibt verschiedene Archetypen, etwa der Computer Geek, der Bücherwurm, der Sportler oder der Weirdo, alle mit einer Auswahl an ikonischen Gegenständen (welches man immer hat und nicht zu Beginn einer neuen Sitzung verliert), Problemen, Antrieb und einem Stolz. All diese Dinge sollen das Rollenspiel fördern, denn der SL soll die Probleme und Herausforderungen so gestalten, dass die Spieler eben ihre Eigenschaften voll ausschöpfen. Der Stolz lässt einen Spieler eine Probe auch einmal pro Runde automatisch bestehen. Je älter man sein Kind zu Beginn macht, umso mehr Attributspunkte darf man verteilen, aber umso geringer sind die maximalen Glückspunkte.

Es werden grundsätzlich zwei Orte angeboten, einmal eine Inselgruppe in Schweden, auf der eben einer dieser Partikelgeneratoren steht und einmal ein Ort in Nevada, wo das Schwesterstück steht. Zurzeit ist nur der Teil von Schweden beschrieben und bietet jede Menge Infos und Abenteuerideen. Dazu gibt es auch direkt einige fertige Abenteuer, Hilfen zum Bau eigener Ideen und auch eine Anleitung für Sandbox-Spiel. Zum direkt losspielen reicht es definitiv aus, es fehlt aber noch eine Menge. Auch sind noch diverse Fehler enthalten, aber es ist eine Alpha-Version und bis jetzt hat Free League immer gute Arbeit geleistet und die Artworks sind bis jetzt einfach einsame Spitze.


Linkliste:

Kickstarter zu Tales from the Loop

Caphernaüm – Fazit „Les Larmes D’Ampharool“

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Ok, wo fange ich am besten an? Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr ein Spiel ausprobiert und alles stimmt? Und darüber hinaus das System auch noch so gut funktioniert und simpel ist, dass man es für andere Settings genommen werden kann? Ja? Genau das schwirrte mir durch den Kopf beim Spielen und auch beim Feedback nach der Runde. Meine Spieler waren zufrieden, ich bin zufrieden und Kritik war verschwindend gering.


Zum Setting kann ich immer noch wenig sagen, hier muss ich auf das Regelwerk warten, aber die Beispielcharaktere waren facettenreich und boten ein gutes Bild, was man als Charakter spielen kann. Das Abenteuer selbst war einfach gestrickt, aber wir hatten Spaß und die Aufgaben konnten soweit gut gelöst werden. Dank eines Spielers habe ich noch das ein oder andere Abenteuer zur alten Version von Caphernaüm gefunden, welches wir demnächst auch noch anspielen wollen.

Nun aber zum System. Das System funktioniert einfach wunderbar. Wer das Grundprinzip verstanden hat, der muss nicht einmal mehr nachdenken, sondern man guckt kurz nach seinen Werten, sucht seine Ergebniswürfel zusammen und addiert den Rest für die Qualität. Den einen oder anderen Pasch für eine Konstellation (womit Talente aktiviert werden können), gab es auch und die Spieler wussten sofort Bescheid. Hier kam ein großes Lob von den Spielern, denn das System ist schnell und trotz dem einen oder anderen Fehlschlag haben sich die Spieler kompetent gefühlt.

Der Kampf brauchte am Anfang ein wenig Zeit und am Tisch sollte man Steine oder Token haben für die Anzahl an Phasen in denen man aktiv ist. Bei Roll20 kann man alternativ den Initiative-Tracker nutzen, damit es übersichtlich bleibt. Unsere Abenteurerin hatte ihren glorreichen Moment als sie gleich zweimal ihr Talent einsetzen konnte und so innerhalb von zwei Runden knapp 10 Banditen besiegen konnte.

Gab es denn auch Kritik? Ja, zumindest ein klein wenig. Das war zum einen eben die Sprache, da ich nicht komplett alles übersetzt hatte, waren meine Spieler vom einen oder anderen Begriff verwirrt. Aber das kann man dem Spiel nicht ankreiden, ich habe im Nachhinein noch eine Spielhilfe mit einer Erklärung der Fertigkeiten gefunden mit der ich die Übersetzung noch besser hätte gestalten können, aber das wird beim nächsten Mal dann helfen.

Der zweite Kritikpunkt waren die Minions oder eben Mooks. Diese besitzen keine HP und ein Spieler empfand es als komisch, dass der ausgeteilte Schaden so irrelevant war. Die anderen Spieler konnten das nicht so teilen. Ich finde es gut einen Gegnertyp zu haben mit dem man den Kampf füllen kann. Gerade die anstürmende Banditenhorde fühlte sich so bedrohlicher an, auch wenn sie mächtig Haue einstecken mussten.

Habe ich sonst Kritikpunkte? Am Spiel selbst bis jetzt kein bisschen. Im Demokit gibt es leider keine Erläuterungen zur Magie, deshalb konnten einige Fertigkeiten der Spieler nicht genutzt werden. Aber bei einem Schnellstarter kann ich das absolut verstehen.


Fazit:

Ich liebe dieses Spiel jetzt schon und ich bin gespannt auf das fertige Werk. Ich hadere noch, ob ich auf die englische Version warten soll oder doch beim Französischen bleiben soll, denn es ist nicht schwierig zu verstehen und das Angebot mit der gedruckten Version ist verlockend. Außerdem lässt sich das System einfach hacken und ich habe schon Ideen für ein Pulp-Spiel. 😀