Apocalypse World 2nd Edition – Session 1 „In die raue Wildnis“

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Nach einer erfolgreichen Session 0 ging es voller Energie in die eigentliche erste Runde. Auch wenn nur drei Spieler Zeit hatten, waren wir voller Elan, denn es gab viel zu tun. Vor der Session hatte ich meine Threats alle aus der Karte entnommen und weiter mit Details versehen. Mal sehen, was alles in den nächsten Wochen zum Tragen kommt.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

Rhizom als Strawberry Fields, Maestro D‘

RF als Doc, Angel

Raskor als Joshua Goldmann, Savvyhead

Die Gruppe war damit beschäftigt alles für eine Expedition vorzubereiten. Das Need/Want brauchte mal wieder neuen Stoff und es galt Smiley zu finden, denn er schien hinter der neuen Droge zu stecken. Berry hat also Spark eingespannt, der sollte alles für die Reise vorbereiten. In der Zwischenzeit wollte Doc von Joshua ein Betäubungsgewehr haben, da er Gewalt absolut ablehnte. Und so machte sich der Bastler ans Werk, während Doc die Geschosse vorbereitete und nach Pinter sah, der langsam wieder normal wurde und nicht mehr in der Luft schwebte.

Am Abend war alles bereit und die Gruppe fuhr mit zwei riesigen Schlitten hinaus in die Dunkelheit. Während der Fahrt wurden die Hunde unruhig und unsere Gruppe hatte mehrfach das Gefühl, dass hinter den Bäumen etwas lauern würde. Als die Hunde von Joshuas Schlitten ausscherten, musste er gegenlenken und schrammte einen Baum. Dabei ging auch der Proviant verloren und die Gruppe drehte um. Joshua kümmerte sich um die verbeulte Kufe des Schlittens während Berry auf einen Baum kletterte. Er hatte Angst, dass etwas kommen würde und sie angreift. Und so war es auch, denn über ihm merkte er etwas und wurde im gleichen Moment angesprungen. Er fiel herunter und sein Katana landete im Schnee. Doc versuchte einen Pfeil zu verschießen, aber traf nicht. Joshua traf auch nur einen Baum, aber er hatte nun die volle Aufmerksamkeit des Wesens, welches auf ihn zu stürmte. Ein gezielter Schuss ließ den Kopf des Angreifers zerbersten, der Rest landete aber auf Joshua. Doc zog den leblosen Körper weg, was es war konnte man jetzt nicht mehr abschätzen.

Nachdem Doc die beiden anderen versorgt hatte ging es weiter, Joshua nutzte seinen Hammer wieder als Wünschelrute und brachte die Gruppe zu einer Ansammlung Ruinen. Hier brannte in einem Haus Licht und schnell konnte Smiley ausgemacht werden. Dieser war sichtlich irritiert vom Auftauchen von Berry und Doc, Joshua hatte sich versteckt und beobachtete alles. Die Drei gingen in eine andere Ruine und eine Diskussion brach aus. Joshua konnte aus seinem Versteck einen Heckenschützen ausmachen. Er verließ seine Position, um den Rest zu warnen. Smiley war ebenso unzufrieden mit dem Tod durch seinen neuen Stoff und meinte, dass er das Zeug nur vertrieb, die Macher seien hier und versuchten alles anzupassen. Als er von den Heckenschützen erfuhr, bekam er es mit der Angst zu tun. Berry konnte ihn dazu bringen, sie mitzunehmen und ihnen das Labor zu zeigen.

Also ging es hin und dort wurden sie mit offenem Gewehrlauf empfangen. Auf einem Tisch lag ein Körper, dessen Schädeldecke entfernt wurde. Hier schienen sie die blaue Flüssigkeit zu extrahieren. Joshua schaltete den Heckenschütze mit dem Betäubungsgewehr vom Doc aus und schaute sich dessen Versteck an. Über das dortige Funkgerät erfuhr er, dass es noch zwei weitere Schützen gab. In der Zwischenzeit konnte der Maestro D‘ den Wachmann entwaffnen und den Raum unter seine Kontrolle bringen. Die Anwesenden wurden gefesselt und man nahm sowohl den „Doktor“ und dessen Gehilfen mit. Sie sollten in K65 unter kontrollierten Bedingungen weiter forschen. Draußen wurden sie beschossen und Joshua konnte einen weiteren Schützen ausschalten. Man holte schnell die Schlitten und lud alles auf. Der letzte Schütze wurde von Berry abgelenkt und bekam auch einen Schlafpfeil, allerdings wurde auch Joshua verletzt.

So schnell es ging fuhr die Gruppe zurück, Joshua musste durchhalten, denn Doc war sparsam mit seinen Materialien und wollte für den Notfall etwas bereit haben. In K65 konnten dann alle versorgt werden. Da die Wachen aber nur betäubt waren, könnten sie in Zukunft eine Gefahr darstellen, Berry hatte groß mit seinem Laden angegeben und so war die Gruppe ein einfaches Ziel.


Fazit:

Es ging wieder spannend weiter und selbst wenn ein Problem scheinbar gelöst ist, so tun sich doch weitere Schwierigkeiten auf. Wir sind alle gespannt auf die weiteren Sitzungen, ich muss mir in der Zwischenzeit überlegen, wie groß ich den weiteren Rahmen gestalte.

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