Symbaroum – Spielbericht #2

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Erneut hat sich eine Gruppe mutiger Abenteurer ausgemacht die Welt von Ambria zu erkunden. Die Gruppe bestand aus Symbaroum-Neulingen und nach rascher Charaktererstellung ging schnurstracks ins Abenteuer.


 

Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Carnickl als Horkei, Changeling Ranger
  • Achim83 als Jamilo, Ambrian Sellsword
  • Doom Shroom als Kzika, Goblin Witch mit Dogo, ihrem Reithund

An einem verregneten und nebligen Tag ist unsere Gruppe auf der Suche nach Abenteuern und Bezahlung unterwegs. Jamilo und Horkei haben schon viel gemeinsam erlebt und beide wissen wo sie beim anderen stehen. Kzika, auf dem Weg eine große Hexe zu werden, hat sich den anderen angeschlossen um etwas von der Welt zu sehen. Sie sitzt auf dem Rücken ihres Hundes und der trottet allen nach. Das jähe Wiehern von Pferden und laute Geräusche lassen die Gruppe aufhorchen. Sie entschließen sich dem Lärm nachzugehen und finden ein Stück voraus eine umgestürzte Kutsche und deren Passagiere umzingelt von mehreren vermummten Gestalten. Ein an Seilen befestigter Baumstamm diente es Rammbock, ein gut geplanter Hinterhalt. Tzika und Horkei gehen in Deckung während Jamilo direkt das Wort ergreift und den fünf Banditen als auch den drei Passagieren sein Mitwirken anbietet. Während die Gesetzlosen, bestehend aus zwei Menschen und drei Goblins, nur Lachen und ihn bedrohen ist der am feinsten Gekleidete der Passagiere gewillt ihn zu bezahlen. Jamilo schießt mit seiner Armbrust auf einen der Banditen und trifft ihn ins Auge, dieser geht nieder und schreit vor Schmerzen. Jetzt greift Horkei ein und kann mit zwei gezielten Pfeilen einen Goblin hinrichten. Tzika schleicht sich heran und bringt mit ihrem Stab einen weiteren Goblin zu Fall. Die Leibwächterin der Kutsche und der Kutscher können sich einigermaßen erwehren. Jamilo feuert erneut auf einen Goblin und nachdem er einem Wurfmesser ausweicht geht er in den Nahkampf, unterstützt von Kzika, die wie wild mit ihrem Stab herumschlägt. Horkei kümmert sich um den Rest der Bande, der letzte Goblin ergibt sich, wird von Tzika jedoch hingerichtet und stirbt blutend und röchelnd zu ihren Füßen. Der feine Herr übergibt sich auf die Schuhe des Kutschers, welcher fluchend im Anschluss die Pferde beruhigt.

Jamilo lenkt sofort auf die Vereinbarung und ist sichtlich erbost über die kleine Belohnung. Der Herr, Kortaso mit Namen, gehört zum kleinen Dorf Ratask, welches mit vielen Problemen zu tun hat. Das Geld ist knapp und das meiste Geld soll zur Anheuerung von Helfern dienen. Die Gruppe lässt sich nach langen Verhandlungen auf das Angebot ein, schlägt aber auch etwas mehr heraus, vor allem aber eine Anzahlung. Mit der Kutsche geht es also in Richtung des Dorfes, während Kzika wieder auf dem Rücken von Dogo nebenher reitet. Jelina, die Wache, berichtet vom Angriff von Rabenschwärmen zu den Abendstunden und dem Verschwinden von Kindern, welche teilweise nach Tagen wieder aufgetaucht sind, ohne sich an etwas erinnern zu können. Alles deutet auf böse Magie hin und alle sind ratlos. Das Verschwinden begann vor etwa zwei Wochen und seit mehreren Tagen sind zwei Kinder spurlos verschwunden und noch nicht aufgetaucht.

Die Ankuft in Ratask wird von den Bewohnern mit Spannung beobachtet, das Dorf ist klein, macht aber einen normalen Eindruck. Da der Kampf anstrengend war geht es zunächst in die Taverne der Ortschaft, eine Lokalität mit dem Namen „Zum hängenden Mann“. Der Besitzer Argo, ein Mann in seinen Vierzigern und mit einer Augenklappe ausgestattet, tischt ein gutes Essen auf, welches von Kortaso bezahlt wird. Hier wird das weitere Vorgehen besprochen, die Gruppe will sich erstmal das Dorf ansehen und im Anschluss mit der Heilerin sprechen. Im Anschluss sollen die zurück gekehrten Kinder befragt werden, abends will Kzika versuchen eine der Krähen zu erlegen.

Der Rundgang bringt nicht viel, der Schmied kann Kzika ein paar Auskünfte geben. Sie erkundigte sich nach Personen, die etwas gegen das Dorf haben könnte. Es gab zwar ein paar Verbannungen, etwa die eines Jungen, der ein ganzes Haus abgefackelt hatte, aber das sei schon sehr lange her. Der Besuch bei der Heilerin ist für Kzika eine Erleichterung, denn Ilka versorgt gekonnt den Schnitt am Arm. Ilka begleitet die Gruppe zu einem der Kinder, welcher nichts weiter weiß, nur, dass er den Abend im Bett lag. Auf Nachfragen, ob es einen geheimen Weg aus dem Dorf gibt, beichtet der Junge, dass es einen kleinen Abfluss gibt, der in Richtung der Mühle auf dem Hügel vor dem Dorf führt. Die Mühle ist Horkei suspekt, doch die vorangeschrittene Zeit gebietet Eile, denn zu dieser Zeit kreisen die Krähen auf den Feldern.

Es dauert nicht lange, dann sind die drei vor dem Dorf auf einem der Felder und mit einem Mal steigt eine riesige schwarze Wolke aus Krähen aus dem Wald empor. Einige gezielte Pfeile erlegen einige Vögel, doch die riesige Flut schlägt die Gruppe in die Flucht. Im Dorf finden sie Zuflucht und Kzika bringt eine erbeutete Krähe zur Heilerin. Der gelbe Eiter aus den Augen und dem Schnabel deuten auf die Fäule hin, eine Krankheit, die mit dunklen Kräften in Verbindung steht. Es ist spät und um sich zu erholen beschließt man sich zurück zu ziehen. In einer der Scheunen werden Kzika, Horkei und Jamilo untergebracht.

In der Nacht werden die Drei von Belias, einem der Wachen geweckt. In weiser Voraussicht hatten sie angeordnet, dass der Geheimpfad aus dem Dorf bewacht werden soll. Und vor wenigen Minuten sei ein Kind geistesabwesend dort hindurch gegangen sein. Schnell folgt die Gruppe dem Kind, Horkei untersucht das Gitter, welches den Kanal versperren soll, es wurde von Innen aus der Verankerung gebrochen und bietet so freien Durchgang. Die Spur führt zur Mühle, wo Horkei ein schwaches Licht und Geräusche ausmachen kann. Er schleicht sich hinein, nur im einen Mann mit einer Art Vogelmaske zu finden, der vor dem regungslosen Kind steht. Er greift ein und bedroht den Mann mit seinem Bogen, etwas zerrt an seinem Geist, doch Horkei kann sich wehren und die anderen Beiden schreiten ein. Der Mann wird gefesselt und bewusstlos geschlagen, Jamilo nimmt ihm die Maske ab, nur um zu sehen, dass der Entführer auch Zeichen der Fäule trägt. Der Junge erwacht panisch und wird von Horkei beruhigt.

Alle begeben sich zurück zum Dorf, wo die Wache den Entführer als Aleron, dem Sohn des Müllers, identifiziert. Kortaso und Ilka werden gerufen und Aleron wird befragt. Nachdem er sich anfangs wehrt, flößt Ilka ihm ein Wahrheitsserum ein. Die Maske hatte der Mann in einem versteckten Keller gefunden und mit ihrer Hilfe konnte er Lebewesen beeinflussen und kontrollieren. Die Kinder waren nur Experimente, er wollte das komplette Dorf gefangen nehmen und sein eigenes Reich gründen.

Draußen regiert der Mob und unter Schluchzen und Flehen des Müllers und seiner Frau wird Aleron auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Jamilo lässt sich vom Müller noch bezahlen, damit er den Verurteilten bewusstlos schlägt und ihn nicht die Qualen des Feuers erleiden lässt. Die Gruppe streicht die Belohnung ein und plant das nächste Abenteuer.

 

 

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