Borderlands World – Spielbericht

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Nachdem ich von meinen Spielern gehört hatte, dass das Borderlands-Fanprojekt „No Rest for the Wicked“ sehr kampflastig und und daneben wenig bis gar keine Optionen für Soziales und richtiges Rollenspiel bietet, habe ich mich entschieden das PbtA-Spiel City of Mist umzubauen und daraus meine eigene Variante von Borderlands zu schaffen.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Achim83 als Bonz, Space Trucker mit eigenem Raumfrachter
  • Callista als Jody, Großwildjägerin mit Skag-Begleiter
  • Per als Tim Jefferson, von Dahl fallengelassener Verkäufer

Unsere Gruppe landet auf einem noch relativ unbekannten Planeten in den Borderlands mit dem Namen Gorgo. Hyperion hat hier noch wenig Fuß gefasst und es soll jede Menge Eridium abzugreifen geben. Da unsere Helden immer auf der Suche nach Geld sind, ist dies die perfekte Gelegenheit schnell was abzugreifen. Direkt nach der Landung kommt eine Nachricht über das EchoNET. Ein Typ namens Whask bittet die Spieler um Hilfe, denn die örtliche Banditenbande der Bloodlords haben ihm seinen Catch-A-Ride-Schlüssel geklaut und er kommt nicht mehr weg. Da der junge Entdecker aber keinerlei Geld besitzt wird er erstmal ignoriert. Stattdessen wendet man sich direkt an die Bloodlords und will das Eridium auf Gorgo gegen Waffen tauschen. Tim ist der geborene Verkäufer und kann Kassius, dem roten Lord, einen guten Handel anbieten und so vereinbart man einen ersten Austausch.

In gebührendem Abstand landet man und beobachtet die Festung der Banditen, alles läuft nach Plan. Eine paar von Kassius Soldaten bringen eine Warenladung Eridium und Tim zeigt das neueste Bling Bling von Dahl. Ein Sturmgewehr mit explodierender Munition macht mächtig Eindruck und der Deal ist perfekt. Für mehr Eridium brauchen die Bloodlords allerdings mehr Zeit und man verabredet sich für später in der Woche. Damit es zu keinen Problemen kommt, wird der neutrale Ort Little Peak als Treffpunkt gewählt. In der Zwischenzeit will man die von Whask erwähnte Stadt Harmony erkunden und wendet sich für die GPS-Daten an diesen. Der Entdecker bekommt seinen Catch-A-Ride-Schlüssel und zeigt ihnen das Spezialgefährt von Gorgo, einem Gleiter mit dem man die Luftströmungen der vielen Berge nutzt. Harmony ist gut versteckt und geschützt vor den örtlichen Monstern. Jody und Bonz werden hellhörig und Whasks Ausführungen über gigantische Killermammuts mit Plattenpanzerung lassen sie fette Beute wittern.

Mit den Gleitern geht es auf die Suche nach einem solchen Wesen und nur ein kleines Stück weiter wird die Gruppe bereits fündig. Vorher jedoch hatte Bonz von seinem Frachter Ausrüstung geordert, wovon aber nur eine dreiläufige Raketenschrotflinte überlebte. Die Helden überlegten, wie sie eines der Tiere von der Herde weglocken könnte, da beschloss Bonz einfach mal was zu versuchen. Er schlich sich an und ahmte den Brunftschrei eines Mammuts nach und war damit erfolgreich, eines der Mammuts folgte ihm und bekam direkt eine Ladung ins Gesicht. Sofort wurde es gefährlich und Bonz musste mehreren Angriffen ausweichen. Jody flog mit dem Gleiter immer wieder um sie herum und verletzte das Mammut an den Beinen, sodass es sich schlechter bewegen konnte. Tim nutzte eine neue Dahl-Errungenschaft, eine Pistole mit Bajonett, und mit Hilfe seiner Sprungboots landete er auf dem Tier. Der Schlagabtausch war hart und Bonz musste dann doch ein wenig einstecken, Tim erlegte das Mammut letztlich mit einem Hieb des Bajonetts in den Nacken des Tieres.

Sofort sollte die Crew von Bonzs Frachter landen und das Tier zerlegen. Ein Teil wurde direkt zu Mammutburgern verarbeitet und verspeist, der Rest ging in den Kühlbereich. Anschließend holte man Whask auf seinem Gleiter ein und begleitete ihn nach Harmony, einem lokalen Hub. Neben diversen Geschäften, hörte man sich nach Aufträgen um. Letztlich bekam man die Möglichkeit mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Die Hyperion Corportation hatte eine kleine Eridiummine in der Nähe und war vielen ein Dorn im Auge. Also fasste man den Plan, sich als Hyperion-Frachter auszugeben und dann mit dem Eridium abzuhauen. Leider konnte Tim den Roboter am anderen Ende des Echos nicht überzeugen und man sah sich schon in Gefangenschaft, aber dann kam Bonz ins Spiel. Mit schonungsloser Offenheit erzählte er, was die Gruppe vor hatte und, dass es in aller Seiten Interesse wäre, dass man sich einigt. Der Badass-Move gelang und die Crew erhielt das Eridium und ließ ein ordentliches Bestechungsgeld und Waren da. Allerdings waren die Container voller Sprengstoff und so wurde der Abflug des Frachters mit einem wahren Feuerwerk untermalt. Die Gruppe hatte tonnenweise Eridium erbeutet und sollte bald noch viel mehr erhalten.

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