Shadow of the Demon Lord – Session 5 „Nacht der lebenden Toten“

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Nachdem wir letzte Woche krankheitsbedingt nicht gespielt hatten, ging es diese Woche endlich weiter und die Gruppe hatte ein paar wichtige Entscheidungen zu treffen. Auch nähern sie sich langsam den Meisterpfaden und werden immer stärker, wenn ihnen das Würfelglück hold ist.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Rhizom als Hörn der Goblin-Schurke und Zauberbinder
  • Nizuaka als Griselda die Gnomin-Magierin und Transmutiererin
  • Krobelia als Krobelia der Gnom-Schurke und Späher
  • Maricu als Viktor der Menschen-Priester und Hexer
  • T-Murda als Thorim der Zwergen-Krieger und Kämpfer

Die Gruppe musste sich nach den Ereignissen der letzten Zeit erst einmal sammeln und beraten, wie sie weiter vorgehen. Thorim wollte unbedingt seinen Artgenossen helfen, denn in den Trümmern der Stadt Hochstein sollen sich immer noch Zwerge befinden. Gleichzeitig wurden immer mehr Bestienmenschen gesichtet und naheliegende Ortschaften waren in Gefahr. Doch dann besann sich die Gruppe auf ihr eigentliches Ziel und marschierte in Richtung Norden. Die Stadt Hainburg und ihr umfangreiches Archiv könnten den entscheidenden Hinweis auf den Kult des alten Drachen liefern.

Inmitten des Waldes hatte Krobelia mit einem Mal ein schlechtes Gefühl und sah gen Himmel, wo er ein riesiges Auge durch die Wolken schauen sah. Im gleichen Moment riss vor den Helden die Realität und ein riesiger Haufen Maden quoll hervor. Der Riss schloss sich wieder und Thorim zündete direkt eine seiner Bomben. Der Rest rannte aber bereits weg und so musste der Zwerg sich auch aus dem Kampf lösen und hinterher.

Vor Hainburg kamen die Fünf an mehreren Armeelagern vorbei und konnten feststellen, dass die Kreuzfahrerstaaten viele Männer ausgesandt hatte, um gegen die Bestienmenschen zu kämpfen. Der Ort wimmelte vor Leben und es dauerte bis man in die Stadt gelangen konnte. Das hohe Maß an Priestern des neuen Gottes war ebenfalls sehr verstörend und die Gruppe musste sich wüste Beschimpfungen und Beleidigungen anhören. Man jagte sie sogar aus einem Gasthaus, weil dort Nicht-Menschen nicht willkommen waren. Letztlich fand man doch eine Bleibe und freundete sich schnell mit den örtlichen Goblins an, die ihnen von den Ereignissen in der Stadt erzählten. Vieles lief sehr schlecht und die Friedhöfe müssen bewacht werden, da es Geschichten von wandelnden Toten gab. Griselda wollte das sofort sehen und schliff Hörn und den Rest durch die Katakomben vor die Stadt.

Nach Begutachtung des Friedhofs war es wieder Krobelia, der etwas in der Ferne wahrnahm. Innerhalb der Stadt erschien ein grünes Leuchten und auch auf dem Friedhof leuchtete es unheilvoll aus einer Gruft. Dann erhoben sich aus den Gräbern die Toten und die Helden mussten sich wehren. Hörn griff flink an, musste aber auch einen harten Treffer einstecken. Er wurde von Viktor und seinen Gebeten unterstützt und gemeinsam konnte man einen Teil niederstrecken. Thorim eröffnete das Feuer und zerfetzte einen der Untoten. Mit viel Anstrengung konnte man einen Sieg davontragen, aber es galt ja noch die Quelle zu finden. In der Gruft konnten sie einen Menschenschädel mit Smaragdaugen finden, von dem das Leuchten ausging. Griselda wollte die Menschen um Hilfe bitten, doch die Wachen am Friedhof waren extrem feindlich und so musste der Zwerg wieder für Ablenkung sorgen und man trat den Rückweg an.

Zurück in der Stadt konnte Krobelia ausmachen, von wo das Leuchten gekommen war und man suchte den Bereich auf. In Frage konnten nur die Burg selbst und ein alter Turm kommen. Die Gruppe teilte sich auf und man erkundete den Turm, während Krobelia nach möglichen Wegen in die Burg suchte. Der Turm schien schon lange nicht mehr bewohnt, doch man fand einige interessante Objekte, etwa die konservierte Hand eines Gnoms. Wieder machte sich ein ungutes Gefühl in der Gruppe breit und plötzlich stand eine Art Leiche im Raum mit gespannter Haut, leeren Augen und einer unnatürlichen Kälte um sie herum. Hörn blies wieder zum Angriff und attackierte das Wesen, während Thorim kein Glück mit seinem Gewehr hatte. Krobelia hörte den Kampflärm von weitem und machte sich auf, um den anderen zu helfen. Das Wesen wurde mehrfach von Griselda unterbrochen und am Zaubern gehindert, doch es versuchte immer wieder Hörn mit dem Finger zu berühren. Allein die Nähe zu dem Wesen war für den schon anstrengend.

Gemeinsam konnte man das Wesen vernichten und durchsuchte sofort den Rest des Turmes. Oben fand man einen Sarg und diverse Utensilien. Für mehr Untersuchungen blieb aber keine Zeit, da die Wachen auch auf dem Weg waren. Über die Dächer verschwand die Gruppe in der Dunkelheit und wollte jetzt die Magierakademie von Griselda aufsuchen, um mehr über den Schädel und die Leiche herauszufinden.


Fazit:

Die Gruppe ist wirklich zäh und entkommt immer wieder. Es war spannend und es gibt viele offene Fragen, die es zu klären gibt. Es war wie immer eine sehr gelungene Runde und ich freue mich auf die nächste Woche, meine Spieler müssen sich dann ja für einen Meisterpfad entscheiden und dann geht es langsam in die heiße Endphase unserer Kampagne.

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