Shadow of the Demon Lord – Session 1 #3 „Zunderbach“

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Weiter ging es auf unserer kleinen Quest und meine Spieler waren heiß darauf endlich die nächste Stufe zu erreichen. Also ging es nun weiter mit der Suche nach der vermissten Schwester des Ordens. Was erwartet unsere Helden, wenn man sie so nennen kann, heute?


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Rhizom als Lilia, das Uhrwerk-Mädchen
  • Maricu als Ranunkel, die Pixie
  • Krobelia als Hugo „Krotos“, der Faun

Nach einer entspannten Nacht in der Gaststätte „Zum Tropfenden Humpen“ hörte sich Lilia erstmal beim Wirt nach Gerüchten um. Wie es schein machten sich diverse Sekten und Kulte in der Gegend breit und die Priester des neuen Glaubens hatten alle Hände voll zu tun, die Inquisition war im vollen Gang. Die Gruppe schloss, dass bei der Kirche ein Verzeichnis mit allen bisherigen Ketzern zu finden sei, also war dies ihr Ziel.

Doch zunächst wollte Lilia sich etwas unauffälliger kleiden und kaufte sich neue Sachen. Ihre Sense ließ sie im Gasthaus und gemeinsam ging es durch die Stadt. Direkt auf dem ersten kleinen Platz wurden sie Zeuge einer öffentlichen Auspeitschung. Der Priester mahnte die Bewohner zur Vorsicht vor den Verführungen der Dämonen. Lilia wollte sich den Priester vorknüpfen und so schmiedeten sie schnell einen Plan. Ranunkel, unsichtbar als Pixie, flog unter die Robe des Priesters und biss ihn. Anschließend ertönte ein gewaltiger Schrei, verursacht durch Krotos Zauber. Die Menge wurde panisch. Das war Lilias Gelegenheit und sie schlich sich unter das Podest. Hier wirkte sie selbst einen Zauber, der den Priester vor den Augen der ersticken ließ. Jetzt brach das totale Chaos aus und die Leute rannten davon. Einige Menschen wurden zu Boden geworfen und zu Tode getrampelt.

Auch die Gruppe machte sich davon und in der nächsten Straße hatte Lilia wieder die Bilder der Vision vor Augen, sie waren auf dem richtigen Weg. Also folgten sie den Bildern und erreichten ein unscheinbares Haus. Sie stiegen in den Keller ein und fanden sich in einem kleinen Lager. Hier fand Ranunkel einen magischen Trank, Krotos sogar einen verzauberten Beutel. Sie konnten eine Geheimtür ausmachen und öffneten sie über einen geheimen Schalter. Zum Schutz der Gruppe flog Ranunkel vor und entdeckte eine geheime Kammer mit Altar. Der Rest folgte und schon bald trat Lilia auf etwas, überall auf dem Boden lagen Maden. Diese stammten vom Leichnam eines Elfs, der in einer Nische verrottete. Es ging weiter und das Uhrwerkmädchen trat wieder auf etwas, diesmal ging der Boden unter ihr auf und Krotos machte einen gewaltigen Satz nach hinten. Also fiel nur Lilia runter und konnte gerade noch den Blick von einer Statue einer Frau mit Schlangenhaaren abwenden.

Der Raum mit dem Altar war sonst soweit leer, also wurde der erste Gang erkundet. Am Ende war eine tiefe Grube. Hier hockte die vermisste Schwester des Ordens. Etwas mitgenommen und ausgehungert, aber sonst gesund. Mit einem Seil konnte sie geborgen werden. Nach kurzer Überlegung wollten sie nach dem Anführer suchen, denn er hatte den magischen Stein, der für das Ritual notwendig war. Von diesem Ritual und dem Erscheinen eines mysteriösen Wesens erzählte das Deckenbild im Altarraum. Von diesem ging auch ein zweiter Gang ab und an dessen Ende war wieder eine Kammer. Hier hockte eine Gestalt, vertieft in eine Meditation. Lilia stürmte los und versuchte ihn zu rammen, verfehlte ihn aber um Längen und rannte mit voller Wucht gegen die Wand.

Krotos verwandelte sich wieder in ein Wolfswesen und Ranunkel schleuderte den Kultisten mit einem Zauber zu Boden. Dieser traf das Uhrwerksmädchen mit einem Zauber und dessen Schlüssel hörte auf sich zu bewegen, sie war nur noch eine antriebslose Puppe.

Jetzt fand die Schwester des Ordens ihre Waffe und ging zum Angriff über. Aber erst der beherzte Angriff von Krotos erledigte den Kultisten. Kurz danach fing auch Lilia wieder an zu leben. Ein versteckter Kultist konnte direkt erledigt werden und dann wurde nach dem Stein gesucht. In einer kleinen Schatulle lag das Objekt der Begierde.

Zurück in der Gaststätte traf die Gruppe auf die Vertreter des Ordens, die hinterher gereist waren und der Meister höchstpersönlich dankte ihnen. Er stellte ihnen auch einen Empfehlungsschreiben an einen Bekannten in Landfall für ihre weiteren Erkundungen, denn die Zeichen am Altar mussten entziffert werden und deshalb war die Stadt ihr nächstes Ziel.


Fazit:

Nun ist endlich Abenteuer Nummer Eins geschafft, aber es wird munter weitergehen. Ich selbst muss noch diverse Überlegungen anstellen, wie die Geschichte weiter gehen soll, aber dafür habe ich ja auch noch ein wenig Zeit. 🙂

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2 Gedanken zu “Shadow of the Demon Lord – Session 1 #3 „Zunderbach“

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