Apocalypse World 2nd Edition – Session II „Ärger in K65“

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Nach Internetproblemen letzte Worte konnten wir diese Woche unsere Runde fortsetzen. Wir haben wieder einen besseren Einblick in das System bekommen und schauen, ob es dann bald ein furioses Finale gibt.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Rhizom als Strawberry Fields, Mastro D‘
  • RF als Doc, Angel
  • Raskor als Joshua Goldmann, Savvyhead
  • Duck als Smith, Battlebabe

Joshua hat sich mal wieder auf dem Marktplatz in K65 umgesehen, wo ihm ein Typ auffiel. Dieser Mann trug ziemlich zerrissene Kleidung mit einer aufgemalten Sonne. Er erkundigte sich über Strawberry und das Need/Want. Der Prediger namens White merkte aber schnell, dass er nichts aus dem Savvyhead holen kann und wandte sich anderen Leuten zu.

In der Zwischenzeit beäugte Doc die Experimente des gefangengenommenen „Doc“ Newton und seinem Assistent „Nummer 5“ an dem Testsubjekt. Berry konnte in der Bar Smith ausmachen, der die letzten Tage wie vom Erdboden verschwunden war und fragte ihn gleich aus. Während des Gespräches, in dem auch Alkohol floss, kam ein vermummter Typ auf Berry zu und dieser merkte sofort, dass es Stress gibt. Er sprang auf, aber konnte nicht schnell genug reagieren, denn er bekam direkt einen Schuss in die Brust und blieb am Boden liegen. Smith nahm seine Kette vom Körper und entwaffnete den Mann. Alle Menschen im Saal zogen ihre Waffen und waren auf Streit aus. Der Doc konnte den Schuss hören und eilte herbei, er schaltete schnell und bemerkte eine weitere auffällige Person. Sofort gab es den Befehl den Typen zu ergreifen, was zwei kräftige Männer auch direkt umsetzen.

Um Berry besser zu versorgen, wurde er direkt in die Krankenstation vom Doc gebracht und dieser flickte ihn zusammen. Als er wieder zu sich kam wurde er festgeschnallt, damit er ruhig liegen blieb. Er machte trotzdem Terror, denn er sah das Need/Want in Gefahr. Der Rest der Gruppe begab sich dann zurück zum Club, denn sie wollten die beiden Gefangenen befragen.

In der Zwischenzeit hatte Joshua eine Gespräch mit seinem Hammer, welcher ihm zuflüsterte, dass „Sie“ kommen würden und das Ende nahmen würde. Der Savvyhead bemerkte, dass plötzlich ein paar Lichtstrahlen durch die Wolkendecke brachen. Alle waren völlig erstaunt und der Prediger wollte sich das Wunder auf die Kappe schreiben, aber Joshua fing ein Streitgespräch mit ihm an, was der Prediger nicht gut aufnahm. Er hetzte die Menschen auf ihn und Joshua machte, dass er schnell ins Need/Want kam.

Dort bekam er mit, dass die anderen die beiden Gefangenen verhören wollten, die Besucher in der Bar wollten die beiden lynchen. Aber erst sollten sie befragt werden und nach ein wenig Gewaltanwendung bekamen sie auch Infos. Einen der Männer konnte Joshua direkt identifizieren, denn es war einer der Heckenschützen vom Drogenlabor. Die Männer dort hatten sich befreit und waren auf Rache aus. Dazu hatten sie sich mit dem Sonnenkult der Beleuchteten zusammengeschlossen, allerdings waren sie zu ungeduldig und wollten direkt zuschlagen.

In der Krankenstation konnte Berry die Assistenten von Doc und seine beiden Leibwächter dazu bringen alles aus der Station in seinen Club zu verlagern und diesen zu einer Festung auszubauen. Das stieß beim Doc natürlich auf Unmut, aber es blieb keine Zeit. Es musste ein Plan zur Abwehr des Predigers her. Und so fasste man den Beschluss einfach ein Loch in die Wolkendecke zu sprengen und so die Leute von den Lügen des Predigers zu überzeugen.

Schnell bastelte Joshua eine passende Rakete und sie begaben sich zum Need/Want, wo der Mob schon tobte. Sowohl Berry als auch Smith machten ihre Argumente klar, der Prediger ließ sich nicht beirren, aber dann zündete Joshua die Rakete und diese rauschte in die Luft. Eine gewaltige Detonation erschütterte alles und tatsächlich konnte man kurz danach Sonnenlicht sehen. Alle waren begeistert, mussten aber in Deckung gehen, denn Teile der Rakete kamen heruntergeregnet. Der Prediger hatte keine Chance und wurde direkt von einem großen Stück getroffen und in den Boden gerammt. Die unmittelbare Gefahr war abgewandt, aber es blieb immer noch der restliche Kult, welcher sich in Richtung Wolfsburg befinden sollte, was auch das nächste Ziel der Gruppe war.


Fazit:

Puh, das war vielleicht eine Runde. Wir sind deutlich ins komische abgedriftet, aber wir hatten seeeehr viel Spaß und das ist die Hauptsache. Einige Spieler sind traurig, dass wir bald etwas Neues ausprobieren, aber so ist das mit den Fewshots. Auf alle Fälle sind die Erlebnisse sehr toll.

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