Root RPG – Fazit „Spionageabwehr“

Derzeit läuft der Kickstarter zum Root RPG, welches auf dem sehr erfolgreichen Brettspiel basiert. Zu meiner Freude gibt es auch passend einen Quickstart um sich ein Bild zu machen und eine Entscheidung zu treffen, ob man den Kickstarter unterstützen will. Relativ spontan fanden sich auch ein paar Spieler und wir haben uns gemeinsam ins Woodland gewagt.


Spielleiter:

KyoshiroKami

Spieler:

  • Carnickl als Tom der Kater, Scoundrel
  • Oin als Donal die Maus, Arbiter
  • Raskor als Alfie die Maus, Vagrant
  • Thevita als Hikari die Füchsin, Tinker

Die Charaktergenerierung gibt mit den Playbooks sehr schnell und einfach von der Hand. Gut gefallen haben mir die Hintergrundfragen, wodurch man gleich deutlich mehr an die Hand bekommt als Spielleiter. Außerdem fand es bei allen Anklang, dass durch die Verbindungen zu den anderen Charakteren es mechanische Effekte gibt. Und so machte sich unsere Gruppe auf den Weg. Mithilfe des Quickstarts lassen sich die Ortschafte des Woodlands erschaffen und dies habe ich auch genutzt, genauso wie den Abenteuergenerator, der die Ausgangssituation kreiert hat.

Generell ist der Quickstart vollgepackt und für Oneshots bzw. kurze Kampagnen kann man meines Erachtens nur diesen benutzen, er ist schon ein kleines Corebook. Unsere Gruppe kam gut mit den Reiseregeln zurecht und es kam direkt zu einer Begegnung mit den Soldaten des Marquis. Der Kampf verlief sehr flüssig und hat mir deutlich besser gefallen als bei Dungeon World, gerade die Waffen-Spielzüge und die Sonderfertigkeiten der Waffen waren sehr toll und sollte ich mal später genug haben von dem Setting würde ich die Regeln für ein eigenes Fantasy-PbtA nutzen.

Dann ging es an das eigentliche Abenteuer, welches von mir relativ rudimentär geplant war, aber meine Spieler haben mir auch die meisten Ideen für das Fortschreiten der Sitzung geboten, ganz nach typischer PbtA-Manier und das hat allen Spaß gemacht. Leider ist bei einem Spieler dann das Internet ausgefallen und wir mussten uns geschwächt ins Finale wagen. Aber auch dies haben meine Spieler mit Bravour gelöst und einen Spion festsetzen können.

Die Regeln von Root funktionieren gut und alle Spielzüge, die wir benutzt haben, funktionieren gut. Wir haben nirgends Lücken oder Probleme feststellen können. Die Playbooks sind insgesamt alle interessant, bewegen sich aber teilweise in ähnlichen Bereichen (z.B. Thief, Vagrant und Scoundrel), trotzdem sind sie unterschiedlich.


Fazit:

Root macht einen guten Eindruck und der Kickstarter ist sehr erfolgreich, sodass viele Stretchgoals schon geknackt wurden. Ich muss noch entscheiden, ob ich eine physische oder nur die digitale Variante unterstütze. Auf alle Fälle freue ich mich später auf die fertige Version und tolle Abenteuer im Woodland.

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